Appam – schälchenförmige fermentierte Reis-Kokos-Pfannkuchen
Originalname Appam
Zart-luftige, schälchenförmige Pfannkuchen aus fermentiertem Reis- und Kokosteig, außen hauchdünn und knusprig, in der Mitte weich und schwammig. Klassisches Frühstück und Abendessen aus Südindien/Sri Lanka, perfekt zu Currys, Dal oder Kokos-Chutney.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 40 min
- Koch/Backzeit
- 16 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
120 kcal
- 2.5 g
- Eiweiß
- 21 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 3 g
- Fett
- 2.3 g
- davon gesättigt
- 0.8 g
- Ballaststoffe
- 160 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Reis in eine Schüssel geben, mit reichlich Wasser bedecken und gründlich mit den Händen waschen, bis das Wasser deutlich klarer wird. Abgießen, erneut mit frischem Wasser bedecken und 4–6 Stunden bei Raumtemperatur einweichen.
Wartezeit 4 h 0 min
350 g Reis (weiß, geschält, mittelkörnig oder Idli-Reis) -
Eingeweichten Reis in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. In einem Mixer mit Kokosraspeln, gekochtem Reis (falls verwendet), Zucker, Trockenhefe, Kokosmilch und etwa der Hälfte des Wassers fein pürieren. Bei Bedarf nach und nach mehr Wasser zugeben, bis ein glatter, relativ flüssiger Teig entsteht (ungefähr wie dünne Pfannkuchenteigkonsistenz).
40 g gekochter Reis (am Vortag oder frisch, abgekühlt (optional, für weicheres Zentrum)) 30 g Kokosraspel (getrocknet oder frisch, ungesüßt) 250 ml Kokosmilch (aus der Dose, ungesüßt, gut geschüttelt) 250 ml Wasser (kalt, plus etwas mehr bei Bedarf) ¾ TL Trockenhefe (oder 6–7 g frische Hefe) 15 g Zucker (fein) -
Teig in eine große Schüssel umfüllen (er geht später auf). Mit einem sauberen Tuch abdecken und 8–10 Stunden bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, bis er deutlich aufgegangen ist und viele kleine Bläschen zeigt. In kühleren Küchen kann die Fermentation bis zu 12–16 Stunden dauern.
Wartezeit 10 h 0 min
-
Nach der Fermentation Salz einrühren und die Konsistenz prüfen: Der Teig sollte gießbar sein, etwa wie ein leicht dicker Crêpeteig. Falls zu dick, esslöffelweise Wasser hinzufügen und kurz unterrühren, ohne die Bläschen völlig zu zerstören.
Salz (nach Geschmack) 250 ml Wasser (kalt, plus etwas mehr bei Bedarf) -
Eine kleine beschichtete Pfanne oder Appam-Pfanne auf mittlere Hitze bringen. Ein paar Tropfen Öl in die Pfanne geben und mit einem Pinsel oder Küchenpapier sehr dünn verteilen.
Wartezeit 5 min
1 EL Öl (neutral, zum Einpinseln der Pfanne) -
Etwa eine kleine Schöpfkelle Teig in die Mitte der heißen Pfanne gießen. Sofort die Pfanne anheben und mit kreisenden Bewegungen kippen, damit der Teig an den Rand hochläuft und dort eine dünne Schicht bildet, während in der Mitte etwas mehr Teig stehen bleibt. So entsteht die typische schälchenförmige Form.
-
Hitze auf niedrig–mittel reduzieren, die Pfanne mit einem Deckel abdecken und den Appam 2–4 Minuten garen, bis der Rand knusprig und leicht goldbraun ist und das Zentrum weich, aber nicht mehr roh wirkt. Nicht wenden – Appam wird nur von einer Seite gebacken.
Wartezeit 4 min
-
Den fertigen Appam vorsichtig mit einem dünnen Spatel vom Rand lösen und aus der Pfanne heben. Auf einen Teller geben und warm halten. Die Pfanne erneut hauchdünn einölen und mit dem restlichen Teig genauso verfahren, bis alle Appams ausgebacken sind.
Wartezeit 30 min
Utensilien
- Esslöffel und Teelöffel
- Schüssel
- Küchenpinsel oder Küchenpapier
- Mixer oder leistungsstarker Pürierstab
- Messbecher
- Spatel
- Sieb
- kleine beschichtete Pfanne oder Appam-Pfanne mit Deckel
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.