Rustikales Sauerteigbrot aus Weizen und Roggen
Originalname Sauerteigbrot
Kräftig-aromatisches Sauerteigbrot mit knuspriger Kruste und saftiger, leicht unregelmäßiger Krume. Ein Anteil Roggenmehl verleiht eine angenehme Säure und Tiefe, während Weizen für Lockerheit sorgt. Ideal für herzhafte Brotzeiten, zum Frühstück oder einfach mit guter Butter.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 24 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
220 kcal
- 7 g
- Eiweiß
- 43 g
- Kohlenhydrate
- 1 g
- davon Zucker
- 2 g
- Fett
- 0.3 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 400 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für den Vorteig das Weizenmehl und Roggenmehl in einer Schüssel mischen. Das aktive Anstellgut und das lauwarme Wasser zugeben und alles mit Löffel oder Hand zu einer homogenen, weichen Masse verrühren.
40 g Roggenmehl Type 1150 80 g Weizenmehl Type 1050 20 g aktiver Weizensauerteig-Anstellgut (ca. 100 % Hydration) (Zimmertemperatur) 120 g Wasser (lauwarm) -
Den Vorteigrand sauber abstreifen, Schüssel abdecken (Deckel oder Folie) und bei 22–26 °C etwa 8–12 Stunden reifen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat, viele Bläschen zeigt und angenehm säuerlich riecht.
Wartezeit 12 h 0 min
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Für den Hauptteig Weizenmehl und Roggenmehl in einer großen Schüssel mischen. Wasser und den reifen Sauerteig-Vorteig zugeben und alles grob verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. 20–30 Minuten zur Autolyse ruhen lassen.
Wartezeit 30 min
260 g Sauerteig-Vorteig (aus Teil 1) 130 g Roggenmehl Type 1150 350 g Weizenmehl Type 1050 320 g Wasser (kalt bis handwarm) -
Nach der Autolyse Salz und, falls verwendet, Öl zum Teig geben. Den Teig 8–10 Minuten von Hand oder mit der Maschine auf niedriger bis mittlerer Stufe kneten, bis er glatt ist und sich leicht von der Schüssel löst. Der Teig bleibt durch den Roggenanteil etwas klebrig.
10 g Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl (optional) 12 g Salz -
Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abdecken und bei Raumtemperatur 2,5–3 Stunden gehen lassen. In den ersten 90 Minuten alle 30 Minuten dehnen und falten: Teig an einer Seite fassen, hochziehen und über die Mitte schlagen, rundum wiederholen.
Wartezeit 3 h 0 min
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Gärkörbchen (oder eine bemehlte Schüssel) gut mit Mehl oder feinem Grieß ausstreuen. Arbeitsfläche sparsam mit Mehl bestäuben. Teig auf die Fläche geben, sanft zu einem Rechteck auseinanderziehen und straff zu einem Laib aufrollen, dabei die Enden leicht einschlagen.
10 g Mehl oder feiner Grieß (für das Gärkörbchen) 20 g Weizenmehl Type 550 oder 1050 (für die Arbeitsfläche) -
Laib mit dem Schluss nach oben in das vorbereitete Gärkörbchen legen. Abdecken und 45–60 Minuten bei Raumtemperatur anspringen lassen, dann für 8–12 Stunden zur kalten Gare in den Kühlschrank stellen.
Wartezeit 12 h 0 min
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Backofen mit einem Gusseisentopf (oder Backstein/Blech) rechtzeitig auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, mindestens 30 Minuten. Wenn der Teigling gut aufgegangen ist, vorsichtig aus dem Kühlschrank nehmen.
Wartezeit 30 min
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Teigling vorsichtig auf ein Stück Backpapier oder direkt in den heißen Topf stürzen, sodass der Schluss unten ist. Oberfläche nach Wunsch mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge 0,5–1 cm tief einschneiden.
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Brot im geschlossenen Topf 20 Minuten bei 250 °C backen, dann Temperatur auf 220 °C senken. Deckel abnehmen und weitere 25–30 Minuten backen, bis die Kruste kräftig braun ist und das Brot beim Klopfen auf den Boden hohl klingt.
Wartezeit 50 min
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Brot aus dem Ofen nehmen, aus dem Topf lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, mindestens 1–2 Stunden, bevor es angeschnitten wird. So kann sich die Krume setzen und der Geschmack entwickeln.
Wartezeit 2 h 0 min
Utensilien
- Küchenwaage
- Backofen
- Scharfes Messer oder Bäckerklinge
- Teigspatel oder Löffel
- Gärkörbchen oder Schüssel mit Tuch
- Rührschüsseln
- Kuchengitter
- Küchentuch oder Frischhaltefolie
- Teigkarte
- Gusseisentopf mit Deckel oder Backstein/Blech
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