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Finnisches Saaristolaislimppu (malziges Inselbrot)

Originalname Saaristolaislimppu

Saaristolaislimppu ist ein traditionelles finnisches Inselbrot mit dunkler Farbe, süß-malzigem Aroma und saftiger Krume. Roggen, Malz, Sirup und Buttermilch sorgen für eine besondere Textur und einen unverwechselbaren Geschmack. Das Brot passt perfekt zu herzhaften Belägen wie Lachs, Käse oder Schinken und ist ein Klassiker für festliche Tafeln und kalte Buffets.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Finnisches Saaristolaislimppu (malziges Inselbrot)
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
1 h 10 min
Koch/Backzeit
3 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

1650 kcal

44 g
Eiweiß
280 g
Kohlenhydrate
70 g
davon Zucker
30 g
Fett
8 g
davon gesättigt
22 g
Ballaststoffe
2200 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Eine große Rührschüssel bereitstellen. Wasser und Buttermilch abmessen und darauf achten, dass beides nur lauwarm ist (max. handwarm), damit die Hefe nicht geschädigt wird.

    250 ml Buttermilch (zimmerwarm) 400 ml Wasser (lauwarm)
  2. Zuckerrübensirup und Zucker in die lauwarme Flüssigkeit einrühren, bis sich beides gut gelöst hat.

    60 g Zucker 160 g Zuckerrübensirup (oder dunkler Sirup)
  3. Trockenhefe über die süße Flüssigkeit streuen, kurz einrühren und 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche ein leichter Schaum bildet.

    Wartezeit 10 min

    9 g Trockenhefe (entspricht ca. 1 Päckchen)
  4. In einer zweiten Schüssel Roggenmehl, Weizenmehl, Haferflocken, Salz, Malzextrakt sowie nach Wunsch Anis, Fenchel und Piment mischen.

    80 g Haferflocken 20 g Malzextrakt (Gerstenmalz, flüssig oder Pulver, möglichst enzymarm) 300 g Roggenmehl 1 TL Anissamen (gemahlen oder im Mörser leicht angestoßen, optional) 350 g Weizenmehl 2 TL Salz ½ TL Piment (gemahlen, optional) 1 TL Fenchelsamen (gemahlen oder im Mörser leicht angestoßen, optional)
  5. Die Mehlmischung zur Hefeflüssigkeit geben. Mit einem Holzlöffel oder der Küchenmaschine zu einem weichen, klebrigen Teig verrühren. Der Teig soll eher zähflüssig wie ein sehr fester Rührteig sein, nicht wie ein klassischer Knetteig.

  6. Speiseöl zum Teig geben und gründlich unterrühren, bis der Teig gleichmäßig glatt und glänzend wirkt. Bei Bedarf noch 1–2 EL Wasser oder etwas Weizenmehl ergänzen, um eine zähfließende, aber formbare Konsistenz zu erreichen.

    30 g Speiseöl (z.B. Rapsöl)
  7. Die Schüssel abdecken (mit Deckel, Teller oder Frischhaltefolie) und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort 60–75 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen etwa verdoppelt hat.

    Wartezeit 1 h 15 min

  8. Während der Teig geht, zwei Kastenformen (je ca. 25–30 cm Länge) reichlich mit Butter einfetten und mit Paniermehl ausstreuen, damit sich die Brote später gut lösen.

    20 g Butter (für die Form, weich oder geschmolzen) 2 EL Paniermehl (für die Form)
  9. Den aufgegangenen Teig mit einem Teigschaber kurz durchrühren, um die gröbsten Luftblasen zu verteilen. Dann den Teig in zwei ungefähr gleich große Portionen aufteilen und in die vorbereiteten Formen füllen. Die Oberfläche mit einem nassen Teigschaber oder einem nassen Löffel glattstreichen.

  10. Die Formen erneut abdecken und den Teig weitere 45–60 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist und sich die Oberfläche gewölbt hat (etwa knapp unterhalb des Formenrands).

    Wartezeit 1 h 0 min

  11. Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Rost auf die mittlere Schiene stellen.

  12. Die Brote in den vorgeheizten Ofen schieben und insgesamt etwa 60–70 Minuten backen. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, nach etwa 40 Minuten locker mit Alufolie abdecken.

    Wartezeit 1 h 10 min

  13. Während der letzten 10 Minuten Backzeit Sirup, Wasser und nach Wunsch eine Prise Salz verrühren. Nach 60 Minuten Backzeit die Brote kurz herausziehen, die Oberfläche großzügig mit der Glasur bestreichen und die Brote für die restliche Zeit wieder in den Ofen schieben.

    2 EL Wasser (für die Glasur) 2 EL Zuckerrübensirup (für die Glasur) Salz (nach Geschmack, für die Glasur optional)
  14. Die Brote sind fertig, wenn sie sich beim Klopfen auf den Boden hohl anhören. Aus den Formen stürzen und noch heiß ein zweites Mal dünn mit der restlichen Glasur bestreichen, falls vorhanden.

  15. Die Saaristolaislimppu-Brote vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen. Traditionell entwickelt sich der Geschmack, wenn die Brote gut verpackt über Nacht ruhen. In Scheiben schneiden und mit Butter, Räucherlachs, Käse oder herzhaften Aufstrichen servieren.

    Wartezeit 1 h 0 min

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Holzlöffel oder Küchenmaschine mit Knethaken
  • Messbecher
  • Pinsel
  • Kuchengitter
  • Küchentuch oder Frischhaltefolie
  • 2 Kastenformen (ca. 25–30 cm)
  • Große Rührschüssel
  • Teigschaber
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