Bedmi Puri mit Kartoffelcurry
Originalname Bedmi Puri
Knusprig-frittierte indische Bedmi Puri – kräftig gewürzte Fladen aus Weizenmehl und gemahlenen Linsen – serviert mit einem aromatischen, leicht säuerlich-scharfen Kartoffelcurry. Perfekt als herzhaftes Frühstück, Streetfood-Snack oder festliches vegetarisches Hauptgericht.
- Schwierigkeit
- 35 min
- Vorbereitung
- 35 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
620 kcal
- 17 g
- Eiweiß
- 80 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 24 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 10 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Urdbohnen in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten trocken rösten, bis sie leicht nussig duften. Vollständig abkühlen lassen, dann in einer Mühle oder einem starken Mixer zu einem recht feinen, aber noch leicht groben Mehl mahlen.
Wartezeit 10 min
80 g Urdbohnen (geschält und trocken; alternativ Moong Dal) -
Koriandersamen und Fenchelsamen in derselben Pfanne 1–2 Minuten trocken rösten, bis sie zu duften beginnen. Ebenfalls abkühlen lassen und anschließend grob zerstoßen oder mahlen.
Wartezeit 5 min
1 TL Fenchelsamen 1 ½ TL Koriandersamen -
Ingwer schälen und fein reiben. Grüne Chilischote längs aufschneiden und, falls milder gewünscht, entkernen, dann sehr fein hacken. Koriandergrün grob hacken.
1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf) 2 EL Koriandergrün (frisch, locker gehäuft) 10 g Ingwer (frisch) -
Weizenmehl, gemahlene Urdbohnen, geröstete und gemahlene Koriander- und Fenchelsamen, Garam Masala, Chilipulver, Kurkuma und Salz in einer Schüssel gründlich mischen.
½ TL Kurkumapulver ½ TL Chilipulver (z.B. Kashmiri, für milde Schärfe) 1 TL Garam Masala Salz (nach Geschmack) 250 g Weizenmehl (Typ 405 oder ähnlich) 120 ml Wasser (lauwarm, plus etwas mehr bei Bedarf) -
Geriebenen Ingwer, gehackte grüne Chili und Koriandergrün zusammen mit dem Öl zur Mehlmischung geben. Mit den Fingern einreiben, bis alles gleichmäßig verteilt und die Mischung leicht krümelig ist.
1 EL Öl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, für den Teig) -
Nach und nach lauwarmes Wasser zugeben und alles zu einem festen, glatten Teig kneten. Er sollte deutlich fester sein als Chapati-Teig, aber noch gut formbar, nicht klebrig. Falls nötig, teelöffelweise mehr Wasser hinzufügen.
120 ml Wasser (lauwarm, plus etwas mehr bei Bedarf) -
Teig zu einer Kugel formen, mit einem leicht feuchten Tuch abdecken und 20–30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Wartezeit 30 min
-
Während der Teig ruht, Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser bedecken, leicht salzen und 12–15 Minuten kochen, bis sie gerade weich sind. Abgießen und beiseitestellen.
Wartezeit 15 min
Salz (nach Geschmack) 600 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) -
Zwiebel schälen und fein würfeln. Tomaten grob würfeln. Ingwer schälen und fein reiben. Grüne Chilischote fein hacken.
10 g Ingwer (frisch) 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf) 250 g Tomaten (reif) 120 g Zwiebel -
Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Kreuzkümmelsamen zugeben und kurz anrösten, bis sie duften und leicht bräunen.
Wartezeit 2 min
1 TL Kreuzkümmelsamen 2 EL Öl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl) -
Zwiebeln in den Topf geben und 5–7 Minuten glasig bis leicht goldbraun anbraten. Ingwer und grüne Chili hinzufügen und 1 Minute mitbraten.
Wartezeit 7 min
-
Korianderpulver, Kurkuma, Chilipulver und etwas Salz einrühren. 30 Sekunden rösten, dann die Tomaten zugeben und 5–7 Minuten kochen, bis sie zerfallen und eine dicke, glänzende Masala-Paste entsteht.
Wartezeit 7 min
½ TL Chilipulver (oder nach gewünschter Schärfe) Salz (nach Geschmack) ½ TL Kurkuma 250 g Tomaten (reif) 1 ½ TL Korianderpulver -
Wasser angießen, gut umrühren und zum Kochen bringen. Gekochte Kartoffelstücke dazugeben, grob mit einem Löffel etwas zerdrücken, sodass einige Stücke bleiben und die Sauce gleichzeitig andickt.
Wartezeit 2 min
400 ml Wasser 600 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) -
Hitze reduzieren und das Curry 8–10 Minuten sanft köcheln lassen, bis es leicht sämig ist. Bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen, wenn es zu dick wird. Garam Masala und Amchur einrühren, abschmecken und mit Salz und ggf. mehr Chili ausbalancieren.
Wartezeit 10 min
½ TL Garam Masala ½ TL Amchur (getrocknetes Mangopulver; alternativ etwas Zitronensaft) -
Zum Schluss Koriandergrün unterheben oder kurz vor dem Servieren über das Curry streuen. Topf zugedeckt warm halten.
2 EL Koriandergrün (frisch, zum Bestreuen) -
Zum Frittieren das Öl in einem breiten, hohen Topf oder Wok auf etwa 180 °C erhitzen. Ein Holzstäbchen sollte beim Eintauchen kleine Bläschen bilden.
Wartezeit 10 min
1 l Öl (zum Frittieren, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) -
Den ruhenden Teig nochmals kurz durchkneten und in 10–12 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel rollen.
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Die Teigkugeln nacheinander auf einer leicht geölten Arbeitsfläche zu runden Fladen von etwa 8–10 cm Durchmesser ausrollen. Nicht zu dünn ausrollen, etwa 3 mm Stärke, damit die Puri beim Frittieren gut aufgehen.
-
Jeweils einen Teigfladen vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Mit einem Löffel oder Schaumlöffel sanft von oben drücken und mit heißem Öl übergießen, damit er sich aufbläht. Von jeder Seite ca. 30–40 Sekunden goldbraun frittieren.
Wartezeit 2 min
-
Fertige Bedmi Puri mit einem Schaumlöffel herausnehmen, gut abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen. Mit den restlichen Fladen ebenso verfahren, zwischendurch die Hitze regulieren, damit das Öl nicht zu heiß wird.
Wartezeit 8 min
-
Bedmi Puri heiß zusammen mit dem Kartoffelcurry servieren. Nach Belieben mit zusätzlichem Koriandergrün garnieren.
Utensilien
- Schneidebrett
- Nudelholz
- Küchenpapier
- Topf für Kartoffeln
- Mühle oder Mixer zum Mahlen der Linsen
- Schaumlöffel
- große Schüssel
- hoher Topf oder Wok zum Frittieren
- Messer
- Pfanne zum Rösten der Gewürze
- Topf für Curry
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