Cabrito Stoba – Karibischer Ziegeneintopf
Originalname Cabrito Stoba
Cabrito Stoba ist ein langsam geschmorter karibischer Eintopf aus Ziegenfleisch mit Kräutern, Gewürzen und viel Gemüse. Durch das lange Schmoren wird das Fleisch besonders zart und nimmt die Aromen von Knoblauch, Limette, Thymian und Piment intensiv auf. Dazu passen Reis, Funchi oder Brot, um die würzige, sämige Sauce aufzunehmen.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 2 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 15 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
650 kcal
- 55 g
- Eiweiß
- 28 g
- Kohlenhydrate
- 9 g
- davon Zucker
- 34 g
- Fett
- 12 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Ziegenfleisch in große Würfel (ca. 3–4 cm) schneiden. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Tomaten grob würfeln. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Paprika entkernen und in Streifen oder Stücke schneiden. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
300 g Kartoffeln 1200 g Ziegenfleisch (aus der Keule oder Schulter, mit etwas Fett durchzogen) 150 g Karotten 250 g Zwiebeln 200 g Paprika (bunt gemischt, ohne Kerne) 4 Stück Knoblauchzehen 300 g Tomaten (reif) -
Limette halbieren und den Saft auspressen. Ziegenfleisch in einer Schüssel mit Limettensaft, etwas Salz, Pfeffer und der Hälfte des gehackten Knoblauchs mischen. Mindestens 15 Minuten, besser 30 Minuten, im Kühlschrank marinieren lassen.
Wartezeit 15 min
Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) 1 Stück Limetten (Bio, für Saft) -
In einem großen schweren Topf (am besten Gusseisen) das Pflanzenöl auf mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Ziegenfleisch aus der Marinade nehmen (Marinade aufbewahren) und portionsweise rundum kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
3 EL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder anderes hitzestabiles Öl) 1200 g Ziegenfleisch (aus der Keule oder Schulter, mit etwas Fett durchzogen) -
Hitze etwas reduzieren. Zwiebeln im verbliebenen Öl im Topf glasig bis leicht goldbraun anschwitzen. Restlichen Knoblauch zugeben und kurz mitrösten, bis er duftet, aber nicht bräunt.
250 g Zwiebeln 4 Stück Knoblauchzehen -
Tomatenmark und Zucker zu den Zwiebeln geben und 1–2 Minuten unter Rühren anrösten, bis es etwas dunkler wird. Paprikapulver, Chiliflocken, Pimentkörner und Lorbeerblätter zugeben, kurz mitrösten, dann mit einem Schluck Wasser oder Brühe ablöschen und gut umrühren, damit sich die Röststoffe vom Topfboden lösen.
6 Stück Pimentkörner 1 TL Zucker (oder brauner Zucker für karamellige Note) ½ TL Chiliflocken (oder frische Chili, je nach gewünschter Schärfe) 2 Stück Lorbeerblatt 500 ml Wasser (oder leichte Gemüse- oder Fleischbrühe, ungesalzen wenn möglich) 2 TL Paprikapulver edelsüß 2 EL Tomatenmark -
Tomatenwürfel in den Topf geben, umrühren und 3–5 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht zerfallen. Das angebratene Ziegenfleisch samt ausgetretenem Saft und der restlichen Marinade wieder in den Topf geben und alles gut vermengen.
1200 g Ziegenfleisch (aus der Keule oder Schulter, mit etwas Fett durchzogen) 300 g Tomaten (reif) -
Mit dem restlichen Wasser bzw. der Brühe aufgießen, sodass das Fleisch knapp bedeckt ist. Thymianzweige hinzufügen. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze auf klein stellen, Deckel auflegen und den Eintopf 60 Minuten sanft schmoren lassen.
Wartezeit 1 h 0 min
500 ml Wasser (oder leichte Gemüse- oder Fleischbrühe, ungesalzen wenn möglich) 4 Zweig(e) Frischer Thymian -
Nach etwa 60 Minuten Kartoffeln, Karotten und Paprika in den Topf geben, gut umrühren und bei kleiner Hitze weitere 45–60 Minuten zugedeckt schmoren, bis das Ziegenfleisch sehr zart und das Gemüse weich ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf noch etwas Wasser zufügen.
Wartezeit 1 h 0 min
200 g Paprika (bunt gemischt, ohne Kerne) 300 g Kartoffeln 150 g Karotten -
Zum Ende der Garzeit Thymianzweige und Lorbeerblätter entfernen. Eintopf mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Essig oder zusätzlichem Limettensaft abschmecken. Die Sauce sollte kräftig würzig, leicht säuerlich und angenehm scharf sein.
1 Stück Limetten (Bio, für Saft) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) Salz (nach Geschmack) 1 EL Weiße Essig (z.B. Weißweinessig, optional für mehr Säure) -
Cabrito Stoba noch 10–15 Minuten ohne Deckel leise köcheln lassen, damit die Sauce leicht eindickt. Vor dem Servieren mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Traditionell mit weißem Reis, Funchi (Polentaart) oder Brot servieren.
Wartezeit 15 min
2 EL Petersilie (frisch gehackt, zum Servieren)
Utensilien
- Schneidebrett
- Schüssel zum Marinieren
- Zitronen- oder Limettenpresse
- Großer schwerer Topf oder Schmortopf (idealerweise Gusseisen)
- scharfes Messer
- Kochlöffel
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