Paximadi – zweifach gebackenes Gerstenbrot
Originalname Paximadi
Paximadi ist ein traditionell kretischer, hart gebackener Gerstenzwieback: dunkel, nussig im Geschmack, lange haltbar und perfekt, um in Wasser, Olivenöl oder mit Tomaten und Feta (Dakos) eingeweicht zu werden. Durch den hohen Gerstenanteil ist es aromatisch, kräftig und ideal als rustikale Beilage oder als Basis für Vorspeisen.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 1 h 15 min
- Koch/Backzeit
- 2 h 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
120 kcal
- 4 g
- Eiweiß
- 20 g
- Kohlenhydrate
- 1 g
- davon Zucker
- 3 g
- Fett
- 0.5 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 260 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Lauwarme Wassermenge bereitstellen. Trockenhefe und Zucker in eine Schüssel geben, etwa 50 ml des lauwarmen Wassers hinzufügen, kurz verrühren und 5–10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung schäumt.
Wartezeit 10 min
450 ml Wasser (lauwarm) 5 g Zucker 7 g Trockenhefe -
Gerstenmehl und Weizenmehl in eine große Rührschüssel geben. Salz, Fenchelsamen und Anissamen hinzufügen und alles gut vermischen.
½ TL Anissamen (ganz, optional) 500 g Gerstenmehl 250 g Weizenmehl Type 550 12 g Salz 1 TL Fenchelsamen (ganz, optional) -
In der Mitte der Mehlmischung eine Mulde formen. Hefemischung, restliches lauwarmes Wasser und Olivenöl hineingeben. Mit einem Löffel oder der Hand grob vermengen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
450 ml Wasser (lauwarm) 40 ml Olivenöl -
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig ist. Bei Bedarf mit minimal zusätzlichem Mehl arbeiten, aber nicht zu viel zugeben, damit das Brot nicht trocken wird.
1 EL Mehl (für die Arbeitsfläche) -
Eine große Schüssel dünn mit Olivenöl ausstreichen. Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und einmal wenden, damit er leicht mit Öl benetzt ist. Schüssel mit einem Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 1–1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
Wartezeit 1 h 30 min
1 EL Olivenöl (für die Schüssel) -
Nach der Gehzeit den Teig leicht entgasen, indem Sie ihn einmal sanft flachdrücken. Auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und in 2 gleich große Stücke teilen.
-
Jedes Teigstück zu einem länglichen Laib formen, etwa 6–7 cm breit und 25–30 cm lang. Die Laibe auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, genügend Abstand lassen. Mit einem Tuch abdecken und nochmals 30–40 Minuten gehen lassen.
Wartezeit 40 min
-
Backofen rechtzeitig auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein hitzebeständiges Gefäß mit etwas Wasser auf den Ofenboden stellen, um leichten Dampf zu erzeugen.
-
Die Laibe im vorgeheizten Ofen 30–35 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter 20–30 Minuten abkühlen lassen, bis sie gut handwarm sind.
Wartezeit 30 min
-
Die warmen Laibe mit einem scharfen Messer in Scheiben von etwa 1,5–2 cm Dicke schneiden. Die Scheiben flach auf zwei Backbleche mit Backpapier legen, ohne dass sie sich berühren.
Wartezeit 10 min
-
Ofentemperatur auf 150 °C Ober-/Unterhitze (130–140 °C Umluft) reduzieren. Die Scheiben 35–45 Minuten trocknen, dabei die Bleche zur Hälfte der Zeit einmal drehen. Die Paximadia sollen vollständig trocken und sehr hart sein, dürfen aber nur leicht bräunen, nicht dunkel werden.
Wartezeit 45 min
-
Ofen ausschalten, Tür einen Spalt öffnen und die Paximadia im warmen Ofen weitere 30–60 Minuten auskühlen und vollständig durchtrocknen lassen. Erst nach vollständigem Auskühlen in luftdichte Behälter füllen. Richtig getrocknet sind sie mehrere Wochen haltbar.
Wartezeit 1 h 0 min
Utensilien
- Küchenwaage
- Backbleche
- Holzlöffel oder Teigkarte
- Gitterrost
- Messbecher
- Backpapier
- Küchentuch oder Frischhaltefolie
- scharfes Messer
- Große Rührschüssel
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.