Chicharrón de Cerdo mit Mote (knuspriges Schweinefleisch)
Originalname Chicharrón de cerdo
Klassischer lateinamerikanischer Chicharrón: Schweinebauch wird langsam im eigenen Fett gegart, bis das Fleisch zart und die Schwarte extrem knusprig ist. Dazu gibt es einfachen, leicht salzigen Mote (weißer Mais) – ideal als rustikaler Snack, Tapas oder Hauptgericht mit Beilagen wie Limette, Zwiebeln und scharfer Sauce.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
1050 kcal
- 40 g
- Eiweiß
- 55 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 75 g
- Fett
- 27 g
- davon gesättigt
- 8 g
- Ballaststoffe
- 2200 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Schweinebauch unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier sehr gründlich trockenreiben. Eventuelle Borsten auf der Schwarte mit einem Messer abkratzen oder abbrennen. Den Bauch in etwa 4–5 cm große Stücke schneiden, sodass jedes Stück etwas Schwarte, Fett und Fleisch enthält.
1000 g Schweinebauch (mit Schwarte, möglichst mit Knochen für mehr Geschmack) -
Knoblauch schälen und fein zerdrücken oder reiben. In einer Schüssel Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Oregano, Essig und den Knoblauch zu einer Paste verrühren.
4 Stück Knoblauchzehen 8 TL Salz 1 TL Schwarzer Pfeffer 1 TL Kreuzkümmel 1 TL Oregano (getrocknet) 2 EL Essig (z.B. Weißwein- oder Apfelessig) -
Die Schweinebauchstücke in die Gewürzpaste geben und gründlich einmassieren, sodass alle Seiten bedeckt sind. Abgedeckt 30 Minuten bei Raumtemperatur oder bis zu 12 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Wartezeit 30 min
-
Die marinierten Fleischstücke mit der Schwarte nach unten in einen breiten, schweren Topf oder eine tiefe Pfanne legen. Lorbeerblätter dazugeben und das Wasser angießen. Die Stücke sollen knapp zu zwei Dritteln bedeckt sein.
250 ml Wasser 2 Stück Lorbeerblätter -
Topf ohne Deckel auf mittlere Hitze stellen und zum Simmern bringen. Das Fleisch 45–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis fast das gesamte Wasser verdampft ist und das Fett aus dem Schweinebauch ausgelassen wurde. Gelegentlich wenden, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Sobald kaum noch Wasser im Topf ist, die Hitze auf mittel-hoch erhöhen. Falls noch nicht genug Fett im Topf ist, 1 EL neutrales Öl zugeben. Die Stücke nun im eigenen Fett frittieren, dabei regelmäßig wenden, bis die Schwarte tiefgolden, aufgebläht und sehr knusprig ist (ca. 15–20 Minuten).
Wartezeit 20 min
1 EL Öl (neutral, optional – nur falls das eigene Fett nicht reicht) -
Fertigen Chicharrón mit einer Zange herausnehmen und auf einem Gitter oder Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Vor dem Anschneiden 5–10 Minuten ruhen lassen, damit das Fleisch saftig bleibt.
Wartezeit 10 min
-
Für den Mote: Getrockneten Mote nach Packungsanweisung vorbereiten. In der Regel über Nacht in reichlich Wasser einweichen, dann abgießen. (Bei bereits vorgekochtem Hominy entfällt dieser Schritt.)
Wartezeit 8 h 0 min
300 g Mote (getrockneter weißer Mais, vorgekochter Hominy oder Cañahua-Mais, falls verfügbar) -
Eingeweichten oder vorgekochten Mote in einen Topf geben, mit frischem Wasser bedecken, Lorbeerblatt zufügen und ohne Salz zum Kochen bringen. Bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Körner weich, aber noch ganz sind (je nach Sorte 45–90 Minuten).
Wartezeit 1 h 0 min
1 Stück Lorbeerblätter 1500 ml Wasser -
Wenn der Mote weich ist, das Wasser größtenteils abgießen, etwas Flüssigkeit im Topf lassen. Mit Salz abschmecken und weitere 5 Minuten leise ziehen lassen.
Wartezeit 5 min
1 ½ TL Salz -
Zum Servieren Limetten in Spalten schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe und Koriander grob schneiden. Chicharrón in grobe Stücke brechen oder schneiden und zusammen mit heißem Mote auf Tellern anrichten. Mit Limette, Frühlingszwiebeln, Koriander und Ají- oder Chilisauce nach Geschmack servieren, bei Bedarf am Tisch nachsalzen.
¼ Bund Koriandergrün Ají- oder Chilisauce (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 2 Stück Limetten 2 Stangen Frühlingszwiebeln
Utensilien
- Schneidebrett
- Schüssel zum Marinieren
- Küchenpapier
- Zange oder Pfannenwender
- Schwerer Topf oder gusseiserne Pfanne
- Sieb oder Durchschlag
- scharfes Messer
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