Mao Doufu – Gebratener fermentierter „haariger“ Tofu
Originalname Mao Doufu (毛豆腐)
Mao Doufu ist ein kräftig gewürztes Gericht aus fermentiertem, außen „haarig“ gereiftem Tofu. Die Stücke werden in einer aromatischen Mischung aus Knoblauch, Chili, Sojasauce und Reiswein goldbraun gebraten. Außen knusprig, innen cremig und voll tiefer Umami-Noten – perfekt als herzhafte Vorspeise oder als Beilage zu Reis und Gemüse.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 15 min
- Koch/Backzeit
- 0 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
260 kcal
- 17 g
- Eiweiß
- 8 g
- Kohlenhydrate
- 3 g
- davon Zucker
- 17 g
- Fett
- 2.5 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 950 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Mao Doufu aus der Verpackung nehmen und mit Küchenpapier vorsichtig trocken tupfen, damit er beim Braten nicht spritzt. In etwa 2–3 cm große Würfel oder Rechtecke schneiden, sodass die Stücke beim Wenden stabil bleiben.
600 g Mao Doufu (fermentierter, „haariger“ Tofu, möglichst frisch) -
Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, das Grün separat aufbewahren. Optional Chili längs halbieren, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Koriander grob zupfen.
15 g Ingwer 2 Stück Frühlingszwiebeln 5 g Koriandergrün (optional, für die Garnitur) 1 Stück frische rote Chili (optional, für Extra-Schärfe) 3 Stück Knoblauchzehen -
In einer kleinen Schale Sojasauce, Shaoxing-Reiswein, Chilibohnenpaste, Zucker und Wasser verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Beiseitestellen.
1 ½ EL Chilibohnenpaste (z.B. Doubanjiang, je nach gewünschter Schärfe) 30 ml Wasser (oder leichte Gemüsebrühe) 1 TL Zucker 30 ml Sojasauce (hell, chinesisch oder japanisch) 20 ml Shaoxing Reiswein (alternativ trockener Sherry) -
Eine große beschichtete Pfanne oder Wok auf mittelhohe bis hohe Hitze vorheizen. Pflanzenöl hineingeben und kurz erhitzen, bis es leicht zu schimmern beginnt.
45 ml Pflanzenöl (zum Braten, z.B. Raps- oder Erdnussöl) -
Die Tofustücke vorsichtig in das heiße Öl legen, dabei etwas Abstand zwischen den Stücken lassen. Von jeder Seite 3–4 Minuten goldbraun und knusprig braten. Tofu behutsam mit einem Pfannenwender wenden, damit die „haarige“ Oberfläche nicht zu stark beschädigt wird.
-
Wenn der Tofu rundherum gebräunt ist, die Hitze etwas reduzieren. Knoblauch, Ingwer, den weißen Teil der Frühlingszwiebeln und optional frische Chili in die Pfanne geben und 30–60 Sekunden mitbraten, bis es duftet, aber nicht dunkel wird.
2 Stück Frühlingszwiebeln 1 Stück frische rote Chili (optional, für Extra-Schärfe) 3 Stück Knoblauchzehen 15 g Ingwer -
Die vorbereitete Sauce über den Tofu gießen. Vorsichtig schwenken, sodass alle Stücke überzogen werden. 2–3 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht andickt und sich ein glänzender Film um den Tofu bildet. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
30 ml Wasser (oder leichte Gemüsebrühe) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) 1 TL Zucker 30 ml Sojasauce (hell, chinesisch oder japanisch) Salz (nach Geschmack) 20 ml Shaoxing Reiswein (alternativ trockener Sherry) 1 ½ EL Chilibohnenpaste (z.B. Doubanjiang, je nach gewünschter Schärfe) -
Zum Schluss Sesamöl über den Tofu träufeln und das Grün der Frühlingszwiebeln sowie den Koriander darüberstreuen. Alles noch einmal behutsam durchschwenken.
1 TL Sesamöl (geröstet, für das Finish) 5 g Koriandergrün (optional, für die Garnitur) 2 Stück Frühlingszwiebeln -
Mao Doufu sofort heiß servieren, idealerweise mit gedämpftem Reis und einfachem Blattgemüse oder Gurkensalat als Beilage, damit die kräftigen Aromen zur Geltung kommen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Küchenpapier
- große Pfanne oder Wok
- Pfannenwender
- Schüssel für Sauce
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