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Eptazymo – mit Kichererbsen gesäuertes Bauernbrot

Originalname Eptazymo

Rustikales, griechisch inspiriertes Bauernbrot, das nicht mit klassischem Sauerteig, sondern mit einem Ferment aus Kichererbsen gesäuert wird. Dadurch entsteht eine aromatische, leicht nussige Krume und eine dünne, knackige Kruste. Ideal zu Olivenöl, Käse, Suppen oder einfach nur mit etwas Butter und Salz.

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KI generiert Vegan Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Eptazymo – mit Kichererbsen gesäuertes Bauernbrot
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
1 h 0 min
Koch/Backzeit
16 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

210 kcal

7 g
Eiweiß
41 g
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
3 g
Fett
0.5 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
470 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für das Kichererbsen-Ferment Kichererbsenmehl, Weizenmehl und Zucker in einer sauberen Schüssel gut vermischen.

    100 g Kichererbsenmehl 5 g Zucker 20 g Weizenmehl (Typ 550 oder ähnlich, für den Starter)
  2. Lauwarmes Wasser zugeben und mit einem Löffel oder Schneebesen zu einem glatten, dickflüssigen Brei verrühren. Olivenöl einrühren. Die Masse soll in etwa wie Pfannkuchenteig fließen.

    ½ TL Olivenöl 120 ml Wasser (lauwarm)
  3. Schüssel locker mit einem Tuch oder Deckel (nicht luftdicht) abdecken und bei warmer Raumtemperatur (ca. 24–28 °C) 24 Stunden stehen lassen.

    Wartezeit 1 h 0 min

  4. Nach 24 Stunden prüfen: Das Ferment sollte sichtbar Bläschen zeigen und leicht säuerlich, nussig riechen. Ist es noch träge, weitere 12–24 Stunden reifen lassen, bis es deutlich aktiv ist. Von dem reifen Ferment etwa 220 g für den Brotteig abwiegen; den Rest können Sie als Ansatz im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf mit etwas Kichererbsenmehl und Wasser auffrischen.

    Wartezeit 12 h 0 min

  5. Für den Brotteig Weizenmehl in eine große Schüssel geben. Wasser (380 ml) zugeben und grob mit einem Löffel oder der Hand vermischen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Die Masse 20–30 Minuten zur Autolyse ruhen lassen.

    Wartezeit 30 min

    380 ml Wasser (kühl bis zimmerwarm) 650 g Weizenmehl (Brotmehl, z.B. Typ 812 oder Mischung aus 550 und Vollkorn)
  6. 220 g des reifen Kichererbsen-Ferments auf die Mehl-Wasser-Mischung geben. Mit den Händen oder einem Löffel gründlich unterarbeiten, bis sich alles gut verbunden hat.

    220 g Kichererbsen-Ferment (reif, aktiv, aus Teil 1)
  7. Salz hinzufügen und erneut einige Minuten kneten oder dehnen und falten, bis der Teig glatt und elastisch wird. Zum Schluss Olivenöl (1 EL) einarbeiten, bis es vollständig aufgenommen ist. Der Teig bleibt weich und leicht klebrig.

    1 EL Olivenöl 14 g Salz
  8. Eine große Schüssel dünn mit Olivenöl (1 TL) ausstreichen. Teig hineingeben, einmal sanft rundwirken und Schüssel abdecken.

    1 TL Olivenöl (für die Schüssel)
  9. Teig 3–4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. In den ersten 90 Minuten alle 30 Minuten dehnen und falten: Hände leicht anfeuchten, Teig an einer Seite fassen, nach oben ziehen und über sich selbst legen. Schüssel drehen und 3–4 Mal wiederholen. Danach in Ruhe voluminös aufgehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

    Wartezeit 4 h 0 min

  10. Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Teig vorsichtig darauf stürzen und zu einem runden oder ovalen Laib formen, dabei möglichst wenig Luft herausdrücken. Oberfläche leicht straffen, indem Sie den Teig zu sich heranziehen und drehen.

    20 g Weizenmehl (für die Arbeitsfläche)
  11. Gärkorb oder eine Schüssel mit einem gut bemehlten Tuch auslegen und mit Mehl ausstreuen. Den geformten Laib mit der glatten Seite nach unten hineinlegen. Abdecken und 1–2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen oder 8–12 Stunden im Kühlschrank kalt führen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist und sich auf Fingerdruck langsam wieder zurückstellt.

    Wartezeit 12 h 0 min

    10 g Weizenmehl (für den Gärkorb oder das Tuch)
  12. Backofen rechtzeitig mit einem gusseisernen Topf oder Backstein auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (mindestens 30–40 Minuten). Eine kleine ofenfeste Form mit Wasser füllen oder später Wasser auf ein vorgeheiztes Blech geben, um Dampf zu erzeugen.

    Wartezeit 40 min

    20 ml Wasser (zum Bedampfen im Ofen bzw. für eine ofenfeste Form)
  13. Den aufgegangenen Laib vorsichtig aus dem Gärkorb auf ein Stück Backpapier oder direkt in den heißen Topf stürzen, sodass die glatte Seite nun oben liegt. Oberfläche mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge ein- bis zweimal einschneiden, damit das Brot kontrolliert aufreißen kann.

  14. Brot im geschlossenen Topf oder auf dem Backstein mit Dampf 20 Minuten bei 240 °C backen. Danach Deckel entfernen bzw. Dampf entweichen lassen, Temperatur auf 210 °C reduzieren und weitere 25–35 Minuten backen, bis die Kruste kräftig gebräunt ist und das Brot beim Klopfen auf den Boden hohl klingt.

    Wartezeit 55 min

  15. Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, mindestens 1 Stunde, bevor Sie es anschneiden. So kann sich die Krume setzen und das Aroma voll entwickeln.

    Wartezeit 1 h 0 min

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Backofen
  • Schüssel groß
  • gusseiserner Topf oder Backstein
  • Löffel oder Teigschaber
  • Küchentuch oder Deckel
  • Scharfes Messer oder Bäckerklinge
  • Messbecher
  • Ofenfeste Form für Wasser
  • Gärkorb oder Schüssel mit Tuch
  • Kuchengitter
  • Backpapier
  • Schüssel mittel
  • Teigkarte
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