Taita – Fermentiertes Fladenbrot aus Teff (Äthiopischer Sauerteigfladen)
Originalname Taita
Taita ist ein einfaches, aber aromatisches fermentiertes Fladenbrot auf Teff‑Basis, verwandt mit Injera. Der leicht säuerliche Geschmack, die weiche, schwammige Textur und feine Gewürznoten machen es ideal als Beilage zu Eintöpfen oder als leichtes Hauptgericht mit Gemüse. Durch die lange Fermentation entwickelt sich ein tiefes Aroma bei minimalen Zutaten.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 48 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
190 kcal
- 6 g
- Eiweiß
- 36 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 3 g
- Fett
- 0.5 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 420 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Teffmehl und Weizenmehl in eine große Schüssel geben und grob mit einem Schneebesen vermischen, damit keine Klumpen entstehen.
400 g Teffmehl (hell oder dunkel) 100 g Weizenmehl (Type 405 oder 550, für etwas elastischere Struktur (optional, kann durch Teff ersetzt werden)) -
Trockenhefe und Zucker (falls verwendet) in etwa 100 ml des lauwarmen Wassers auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis es leicht schäumt.
Wartezeit 5 min
650 ml Wasser (lauwarm) ½ TL Zucker (hilft der Hefe zu starten, optional) ½ TL Trockenhefe (für den Start der Fermentation, optional) -
Hefewasser und restliches lauwarmes Wasser nach und nach zu den Mehlen gießen und dabei mit Schneebesen oder Holzlöffel kräftig rühren, bis ein glatter, relativ dünnflüssiger Teig entsteht – etwa wie dünner Pfannkuchenteig. Bei Bedarf etwas mehr Wasser oder Mehl zugeben.
400 g Teffmehl (hell oder dunkel) ½ TL Trockenhefe (für den Start der Fermentation, optional) 650 ml Wasser (lauwarm) 100 g Weizenmehl (Type 405 oder 550, für etwas elastischere Struktur (optional, kann durch Teff ersetzt werden)) ½ TL Zucker (hilft der Hefe zu starten, optional) -
1,5 TL Salz, Kreuzkümmel, Koriander und Chilipulver in den Teig rühren. Schüsselränder säubern, damit nichts austrocknet.
½ TL Kreuzkümmel (gemahlen, optional für mehr Aroma) 1 ½ TL Salz ¼ TL Chilipulver (mild oder scharf, optional) ½ TL Koriander (gemahlen, optional) -
Schüssel mit einem sauberen Tuch oder locker aufgelegtem Deckel abdecken. Teig bei Raumtemperatur 24–48 Stunden fermentieren lassen, bis er deutlich aufgegangen ist, Bläschen zeigt und leicht säuerlich riecht. Je länger die Fermentation, desto kräftiger der Geschmack.
Wartezeit 48 h 0 min
-
Kurz vor dem Backen den Teig prüfen: Er soll luftig und noch gießbar sein. Wenn er zu stark eingedickt ist, nach und nach etwas Wasser einrühren. Falls nötig nochmals mit einer Prise Salz nach Geschmack abschmecken.
650 ml Wasser (lauwarm) Salz (nach Geschmack, zum eventuellen Nachwürzen des fertigen Teigs) -
Eine gut beschichtete große Pfanne (oder spezielle Injera-/Crêpe-Platte) auf mittlere bis mittelhohe Hitze vorheizen. Pfanne ganz dünn mit etwas Öl auspinseln oder mit Küchenpapier ausreiben.
1 EL Öl (z.B. neutrales Pflanzenöl für die Pfanne) -
Eine Kelle Teig in die heiße Pfanne gießen und Pfanne leicht kippen, damit sich der Teig kreisförmig dünn verteilt. Nicht zu dick, sonst wird die Textur nicht schwammig genug. Auf keinen Fall wenden.
-
Den Fladen 2–4 Minuten backen, bis die Oberfläche vollständig mit kleinen Bläschen übersät ist und diese größtenteils geplatzt sind, der Teig aber oben gerade eben durchgegart und unten leicht gebräunt ist. Temperatur bei Bedarf anpassen, damit er nicht zu dunkel wird.
Wartezeit 4 min
-
Fertig gebackenen Taita-Fladen vorsichtig aus der Pfanne lösen und auf einem sauberen Küchenhandtuch übereinanderlegen, damit sie weich bleiben. Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen, Pfanne bei Bedarf zwischendurch ganz leicht nachölen.
1 EL Öl (z.B. neutrales Pflanzenöl für die Pfanne) -
Taita warm servieren – klassisch als Beilage zu würzigen Eintöpfen oder Gemüsegerichten. Man reißt Stücke ab und nutzt sie, um das Essen aufzunehmen.
Utensilien
- Teigkelle oder kleiner Schöpflöffel
- beschichtete Pfanne oder Crêpe-Platte
- Sauberes Küchentuch oder Deckel
- Schneebesen oder Holzlöffel
- Küchenpinsel oder Küchenpapier
- Messbecher
- Große Rührschüssel
- Teelöffel und Esslöffel
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