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Pasflla – Gjirokastraer Pie mit Reis und Innereien

Originalname Pasflla

Herzhafte albanische Festtagspastete aus Gjirokastra: ein dünner, knuspriger Teigmantel, gefüllt mit aromatischem Reis, zarten Innereien, Zwiebeln und frischen Kräutern. Die Pastete wird im Ofen goldbraun gebacken und in Stücke geschnitten serviert – perfekt als sättigendes Hauptgericht für besondere Anlässe oder wenn es einmal richtig traditionell und rustikal sein soll.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Pasflla – Gjirokastraer Pie mit Reis und Innereien
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
1 h 0 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

650 kcal

30 g
Eiweiß
60 g
Kohlenhydrate
5 g
davon Zucker
30 g
Fett
15 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Teig Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen, lauwarmes Wasser und Sonnenblumenöl hineingießen. Mit den Fingern oder einem Holzlöffel von innen nach außen zu einem weichen, leicht elastischen Teig mischen.

    500 g Weizenmehl (Type 550 oder ähnlich) 1 ½ TL Salz 280 ml Wasser (lauwarm) 40 ml Sonnenblumenöl
  2. Teig auf die Arbeitsfläche geben und 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Zu einer Kugel formen, mit etwas Öl benetzen, in die Schüssel zurücklegen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

    Wartezeit 30 min

  3. Während der Teig ruht, Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar läuft. Beiseite stellen, gut abtropfen lassen.

    200 g Reis (Rundkorn oder Mittelkorn)
  4. Zwiebeln und Karotten schälen. Zwiebeln fein würfeln, Karotten klein würfeln. Petersilie und Dill waschen und fein schneiden.

    250 g Zwiebeln 20 g Petersilie (glatt) 80 g Karotten 10 g Dill
  5. Innereien unter fließendem kalten Wasser kurz abspülen, trocken tupfen. Sehnen oder harte Häute entfernen. Leber, Herz und Nieren in sehr kleine Würfel schneiden (ungefähr erbsengroß), damit sie später gleichmäßig garen.

    250 g Lammleber 200 g Lammherz 150 g Lammniere
  6. In einer großen Pfanne Sonnenblumenöl und Butter erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig und leicht goldgelb dünsten, dann Karotten hinzufügen und weitere 3–4 Minuten mitbraten.

    Wartezeit 7 min

    250 g Zwiebeln 40 ml Sonnenblumenöl 40 g Butter (für die Pfanne) 80 g Karotten
  7. Hitze etwas erhöhen, gewürfelte Innereien zugeben und unter Rühren 6–8 Minuten anbraten, bis sie rundum gebräunt sind, aber innen noch saftig wirken. Paprikapulver einstreuen, kurz mitrösten.

    Wartezeit 8 min

    150 g Lammniere 200 g Lammherz 250 g Lammleber 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
  8. Abgetropften Reis in die Pfanne geben und 1–2 Minuten mitrösten, dabei gut umrühren. Mit Wasser oder Brühe ablöschen, salzen und pfeffern. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Flüssigkeit größtenteils aufgenommen ist, der Reis aber noch kernig ist.

    Wartezeit 5 min

    200 g Reis (Rundkorn oder Mittelkorn) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 250 ml Wasser (oder milde Brühe)
  9. Pfanne vom Herd nehmen. Kräuter unterrühren und die Füllung 10 Minuten abkühlen lassen, damit die Eier später nicht gerinnen.

    Wartezeit 10 min

    20 g Petersilie (glatt) 10 g Dill
  10. Eier in einer Schüssel mit Joghurt verquirlen. Die lauwarme Reis-Innereien-Mischung nach und nach untermengen, bis alles gut verbunden ist. Bei Bedarf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    2 Stück Eier (für die Bindung) 100 g Naturjoghurt
  11. Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Backblech oder eine große rechteckige Form (ca. 30×40 cm) leicht einfetten. Geschmolzene Butter bereithalten.

    60 g Butter (geschmolzen, zum Bestreichen der Teigblätter)
  12. Teig nach der Ruhezeit in 6–8 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Jede Kugel nacheinander auf einer leicht bemehlten Fläche sehr dünn zu einem großen Rechteck oder Kreis ausrollen, möglichst papierdünn.

    500 g Weizenmehl (Type 550 oder ähnlich)
  13. Erstes Teigblatt in die vorbereitete Form legen, sodass der Boden vollständig bedeckt ist und etwas Teig über den Rand hängt. Mit geschmolzener Butter bestreichen. Weitere 2–3 Blätter ebenso einlegen und jeweils mit Butter bestreichen, sodass ein mehrlagiger Boden entsteht.

    60 g Butter (geschmolzen, zum Bestreichen der Teigblätter)
  14. Die lauwarme Füllung gleichmäßig auf dem vorbereiteten Teigboden verteilen und glattstreichen.

  15. Die restlichen Teigblätter nacheinander ausrollen, auf die Füllung legen und jeweils mit Butter bestreichen. Überstehenden Teig von den unteren Lagen nach innen umschlagen und die Ränder gut andrücken, sodass die Pastete rundum verschlossen ist.

    60 g Butter (geschmolzen, zum Bestreichen der Teigblätter)
  16. Oberfläche der Pasflla mit der restlichen Butter bestreichen. Mit einem scharfen Messer die Pastete vor dem Backen in Stücke vorschneiden (Rauten oder Quadrate), dabei nicht ganz bis zum Boden durchschneiden – so lässt sie sich später besser teilen und gart gleichmäßiger.

    30 g Butter (zum Bestreichen vor dem Backen)
  17. Form in den vorgeheizten Ofen schieben und die Pasflla 40–50 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist und die Füllung durchgegart ist. Falls die Oberfläche zu schnell bräunt, locker mit Alufolie abdecken.

    Wartezeit 45 min

  18. Pasflla 10–15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann entlang der eingeschnittenen Linien vollständig durchschneiden und Stücke herausheben. Mit Joghurt servieren und nach Belieben mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

    Wartezeit 10 min

    150 g Naturjoghurt (zum Servieren, optional) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Schneidebrett
  • Nudelholz
  • große Pfanne
  • Holzlöffel oder Pfannenwender
  • Backpinsel
  • Messbecher
  • Sieb
  • Backblech oder Auflaufform (ca. 30×40 cm)
  • große Schüssel
  • scharfes Messer
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