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Heart malsati

Ruisleipä – finnisches Roggen-Sauerteigbrot (hapan)

Originalname Ruisleipä

Klassisches finnisches Ruisleipä: ein herzhaft-saures Roggen-Sauerteigbrot mit dichter Krume, kräftiger Kruste und tiefem Aroma. Es kommt mit sehr wenig Hefe aus, entwickelt seine Säure durch einen aktiven Roggensauerteig und bleibt mehrere Tage frisch. Ideal zu Butter, Käse, Lachs oder als Basis für belegte Brote.

Schwer
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
1 h
Koch/Backzeit
22 h
Ruhezeit
0.0 (0)
KI generiert Vegan Aktualisiert am
Rezept von malsati-team

Nährwerte pro Portion

1550 kcal

48 g
Eiweiß
310 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
14 g
Fett
4 g
davon gesättigt
35 g
Ballaststoffe
1750 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schritt 1 Am Vorabend den Sauerteig auffrischen: Roggenmehl und lauwarmes Wasser in einer Schüssel mit dem aktiven Roggen-Anstellgut gut verrühren, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. Oberfläche glattstreichen.

    Am Vorabend den Sauerteig auffrischen: Roggenmehl und lauwarmes Wasser in einer Schüssel mit dem aktiven Roggen-Anstellgut gut verrühren, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. Oberfläche glattstreichen.

    60 g Roggenmehl (Vollkorn oder mittelgrob) 60 g Wasser (lauwarm) 30 g Roggensauerteig (aktive Anstellgutkultur)
  2. Schritt 2 Die Schüssel locker abdecken (Tuch oder Deckel nur aufgelegt) und den Sauerteig bei Raumtemperatur 8–12 Stunden reifen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist, viele Bläschen zeigt und angenehm säuerlich riecht.

    Die Schüssel locker abdecken (Tuch oder Deckel nur aufgelegt) und den Sauerteig bei Raumtemperatur 8–12 Stunden reifen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist, viele Bläschen zeigt und angenehm säuerlich riecht.

    Wartezeit 12 h

  3. Schritt 3 Für den Hauptteig den reifen Sauerteig abwiegen. Roggenmehl, Weizenmehl, Zucker oder Honig, Salz, Kümmel und Fenchelsamen in einer großen Schüssel mischen.

    Für den Hauptteig den reifen Sauerteig abwiegen. Roggenmehl, Weizenmehl, Zucker oder Honig, Salz, Kümmel und Fenchelsamen in einer großen Schüssel mischen.

    700 g Roggenmehl (Vollkorn oder mittelgrob) 18 g Salz 150 g Sauerteig (reif, aus Teil 0) 3 g Fenchelsamen (ganz, optional) 100 g Weizenmehl (Type 550 oder ähnlich, für etwas Lockerheit) 5 g Kümmel (ganz, optional) 10 g Zucker (oder Honig, optional für mildere Säure)
  4. Schritt 4 Frischhefe in etwas von dem handwarmen Wasser auflösen. Aufgelöste Hefe zusammen mit dem restlichen Wasser und dem Sauerteig zur Mehlmischung geben. Mit einem Löffel oder Teigspatel kräftig verrühren, bis ein klebriger, gleichmäßiger Teig entsteht.

    Frischhefe in etwas von dem handwarmen Wasser auflösen. Aufgelöste Hefe zusammen mit dem restlichen Wasser und dem Sauerteig zur Mehlmischung geben. Mit einem Löffel oder Teigspatel kräftig verrühren, bis ein klebriger, gleichmäßiger Teig entsteht.

    150 g Sauerteig (reif, aus Teil 0) 650 g Wasser (handwarm) 5 g Frischhefe (optional, für zuverlässigere Gare)
  5. Schritt 5 Zum Schluss das Pflanzenöl unterrühren. Roggenteig wird nicht klassisch geknetet, sondern eher intensiv verrührt. Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur 30–45 Minuten ruhen lassen.

    Zum Schluss das Pflanzenöl unterrühren. Roggenteig wird nicht klassisch geknetet, sondern eher intensiv verrührt. Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur 30–45 Minuten ruhen lassen.

    Wartezeit 45 min

    10 g Pflanzenöl (z.B. Rapsöl, optional für weichere Kruste)
  6. Schritt 6 Arbeitsfläche gut mit Roggenmehl bestäuben. Den sehr klebrigen Teig mit einem Teigschaber aus der Schüssel auf die bemehlte Fläche geben. Hände leicht befeuchten oder mit wenig Butter einreiben, damit der Teig weniger klebt.

    Arbeitsfläche gut mit Roggenmehl bestäuben. Den sehr klebrigen Teig mit einem Teigschaber aus der Schüssel auf die bemehlte Fläche geben. Hände leicht befeuchten oder mit wenig Butter einreiben, damit der Teig weniger klebt.

    5 g Butter (zum Formen der Laibe, optional)
  7. Schritt 7 Den Teig in zwei gleich große Stücke teilen. Jedes Stück vorsichtig zu einer länglichen Rolle oder einem runden Laib formen, ohne zu viel Mehl in den Teig einzuarbeiten. Oberfläche bei Bedarf leicht mit Mehl bestäuben.

    Den Teig in zwei gleich große Stücke teilen. Jedes Stück vorsichtig zu einer länglichen Rolle oder einem runden Laib formen, ohne zu viel Mehl in den Teig einzuarbeiten. Oberfläche bei Bedarf leicht mit Mehl bestäuben.

  8. Schritt 8 Die Laibe auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder in gut gefettete Kastenformen setzen. Oberfläche leicht mit Wasser bepinseln, mit einem Tuch abdecken und 1,5–2,5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, bis die Laibe deutlich an Volumen gewonnen haben und sich auf Fingerdruck noch elastisch anfühlen.

    Die Laibe auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder in gut gefettete Kastenformen setzen. Oberfläche leicht mit Wasser bepinseln, mit einem Tuch abdecken und 1,5–2,5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, bis die Laibe deutlich an Volumen gewonnen haben und sich auf Fingerdruck noch elastisch anfühlen.

    Wartezeit 2 h 30 min

  9. Schritt 9 Gegen Ende der Gehzeit den Ofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, um Dampf zu erzeugen.

    Gegen Ende der Gehzeit den Ofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, um Dampf zu erzeugen.

    Wartezeit 15 min

  10. Schritt 10 Die aufgegangenen Laibe nach Wunsch mit einem scharfen Messer einschneiden (z.B. längs oder kreuzweise). Blech oder Formen in den heißen Ofen geben und 10 Minuten bei 240 °C backen.

    Die aufgegangenen Laibe nach Wunsch mit einem scharfen Messer einschneiden (z.B. längs oder kreuzweise). Blech oder Formen in den heißen Ofen geben und 10 Minuten bei 240 °C backen.

    Wartezeit 10 min

  11. Schritt 11 Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 35–45 Minuten backen, bis die Brote eine dunkelbraune Kruste haben und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

    Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 35–45 Minuten backen, bis die Brote eine dunkelbraune Kruste haben und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

    Wartezeit 45 min

  12. Schritt 12 Brote aus dem Ofen nehmen, aus den Formen lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Für vollen Geschmack und bessere Schneidbarkeit das Ruisleipä idealerweise 12–24 Stunden ruhen lassen, bevor es angeschnitten wird.

    Brote aus dem Ofen nehmen, aus den Formen lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Für vollen Geschmack und bessere Schneidbarkeit das Ruisleipä idealerweise 12–24 Stunden ruhen lassen, bevor es angeschnitten wird.

    Wartezeit 12 h

Ausstattung

Utensilien

  • Küchenwaage
  • feuerfeste Schale für Wasser
  • Teigspatel oder großer Löffel
  • Scharfes Messer oder Razor zum Einschneiden
  • Ofenrost oder -gitter
  • Rührschüssel
  • Backblech oder Kastenformen
  • Küchentuch
  • Backpapier
  • Teigschaber
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