Paya – aromatischer Eintopf aus Lammfüßen
Originalname Paya
Paya ist ein würziger Eintopf aus Lammfüßen, der lange geschmort wird, bis die Gelatine und das Kollagen eine kräftige, sämige Brühe ergeben. Mit Zwiebeln, Tomaten, Ingwer, Knoblauch und warmen Gewürzen entsteht ein tiefes Aroma, das perfekt zu Naan oder Reis passt. Ideal für kalte Tage und als kräftigender Wohlfühltopf.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 3 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
420 kcal
- 32 g
- Eiweiß
- 10 g
- Kohlenhydrate
- 6 g
- davon Zucker
- 28 g
- Fett
- 12 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Lammfüße gründlich unter fließendem Wasser abspülen. Lose Knochensplitter entfernen. Falls noch Haare vorhanden sind, diese mit einem scharfen Messer abkratzen oder vom Metzger entfernen lassen.
1500 g Lammfüße (vom Metzger sauber gebrannt und geputzt) -
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Tomaten grob würfeln. Ingwer und Knoblauch schälen und zusammen zu einer feinen Paste mörsern oder im Mixer pürieren.
30 g Ingwer 250 g Tomaten (reif) 5 Stück Knoblauchzehen 300 g Zwiebeln -
In einem großen, schweren Topf Öl und Ghee erhitzen. Kreuzkümmel, Koriandersamen, Pfefferkörner, Zimtstange, Kardamomkapseln, Nelken und Lorbeerblätter zugeben und bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten rösten, bis sie duften.
Wartezeit 2 min
2 EL Ghee (geklärte Butter, alternativ mehr Öl) 4 Stück Gewürznelken 4 Stück Grüne Kardamomkapseln 1 TL Schwarze Pfefferkörner 3 EL Rapsöl (oder anderes neutrales Pflanzenöl) 2 TL Koriandersamen (ganz) 1 Stück Zimtstange (ca. 5 cm) 2 Stück Lorbeerblätter 2 TL Kreuzkümmel (ganz) -
Zwiebelwürfel in den Topf geben und bei mittlerer Hitze 10–15 Minuten goldbraun braten. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
Wartezeit 15 min
300 g Zwiebeln -
Ingwer-Knoblauch-Paste zufügen und 2–3 Minuten mitrösten, bis der rohe Geruch verflogen ist.
Wartezeit 3 min
5 Stück Knoblauchzehen 30 g Ingwer -
Tomatenwürfel, Chilipulver, Kurkuma, gemahlenen Koriander und Salz in den Topf geben. Alles 5–7 Minuten einkochen, bis die Tomaten zerfallen und eine dicke, glänzende Masala-Paste entsteht.
Wartezeit 7 min
2 TL Salz 250 g Tomaten (reif) 1 TL Chilipulver (scharf, nach gewünschter Schärfe anpassen) ½ TL Kurkuma 2 TL gemahlener Koriander -
Naturjoghurt glatt rühren und löffelweise unter ständigem Rühren zur heißen Masala geben, damit er nicht gerinnt. Weitere 3–4 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce wieder leicht eindickt.
Wartezeit 4 min
150 g Naturjoghurt (3,5 % Fett, zimmerwarm) -
Die vorbereiteten Lammfüße in den Topf geben und gut mit der Gewürzmasala vermengen, sodass sie rundum überzogen sind. 5 Minuten bei mittlerer Hitze anrösten.
Wartezeit 5 min
1500 g Lammfüße (vom Metzger sauber gebrannt und geputzt) -
Mit Wasser aufgießen, bis die Lammfüße gut bedeckt sind (ca. 2,5 l). Aufkochen, den entstehenden Schaum an der Oberfläche mit einer Kelle abschöpfen.
Wartezeit 10 min
2500 ml Wasser -
Hitze reduzieren, Topf halb zugedeckt 2,5–3 Stunden leise köcheln lassen, bis das Fleisch sehr weich ist und sich Gelatine deutlich in der Brühe gelöst hat. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas zusätzliches Wasser angießen.
Wartezeit 3 h 0 min
250 ml Wasser (zum Nachgießen bei Bedarf) -
Zum Ende der Garzeit Garam Masala einrühren und mit zusätzlichem Salz und Chilipulver nach Geschmack abschmecken. Weitere 5 Minuten köcheln lassen, dann den Herd ausschalten und Paya 10 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 15 min
Chilipulver (nach Geschmack) 1 TL Garam Masala Salz (nach Geschmack) -
Frische Korianderblätter grob hacken, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Paya in tiefen Schalen anrichten, mit Koriander und Frühlingszwiebeln bestreuen und mit Zitronenspalten servieren. Dazu passen Naan, Fladenbrot oder gedämpfter Reis.
10 g Frische Korianderblätter (für die Garnitur) 2 Stück Frühlingszwiebeln (für die Garnitur) 1 Stück Zitrone (in Spalten zum Servieren)
Utensilien
- Schneidebrett
- Messbecher
- großer schwerer Topf mit Deckel
- Kelle zum Abschöpfen
- Kochlöffel oder Holzlöffel
- scharfes Messer
- Mörser und Stößel oder Mixer
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