Rosto – klassischer Schmorbraten in kräftiger Soße
Originalname Rosto
Zarter Rinder-Schmorbraten, langsam in einer aromatischen Rotwein-Zwiebel-Soße geschmort. Durch langes, sanftes Garen wird das Fleisch butterweich, die Soße wird dunkel, kräftig und leicht sämig – perfekt zu Kartoffelpüree, Nudeln, Knödeln oder Polenta. Ein ideales Sonntags- oder Festtagsgericht, das sich gut vorbereiten lässt und aufgewärmt fast noch besser schmeckt.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 3 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 15 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 45 g
- Eiweiß
- 16 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 26 g
- Fett
- 11 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rinderbraten 30–60 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur annehmen kann. Überschüssiges Fett nur leicht wegschneiden, feine Fettmarmorierung am Fleisch lassen.
Wartezeit 30 min
1500 g Rinderbraten (z.B. aus der Schulter oder Keule) -
Zwiebeln, Karotten und Stangensellerie putzen. Zwiebeln schälen und grob würfeln, Karotten und Sellerie in grobe Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen und andrücken oder grob hacken.
100 g Stangensellerie 400 g Zwiebeln 200 g Karotten 3 Stück Knoblauchzehen -
Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rinderbraten rundum kräftig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben.
1500 g Rinderbraten (z.B. aus der Schulter oder Keule) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) Salz (nach Geschmack) -
In einem großen, ofenfesten Schmortopf Butterschmalz erhitzen. Den Rinderbraten bei starker Hitze von allen Seiten 8–10 Minuten kräftig anbraten, bis er gut gebräunt ist. Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
1500 g Rinderbraten (z.B. aus der Schulter oder Keule) 2 EL Butterschmalz (oder neutrales Pflanzenöl) -
Hitze leicht reduzieren. Zwiebeln, Karotten, Stangensellerie und Knoblauch in den Topf geben und im Bratfett 8–10 Minuten anrösten, bis alles gut Farbe bekommen hat. Tomatenmark und Paprikapulver zugeben und 1–2 Minuten mitrösten, dabei ständig rühren, damit nichts anbrennt.
3 Stück Knoblauchzehen 200 g Karotten 2 EL Tomatenmark 400 g Zwiebeln 1 TL Paprikapulver edelsüß 100 g Stangensellerie -
Mit Rotwein ablöschen, dabei den Bratensatz vom Topfboden lösen. Rotwein 3–5 Minuten kräftig einkochen lassen, bis er deutlich reduziert ist. Rinderfond und nach Bedarf Wasser angießen, sodass das Gemüse gut bedeckt ist und der Braten später etwa zu zwei Dritteln in Flüssigkeit liegt.
Wartezeit 3 min
500 ml Rinderfond (oder kräftige Rinderbrühe) 400 ml Rotwein (kräftig, trocken) 200 ml Wasser (falls zum Aufgießen nötig) -
Lorbeerblätter, Thymian, Rosmarin, ganze Pfefferkörner und Zucker zugeben. Alles kurz aufkochen lassen. Den angebratenen Rinderbraten zurück in den Topf legen, mit der Soße übergießen, Deckel aufsetzen.
1500 g Rinderbraten (z.B. aus der Schulter oder Keule) 1 Zweig Rosmarin (frisch, alternativ 1/2 TL getrocknet) 2 Stück Lorbeerblätter ½ TL Zucker (oder Honig, zum Abrunden) 1 TL Pfefferkörner (ganz) 3 Zweig Thymian (frisch, alternativ 1 TL getrocknet) -
Topf in den vorgeheizten Ofen stellen und den Braten bei 160 °C insgesamt etwa 2,5–3 Stunden schmoren. Zwischendurch alle 30–45 Minuten wenden und mit der Soße übergießen. Falls zu viel Flüssigkeit verdampft, etwas Wasser nachgießen.
Wartezeit 3 h 0 min
-
Nach ca. 2,5 Stunden Garprobe machen: Mit einer Fleischgabel einstechen – lässt sich der Braten leicht einstechen und fühlt sich zart an, ist er fertig. Fleisch aus der Soße nehmen, in Alufolie oder mit Deckel abgedeckt 10–15 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 15 min
1500 g Rinderbraten (z.B. aus der Schulter oder Keule) -
Kräuterzweige, Lorbeerblätter und grobe Pfefferkörner aus der Soße nehmen. Die Soße mit dem Gemüse entweder mit dem Stabmixer fein pürieren oder durch ein Sieb streichen, je nach gewünschter Konsistenz.
200 g Karotten 2 EL Tomatenmark 500 ml Rinderfond (oder kräftige Rinderbrühe) 1 Zweig Rosmarin (frisch, alternativ 1/2 TL getrocknet) 400 ml Rotwein (kräftig, trocken) 2 Stück Lorbeerblätter 400 g Zwiebeln 1 TL Paprikapulver edelsüß 1 TL Pfefferkörner (ganz) 200 ml Wasser (falls zum Aufgießen nötig) 100 g Stangensellerie 3 Zweig Thymian (frisch, alternativ 1 TL getrocknet) 3 Stück Knoblauchzehen -
Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Mehl einrühren und unter Rühren 1–2 Minuten hell anschwitzen. Nach und nach etwas heiße Soße einrühren, bis eine glatte Paste entsteht, dann zurück in den Soßentopf geben und nochmals einige Minuten sanft köcheln lassen, bis die Soße leicht sämig ist. Mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Zucker abschmecken.
Wartezeit 5 min
½ TL Zucker (oder Honig, zum Abrunden) 1 EL Mehl (für die Bindung der Soße) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) Salz (nach Geschmack) 25 g Butter -
Rinderbraten in Scheiben schneiden und mit der heißen Soße servieren. Mit gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passen Kartoffelpüree, Bandnudeln, Spätzle, Semmelknödel oder ein einfaches Kartoffel-Gemüse.
2 EL Petersilie (frisch, fein geschnitten, zum Bestreuen) 1500 g Rinderbraten (z.B. aus der Schulter oder Keule)
Utensilien
- Schneidebrett
- Fleischgabel
- Kleiner Topf für Mehlschwitze
- Pürierstab oder Sieb
- scharfes Kochmesser
- Alufolie oder Deckel zum Ruhenlassen
- großer Schmortopf mit Deckel (ofenfest)
- Kochlöffel
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