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Unniyappam – frittierte süße Reis-Bananen-Küchlein

Originalname Unniyappam

Unniyappam sind kleine, goldbraun frittierte Reis-Bananen-Küchlein aus Kerala in Südindien. Reismehl, reife Bananen, Jaggery (Palmzucker) und Kardamom ergeben einen saftigen, aromatischen Teig, der in einer speziellen Appam-Pfanne portionsweise in Öl ausgebacken wird. Außen knusprig, innen weich und leicht karamellig, sind sie ein beliebtes Festtags- und Teesnack-Gebäck, das warm besonders köstlich schmeckt.

Mittel
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
30 min
Koch/Backzeit
1 h
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

130 kcal

2 g
Eiweiß
18 g
Kohlenhydrate
9 g
davon Zucker
6 g
Fett
2 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
40 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schritt 1 Jaggery grob zerkleinern. In einem kleinen Topf mit dem Wasser (für den Sirup) bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sich der Jaggery vollständig auflöst. Einmal aufkochen lassen, dann beiseitestellen und etwas abkühlen lassen.

    Jaggery grob zerkleinern. In einem kleinen Topf mit dem Wasser (für den Sirup) bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sich der Jaggery vollständig auflöst. Einmal aufkochen lassen, dann beiseitestellen und etwas abkühlen lassen.

    Wartezeit 10 min

    150 g Jaggery (Palmzucker-Block oder -Granulat) 120 ml Wasser (für den Jaggery-Sirup, plus etwas mehr nach Bedarf)
  2. Schritt 2 Die sehr reifen Bananen in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder einem Stampfer zu einem glatten Brei zerdrücken.

    Die sehr reifen Bananen in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder einem Stampfer zu einem glatten Brei zerdrücken.

    2 Stück Bananen (sehr reif)
  3. Schritt 3 Reismehl, Weizengrieß und Kokosraspel in eine große Rührschüssel geben und kurz vermischen.

    Reismehl, Weizengrieß und Kokosraspel in eine große Rührschüssel geben und kurz vermischen.

    40 g Weizengrieß (feiner Grieß) 30 g Kokosraspel (getrocknet) 250 g Reismehl (möglichst fein, z.B. Idiyappam- oder Reispudermehl)
  4. Schritt 4 Den lauwarmen Jaggery-Sirup durch ein feines Sieb direkt zu den trockenen Zutaten gießen, um eventuelle Verunreinigungen zu entfernen.

    Den lauwarmen Jaggery-Sirup durch ein feines Sieb direkt zu den trockenen Zutaten gießen, um eventuelle Verunreinigungen zu entfernen.

  5. Schritt 5 Bananenbrei, gemahlenen Kardamom, eine Prise Salz, Sesamsamen (falls verwendet) und Kokosöl zugeben. Alles mit einem Löffel oder Schneebesen zu einem dickflüssigen, glatten Teig verrühren. Er sollte zähfließend sein, etwa wie Pfannkuchenteig; falls zu dick, esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten.

    Bananenbrei, gemahlenen Kardamom, eine Prise Salz, Sesamsamen (falls verwendet) und Kokosöl zugeben. Alles mit einem Löffel oder Schneebesen zu einem dickflüssigen, glatten Teig verrühren. Er sollte zähfließend sein, etwa wie Pfannkuchenteig; falls zu dick, esslöffelweise zusätzliches Wasser einarbeiten.

    ½ TL Kardamom (gemahlen, aus frischen Kapseln) 1 EL Sesamsamen (hell, optional für Biss und Aroma) Salz (nach Geschmack) 1 EL Kokosöl (oder Ghee, für mehr Aroma im Teig)
  6. Schritt 6 Backpulver einrühren, bis es gleichmäßig verteilt ist. Die Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur etwa 1 Stunde ruhen lassen, damit Reismehl und Grieß quellen und sich das Aroma entwickelt.

    Backpulver einrühren, bis es gleichmäßig verteilt ist. Die Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur etwa 1 Stunde ruhen lassen, damit Reismehl und Grieß quellen und sich das Aroma entwickelt.

    Wartezeit 1 h

    ½ TL Backpulver
  7. Schritt 7 Nach der Ruhezeit die Teigkonsistenz prüfen: Er sollte weiterhin dick, aber gut löffelbar sein. Falls er deutlich eingedickt ist, ein bis zwei Esslöffel Wasser unterrühren. Teig vor dem Frittieren nochmals kurz durchrühren.

    Nach der Ruhezeit die Teigkonsistenz prüfen: Er sollte weiterhin dick, aber gut löffelbar sein. Falls er deutlich eingedickt ist, ein bis zwei Esslöffel Wasser unterrühren. Teig vor dem Frittieren nochmals kurz durchrühren.

  8. Schritt 8 Eine Unniyappam- bzw. Paniyaram-Pfanne auf mittlerer Hitze vorwärmen. Jede Vertiefung reichlich mit Öl füllen (etwa zu zwei Dritteln). Warten, bis das Öl heiß ist: Ein kleiner Tropfen Teig sollte sofort sprudeln und rasch an die Oberfläche steigen.

    Eine Unniyappam- bzw. Paniyaram-Pfanne auf mittlerer Hitze vorwärmen. Jede Vertiefung reichlich mit Öl füllen (etwa zu zwei Dritteln). Warten, bis das Öl heiß ist: Ein kleiner Tropfen Teig sollte sofort sprudeln und rasch an die Oberfläche steigen.

    Wartezeit 5 min

    400 ml Öl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, zum Frittieren in der Appam-Pfanne)
  9. Schritt 9 Mit einem kleinen Löffel oder Schöpfer den Teig in die Vertiefungen geben, sodass sie knapp voll sind, aber etwas Platz zum Aufgehen bleibt. Nicht zu hoch füllen, damit die Küchlein gleichmäßig garen.

    Mit einem kleinen Löffel oder Schöpfer den Teig in die Vertiefungen geben, sodass sie knapp voll sind, aber etwas Platz zum Aufgehen bleibt. Nicht zu hoch füllen, damit die Küchlein gleichmäßig garen.

  10. Schritt 10 Unniyappam bei mittlerer Hitze frittieren, bis die Ränder sich festigen und die Unterseite goldbraun ist (ca. 2–3 Minuten). Dann die Küchlein mit einem Holzstäbchen oder einer Gabel vorsichtig wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun und durchgebacken ausbacken (weitere 2–3 Minuten).

    Unniyappam bei mittlerer Hitze frittieren, bis die Ränder sich festigen und die Unterseite goldbraun ist (ca. 2–3 Minuten). Dann die Küchlein mit einem Holzstäbchen oder einer Gabel vorsichtig wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun und durchgebacken ausbacken (weitere 2–3 Minuten).

    Wartezeit 6 min

  11. Schritt 11 Die fertig frittierten Unniyappam mit einem Löffel oder Stäbchen aus der Pfanne heben und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen, bei Bedarf etwas Öl nachfüllen und auf Temperatur kommen lassen.

    Die fertig frittierten Unniyappam mit einem Löffel oder Stäbchen aus der Pfanne heben und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen, bei Bedarf etwas Öl nachfüllen und auf Temperatur kommen lassen.

    Wartezeit 5 min

  12. Schritt 12 Unniyappam am besten noch warm servieren. Sie schmecken pur, zu Tee oder Kaffee oder mit etwas frischem Obst. Reste nach dem Abkühlen in einem luftdichten Behälter aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren.

    Unniyappam am besten noch warm servieren. Sie schmecken pur, zu Tee oder Kaffee oder mit etwas frischem Obst. Reste nach dem Abkühlen in einem luftdichten Behälter aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren.

Ausstattung

Utensilien

  • Schneebesen oder Löffel
  • Kleiner Schöpflöffel oder Esslöffel
  • Küchenpapier
  • Holzstäbchen oder Gabel zum Wenden
  • feines Sieb
  • Unniyappam- oder Paniyaram-Pfanne (Appam-Pfanne mit Vertiefungen)
  • kleiner Topf
  • Gabel oder Kartoffelstampfer
  • Große Rührschüssel
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