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Casabe – Fladenbrot aus bitterem Maniok

Originalname Casabe

Casabe ist ein traditionelles, knusprig-dünnes Fladenbrot aus bitterem Maniok (Yuca brava), wie es vor allem in der Karibik und im nördlichen Südamerika gegessen wird. Die Stärke des Manioks wird ausgepresst, zu einem feinen Grieß verrieben und ohne zusätzliche Triebmittel auf einer heißen Platte knusprig gebacken. Das Ergebnis sind leichte, fast papierdünne Fladen mit nussigem Aroma, die sich perfekt als Beilage, Snack oder Basis für Beläge eignen.

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KI generiert Vegan Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Casabe – Fladenbrot aus bitterem Maniok
Schwierigkeit
45 min
Vorbereitung
30 min
Koch/Backzeit
0 s
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

210 kcal

3 g
Eiweiß
50 g
Kohlenhydrate
3 g
davon Zucker
0.5 g
Fett
0 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
650 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Maniokwurzeln gründlich waschen, die braune Schale und die darunter liegende rosafarbene Schicht vollständig entfernen. Nur das schneeweiße Innere verwenden, da Schale und Rinde Giftstoffe enthalten.

    1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält
  2. Die geschälten Wurzeln längs vierteln und den holzigen Kern in der Mitte entfernen. Die Stücke grob zerteilen, damit sie in die Reibe oder Küchenmaschine passen.

    1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält
  3. Maniok sehr fein reiben (klassisch auf einer Metallreibe, alternativ in der Küchenmaschine mit Reibscheibe). Die Masse soll möglichst feinkörnig und ohne grobe Stücke sein, damit die Fladen später gleichmäßig werden.

    1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält
  4. Die geriebene Maniokmasse in eine fein gelochte Siebeinlage, ein Käsetuch oder ein Mulltuch geben. Über einer Schüssel kräftig ausdrücken, um so viel Flüssigkeit wie möglich zu entfernen. Die Flüssigkeit enthält Blausäure und wird verworfen.

    500 ml Wasser (für das Einweichen und Spülen, bei Bedarf etwas mehr) 1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält
  5. Zum zusätzlichen Entgiften die ausgepresste Maniokmasse in eine Schüssel geben, mit frischem Wasser bedecken, kurz durchrühren und durch ein feines Sieb abgießen. Den Vorgang 2–3 Mal mit frischem Wasser wiederholen, dabei jedes Mal gut ausdrücken.

    1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält 500 ml Wasser (für das Einweichen und Spülen, bei Bedarf etwas mehr)
  6. Die feuchte Maniokmasse krümelig zwischen den Fingern zerreiben, bis eine feine, grießartige Konsistenz entsteht. Große Klumpen zerdrücken. Die Masse soll feucht, aber nicht nass sein.

    1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält
  7. Maniokgrieß in eine breite Pfanne ohne Fett geben und bei mittlerer Hitze 5–10 Minuten unter ständigem Rühren trockenrösten, bis er locker und nur noch leicht feucht wirkt. Nicht bräunen lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen.

    Wartezeit 10 min

    1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält
  8. Den abgekühlten Maniokgrieß mit Salz mischen und gleichmäßig verteilen. Dabei nochmals Klümpchen zerreiben. Der Grieß ist nun backfertig.

    1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält 2 TL Salz
  9. Eine große gusseiserne Pfanne, Plancha oder flache Comal auf mittlere bis hohe Hitze vorheizen. Die Oberfläche soll heiß sein, aber nicht stark rauchen.

    Wartezeit 5 min

  10. Für jeden Fladen etwa 120–150 g Maniokgrieß in die heiße Pfanne streuen und mit der Handfläche oder einem Spatel zu einem sehr dünnen, runden Fladen (ca. 2–3 mm) verteilen. Die Oberfläche dabei leicht andrücken, damit sich der Grieß verbindet.

    1500 g Bittere Maniokwurzel (Yuca brava), geschält
  11. Den Fladen 5–7 Minuten backen, bis die Unterseite trocken und leicht goldfarben ist. Vorsichtig mit einem breiten Spatel lösen, wenden und weitere 3–5 Minuten backen, bis der Fladen vollständig trocken und knusprig ist.

  12. Den fertigen Casabe-Fladen aus der Pfanne nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Mit der restlichen Maniokmasse genauso verfahren, bis alle Fladen gebacken sind.

  13. Die vollständig abgekühlten Fladen können sofort serviert oder luftdicht und trocken mehrere Tage aufbewahrt werden. Vor dem Servieren nach Wunsch kurz in der Pfanne aufknuspern.

II

Utensilien

  • Große Pfanne, Plancha oder Comal
  • Kochlöffel oder Spatel
  • Feine Reibe oder Küchenmaschine mit Reibscheibe
  • Kuchengitter
  • Schälmesser
  • große Schüssel
  • Feines Sieb oder Mulltuch/Käsetuch
  • Breiter Pfannenwender
  • Schneidbrett
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