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Pato no Tucupi – Ente in Tucupi-Sud mit Jambu-Blättern

Originalname Pato no tucupi

Klassisches Festtagsgericht aus dem brasilianischen Amazonasgebiet: zarte, im Ofen gebratene Ente wird in einem aromatischen Tucupi-Sud serviert, gewürzt mit Knoblauch und Chili und verfeinert mit Jambu-Blättern, die ein leicht prickelndes Mundgefühl erzeugen. Perfekt zu Maniokmehl (Farofa) oder weißem Reis.

Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
2 h 0 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

830 kcal

50 g
Eiweiß
42 g
Kohlenhydrate
4 g
davon Zucker
51 g
Fett
14 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
1200 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schritt 1 Ente innen und außen unter kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Überflüssiges Fett außen und in der Bauchhöhle etwas wegschneiden, aber die Haut insgesamt intakt lassen.

    Ente innen und außen unter kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Überflüssiges Fett außen und in der Bauchhöhle etwas wegschneiden, aber die Haut insgesamt intakt lassen.

    2 ⅕ kg Ente (ganz, mit Knochen, küchenfertig)
  2. Schritt 2 Knoblauchzehen für die Marinade schälen und fein zerdrücken. Orangensaft und Weißweinessig in einer Schüssel mischen, den Knoblauch einrühren. Salz, Pfeffer und grob zerbröselte Lorbeerblätter hinzufügen und gut verrühren.

    Knoblauchzehen für die Marinade schälen und fein zerdrücken. Orangensaft und Weißweinessig in einer Schüssel mischen, den Knoblauch einrühren. Salz, Pfeffer und grob zerbröselte Lorbeerblätter hinzufügen und gut verrühren.

    80 ml Orangensaft (frisch gepresst) 1 TL Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) 2 ½ TL Salz 3 Stück Lorbeerblätter 30 ml Weißweinessig 6 Stück Knoblauchzehen
  3. Schritt 3 Ente in eine große Schüssel oder einen Bräter legen. Die Marinade innen und außen sorgfältig einmassieren, darauf achten, dass auch die Keulen und die Haut gut bedeckt sind. Abdecken und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ziehen lassen.

    Ente in eine große Schüssel oder einen Bräter legen. Die Marinade innen und außen sorgfältig einmassieren, darauf achten, dass auch die Keulen und die Haut gut bedeckt sind. Abdecken und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ziehen lassen.

    Wartezeit 2 h 0 min

  4. Schritt 4 Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ente aus der Marinade nehmen (Marinade auffangen) und mit Küchenpapier leicht abtupfen. Haut mit etwas Olivenöl einreiben.

    Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ente aus der Marinade nehmen (Marinade auffangen) und mit Küchenpapier leicht abtupfen. Haut mit etwas Olivenöl einreiben.

    2 EL Olivenöl
  5. Schritt 5 Ente mit Brust nach unten in einen Bräter legen, etwas von der aufgefangenen Marinade angießen. Im vorgeheizten Ofen etwa 1 Stunde braten, dabei gelegentlich mit dem austretenden Bratfett übergießen.

    Ente mit Brust nach unten in einen Bräter legen, etwas von der aufgefangenen Marinade angießen. Im vorgeheizten Ofen etwa 1 Stunde braten, dabei gelegentlich mit dem austretenden Bratfett übergießen.

    Wartezeit 1 h 0 min

  6. Schritt 6 Ente wenden, sodass die Brust nach oben zeigt, und weitere 30–40 Minuten braten, bis die Haut goldbraun ist und die Kerntemperatur an der Keule etwa 80–82 °C erreicht. Falls die Haut zu dunkel wird, locker mit Alufolie abdecken. Anschließend aus dem Ofen nehmen und 15–20 Minuten ruhen lassen.

    Ente wenden, sodass die Brust nach oben zeigt, und weitere 30–40 Minuten braten, bis die Haut goldbraun ist und die Kerntemperatur an der Keule etwa 80–82 °C erreicht. Falls die Haut zu dunkel wird, locker mit Alufolie abdecken. Anschließend aus dem Ofen nehmen und 15–20 Minuten ruhen lassen.

    Wartezeit 20 min

  7. Schritt 7 Während die Ente im Ofen ist, den Tucupi-Sud vorbereiten. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Chilischoten längs halbieren, Kerne je nach gewünschter Schärfe teilweise oder ganz entfernen, dann fein schneiden.

    Während die Ente im Ofen ist, den Tucupi-Sud vorbereiten. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Chilischoten längs halbieren, Kerne je nach gewünschter Schärfe teilweise oder ganz entfernen, dann fein schneiden.

    2 Stück frische Chilischoten (z.B. rote oder gelbe, je nach gewünschter Schärfe) 5 Stück Knoblauchzehen
  8. Schritt 8 In einem großen Topf Olivenöl erhitzen. Knoblauch und Chili darin bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten anschwitzen, bis es gut duftet, aber nicht bräunt.

    In einem großen Topf Olivenöl erhitzen. Knoblauch und Chili darin bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten anschwitzen, bis es gut duftet, aber nicht bräunt.

    1 ½ EL Olivenöl
  9. Schritt 9 Tucupi und Wasser zum Knoblauch-Chili-Gemisch geben, Lorbeerblätter hinzufügen. Aufkochen und dann bei kleiner Hitze 40–50 Minuten offen köcheln lassen, damit sich das Aroma entwickelt. Tucupi muss immer gründlich gekocht werden.

    Tucupi und Wasser zum Knoblauch-Chili-Gemisch geben, Lorbeerblätter hinzufügen. Aufkochen und dann bei kleiner Hitze 40–50 Minuten offen köcheln lassen, damit sich das Aroma entwickelt. Tucupi muss immer gründlich gekocht werden.

    Wartezeit 50 min

    1200 ml Tucupi (fermentierter Saft aus gelbem Maniok, gut aufgekocht verwenden) 500 ml Wasser 2 Stück Lorbeerblätter
  10. Schritt 10 Jambu-Blätter vorsichtig waschen und grobe Stiele entfernen. Nach der Kochzeit die Jambu-Blätter in den Sud geben und weitere 5–8 Minuten köcheln lassen, bis sie zusammenfallen, aber noch leicht bissfest sind.

    Jambu-Blätter vorsichtig waschen und grobe Stiele entfernen. Nach der Kochzeit die Jambu-Blätter in den Sud geben und weitere 5–8 Minuten köcheln lassen, bis sie zusammenfallen, aber noch leicht bissfest sind.

    Wartezeit 8 min

    80 g Jambu-Blätter (frisch oder tiefgekühlt, nur Blätter und zarte Stiele)
  11. Schritt 11 Sud mit Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Er soll kräftig, leicht säuerlich und pikant sein. Lorbeerblätter nach Wunsch entfernen. Koriander waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und beiseitestellen.

    Sud mit Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Er soll kräftig, leicht säuerlich und pikant sein. Lorbeerblätter nach Wunsch entfernen. Koriander waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und beiseitestellen.

    Salz (nach Geschmack) ¼ Bund frischer Koriander (Blätter für die Garnitur) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  12. Schritt 12 Für den Reis Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, Salz hinzufügen. Reis einstreuen, umrühren, einmal aufkochen lassen, dann auf kleine Hitze stellen und zugedeckt 15–18 Minuten garen, bis das Wasser aufgenommen ist. Vom Herd nehmen und kurz ausdampfen lassen.

    Für den Reis Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, Salz hinzufügen. Reis einstreuen, umrühren, einmal aufkochen lassen, dann auf kleine Hitze stellen und zugedeckt 15–18 Minuten garen, bis das Wasser aufgenommen ist. Vom Herd nehmen und kurz ausdampfen lassen.

    Wartezeit 18 min

    600 ml Wasser ½ TL Salz 300 g Weißer Reis (roh, als Beilage für 6 Portionen)
  13. Schritt 13 Ente in Portionsstücke zerlegen (Keulen, Flügel, Brust in Scheiben schneiden).

    Ente in Portionsstücke zerlegen (Keulen, Flügel, Brust in Scheiben schneiden).

  14. Schritt 14 Zum Servieren etwas Reis in tiefe Teller geben, ein Stück Ente darauflegen und großzügig mit heißem Tucupi-Sud samt Jambu-Blättern übergießen. Mit frischem Koriander bestreuen und sofort servieren, solange der Sud sehr heiß ist.

    Zum Servieren etwas Reis in tiefe Teller geben, ein Stück Ente darauflegen und großzügig mit heißem Tucupi-Sud samt Jambu-Blättern übergießen. Mit frischem Koriander bestreuen und sofort servieren, solange der Sud sehr heiß ist.

Ausstattung

Utensilien

  • großer Bräter
  • Schneidebrett
  • Schüssel zum Marinieren
  • Küchenpapier
  • Fleischthermometer
  • Backofen
  • mittlerer Topf
  • großer Topf
  • scharfes Messer
  • Kochlöffel
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