Papeda mit gelber Fischsuppe (indonesischer Sagobrei)
Originalname Papeda dengan kuah ikan kuning
Papeda ist ein traditioneller, zäh-klebriger Brei aus Sago-Stärke aus Ostindonesien. Er wird heiß und leicht transparent serviert und mit einer aromatischen, gelb gewürzten Fischsuppe aus Kurkuma, Tomaten und Limette gegessen. Die Kombination aus mildem, elastischem Brei und würzig-säuerlicher Fischbrühe ergibt ein ungewöhnliches, sättigendes Gericht mit spannender Textur – perfekt zum Teilen und Entdecken der papuanischen Küche.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
430 kcal
- 30 g
- Eiweiß
- 42 g
- Kohlenhydrate
- 6 g
- davon Zucker
- 15 g
- Fett
- 9 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebeln, Tomaten, Chilischoten, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma waschen bzw. schälen. Alles in grobe Stücke schneiden. Zitronengras mit dem Messerrücken kräftig anklopfen, damit sich die Aromen lösen. Fischfilet in etwa 3–4 cm große Stücke schneiden und kalt stellen.
600 g Fischfilet (fester Weißfisch, ohne Haut und Gräten) 15 g Ingwer 8 g Kurkuma (frisch oder 2 TL Kurkumapulver) 10 g Chilischoten (scharf oder mild, je nach gewünschter Schärfe) 120 g Zwiebeln 12 g Knoblauchzehen 200 g Tomaten (reif) 2 Stück Zitronengras (unteres, dickeres Ende) -
Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln glasig anschwitzen. Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Chilischoten zugeben und 1–2 Minuten mitbraten, bis alles duftet, aber nicht braun wird.
2 EL Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Tomatenstücke und Zitronengras in den Topf geben, kurz mitrösten. Mit Wasser aufgießen, umrühren und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und die Brühe 10 Minuten leise köcheln lassen, damit sich die Aromen entwickeln.
Wartezeit 10 min
800 ml Wasser -
Kokosmilch einrühren, erneut aufkochen lassen und dann die Hitze wieder reduzieren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Limette halbieren, Saft auspressen und nach und nach zufügen, bis eine angenehm frische Säure erreicht ist.
Wartezeit 2 min
1 Stück Limette (Saft) 200 ml Kokosmilch (ungesüßt) Salz (nach Geschmack) ½ TL Zucker (optional, zum Abrunden) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Fischstücke in die leicht köchelnde Suppe legen. 5–8 Minuten pochieren, bis der Fisch gerade so durchgegart ist und leicht auseinanderfällt. Suppe bei sehr milder Hitze warm halten, nicht mehr stark kochen, damit der Fisch saftig bleibt.
Wartezeit 8 min
600 g Fischfilet (fester Weißfisch, ohne Haut und Gräten) -
Für den Papeda die Sagostärke in eine hitzebeständige Schüssel geben. Etwa 400 ml des kalten Wassers dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
900 ml Wasser (kalt) 200 g Sagostärke (oder reine Tapiokastärke als Ersatz) -
Das restliche Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald es sprudelnd kocht, das kochende Wasser unter ständigem Rühren nach und nach zur Sagomischung gießen. Kräftig weiterrühren, bis die Masse dick, transparent und zäh-klebrig wird. Das dauert etwa 3–5 Minuten.
Wartezeit 5 min
-
Den Brei mit etwas Salz abschmecken. Kurz 3–5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Textur stabilisiert, und warm halten. Papeda sollte glänzend und elastisch sein.
Wartezeit 5 min
Salz (nach Geschmack) -
Frühlingszwiebeln und Koriandergrün fein schneiden, falls verwendet. Die Fischsuppe vor dem Servieren eventuell noch einmal mit Salz, Pfeffer und Limette nachjustieren.
15 g Frühlingszwiebeln (für die Garnitur, optional) 10 g Koriandergrün (für die Garnitur, optional) -
Zum Servieren Papeda mit einem angefeuchteten Holzstab oder Löffel drehend aufnehmen, sodass sich ein Stück in den Löffel zieht, und in Schalen geben.
-
Heiße gelbe Fischsuppe über oder neben den Papeda schöpfen, mit Frühlingszwiebeln und Koriander bestreuen und sofort essen. Traditionell wird Papeda mit Hilfe von Stäbchen oder Löffel gewickelt und in die Suppe getunkt.
Utensilien
- Schneidebrett
- Schneebesen
- Kochmesser
- mittlerer Topf
- hitzebeständige Schüssel
- Zitronenpresse oder Gabel
- großer Topf
- Suppenkellen
- Kochlöffel
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