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Ketupat – im Palmblatt gegarter, gepresster Reis

Originalname Ketupat

Ketupat ist eine traditionelle Reisbeilage aus Indonesien, Malaysia und Singapur: In geflochtene Palmblatttaschen gefüllter Reis wird in Wasser gegart, quillt auf und verdichtet sich zu festen Reiskuchen. In Scheiben geschnitten passt Ketupat perfekt zu satay mit Erdnusssauce, Currys, Gado-Gado oder würzigen Suppen und ist ideal für Feste wie Eid oder Familienfeiern.

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KI generiert Vegan Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Ketupat – im Palmblatt gegarter, gepresster Reis
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
2 h 0 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

260 kcal

5 g
Eiweiß
56 g
Kohlenhydrate
0 g
davon Zucker
1 g
Fett
0 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
650 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Palmblätter, falls tiefgekühlt oder getrocknet, nach Packungsangabe in warmem Wasser einweichen, bis sie biegsam sind. Gründlich abspülen und abtropfen lassen. Eventuelle harte Spitzen oder trockene Enden abschneiden.

    12 Stück Palmblätter (junge Kokos- oder Palmyrablätter, frisch oder tiefgekühlt, zum Flechten)
  2. Reis in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser (von den 1000 ml) bedecken. Mit der Hand umrühren, Wasser abgießen. Diesen Vorgang 3–4 Mal wiederholen, bis das Wasser relativ klar ist.

    500 g Langkornreis (am besten indonesischer oder thailändischer Reis, nicht parboiled) 1000 ml Wasser (zum Waschen und Einweichen des Reises, ca.)
  3. Den gewaschenen Reis mit frischem Wasser (ebenfalls von den 1000 ml) bedecken und 20–30 Minuten einweichen lassen, dann in einem Sieb gut abtropfen.

    Wartezeit 25 min

  4. Aus den Palmblättern kleine, würfelförmige Körbchen flechten (etwa 5–6 cm Kantenlänge). Dabei immer zwei Blätter miteinander verweben, bis ein dichtes, hohles Geflecht entsteht. Das obere Ende offen lassen, damit der Reis eingefüllt werden kann.

  5. Die Palmblattkörbchen jeweils nur zur Hälfte bis maximal zwei Drittel mit dem abgetropften Reis füllen. Der Reis dehnt sich beim Garen stark aus; die Körbchen dürfen nicht komplett gefüllt werden, sonst platzen sie.

  6. Die offenen Enden der gefüllten Körbchen sorgfältig verschließen, indem die Blattenden fest eingeflochten oder zugeknotet werden. Es sollten keine größeren Öffnungen bleiben, damit kein Reis nach außen entweichen kann.

  7. Einen großen Topf zu etwa zwei Dritteln mit Wasser füllen (von den 4 l). Salz zugeben und aufkochen lassen. Die gefüllten Palmblattpäckchen hineinlegen; sie sollten vollständig mit Wasser bedeckt sein. Bei Bedarf zusätzlich Wasser auffüllen.

    4 l Wasser (zum Kochen, bei Bedarf mehr) 2 TL Salz
  8. Hitze reduzieren, so dass das Wasser kräftig, aber nicht zu heftig kocht. Ketupat 1,5–2 Stunden kochen lassen. Zwischendurch prüfen, ob die Päckchen noch bedeckt sind, und bei Bedarf kochendes Wasser nachgießen.

    Wartezeit 2 h 0 min

  9. Nach der Garzeit Ketupat mit einer Zange herausheben, gut abtropfen lassen und auf einem Gitter oder Küchenhandtuch mindestens 30 Minuten auskühlen, dabei gelegentlich wenden. Beim Abkühlen wird der Reis fest und kompakt.

    Wartezeit 30 min

  10. Zum Servieren Palmblatt vorsichtig aufschneiden oder abwickeln. Den festen Reisblock je nach Gericht in Scheiben oder Würfel schneiden und zu Satay, Currys, Gado-Gado oder Suppen reichen.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Schüssel
  • Küchentuch oder Abkühlgitter
  • Küchenzange
  • Sieb
  • großer Topf
  • scharfes Messer
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