Fuchka (Pani Puri) mit Kartoffel-Kichererbsen-Füllung
Originalname Fuchka / Pani Puri
Fuchka, auch Pani Puri genannt, ist ein ikonischer Straßenimbiss aus Indien und Bangladesch: hauchdünne, knusprige Puris werden mit einer würzigen Kartoffel-Kichererbsen-Mischung gefüllt und direkt vor dem Essen mit eiskaltem, aromatischem Tamarinden-Minz-Wasser übergossen. Die Kombination aus kross, cremig, sauer, scharf und angenehm kühl sorgt für eine regelrechte Geschmacksexplosion in jedem Bissen – perfekt für gesellige Runden, Partys oder als besonderer Snack.
- Schwierigkeit
- 45 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
55 kcal
- 1.5 g
- Eiweiß
- 8 g
- Kohlenhydrate
- 1 g
- davon Zucker
- 1.5 g
- Fett
- 0.2 g
- davon gesättigt
- 1.5 g
- Ballaststoffe
- 150 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Grieß, Weizenmehl und Salz in einer Schüssel mischen. Lauwarmes Wasser nach und nach zugeben, zuerst mit einem Löffel, dann mit der Hand zu einem relativ festen, glatten Teig verkneten. Zum Schluss 1 EL Öl einarbeiten, bis der Teig geschmeidig wird und nicht mehr klebt.
140 ml Wasser (lauwarm, Menge ggf. leicht anpassen) 80 g Weizenmehl (Typ 405 oder vergleichbar) 200 g Grieß (fein, z.B. Weichweizengrieß) ½ TL Salz 1 EL Pflanzenöl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, für den Teig) -
Teig zu einer Kugel formen, in der Schüssel mit einem leicht feuchten Tuch abdecken und 20–30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dadurch quillt der Grieß und der Teig wird elastischer.
Wartezeit 20 s
-
Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal kurz durchkneten. In 2–3 Portionen teilen. Jede Portion auf leicht geölter Arbeitsfläche sehr dünn (ca. 1 mm) ausrollen – je dünner, desto besser puffen die Puris beim Frittieren auf.
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Aus dem Teig mit einem kleinen Ausstecher oder Glas (ca. 4–4,5 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Teigreste wieder verkneten, erneut ausrollen und ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist. Die Teigkreise mit einem Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen.
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Öl zum Frittieren in einem tiefen Topf oder einer kleinen Fritteuse auf etwa 180 °C erhitzen. Das Öl sollte so heiß sein, dass ein kleiner Teigrest sofort sprudelnd nach oben steigt, aber nicht zu schnell dunkel wird.
700 ml Pflanzenöl (neutral, zum Frittieren, je nach Topfgröße) -
Je nach Topfgröße 4–6 Teigkreise gleichzeitig in das heiße Öl geben. Mit einem Löffel vorsichtig und wiederholt mit heißem Öl übergießen und leicht nach unten drücken, damit sie sich vollständig aufblasen. Sobald sie aufgepufft und goldgelb sind, wenden und kurz weiterfrittieren.
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Die fertigen Puris mit einem Schaumlöffel herausnehmen, gut abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen. Sie sollen knusprig und hohl sein. Vollständig auskühlen lassen. Vorgang mit allen Teigkreisen wiederholen.
Wartezeit 10 s
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Für die Füllung die Kartoffeln schälen (oder ungeschält verwenden), halbieren und in Salzwasser ca. 15–20 Minuten weich kochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen, dann grob zerstampfen – es dürfen ruhig noch kleine Stückchen bleiben.
Wartezeit 20 s
500 g Kartoffeln (mehligkochend) -
Kichererbsen abspülen und gut abtropfen lassen. Zwiebel, Koriandergrün und grüne Chili fein schneiden. Alles zu den zerstampften Kartoffeln geben.
15 g Koriandergrün (frisch) 80 g Zwiebel (rot oder gelb) 10 g grüne Chilischote (frisch, Menge nach gewünschter Schärfe) 240 g Kichererbsen (gekocht, Abtropfgewicht (Dose oder vorgekocht)) -
Tamarindenpaste, Garam Masala, gemahlenen Kreuzkümmel, Chilipulver, Zitronensaft und schwarzes Salz hinzufügen. Mit den Händen oder einem Löffel alles gut vermengen, sodass eine grobkörnige, formbare Masse entsteht. Mit Salz und ggf. zusätzlichem Zitronensaft abschmecken.
½ TL Schwarzes Salz (Kala Namak, optional, für authentischen Geschmack) 1 TL Garam Masala 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst) ½ TL Chilipulver (z.B. Cayenne, nach gewünschter Schärfe) 1 EL Tamarindenpaste (oder fertiges konzentriertes Tamarindenmark) Salz (nach Geschmack) ½ TL Kreuzkümmel (gemahlen) -
Die Füllung bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
Wartezeit 10 s
-
Für das Pani Minzblätter, Koriandergrün, grüne Chili, Ingwer, Tamarindenpaste, Zucker, schwarzes Salz, gerösteten Kreuzkümmel, Chaat Masala und etwa 200 ml Wasser in einen Mixer geben und zu einer möglichst feinen Paste pürieren.
2 EL Tamarindenpaste (oder konzentriertes Tamarindenmark) 20 g Minzblätter (frisch) 10 g grüne Chilischote (frisch, Menge nach gewünschter Schärfe) 1 TL Chaat Masala (optional, für extra Streetfood-Geschmack) 10 g Ingwer (frisch) 1 TL Schwarzes Salz (Kala Namak, für das typische Aroma) 2 TL Zucker (oder Rohrzucker) 20 g Koriandergrün (frisch) 1 TL Gerösteter Kreuzkümmel (gemahlen) -
Die Paste in eine große Schüssel geben, mit dem restlichen kalten Wasser auffüllen und gut verrühren. Zitronensaft einrühren und mit Salz, weiterem Zucker und ggf. zusätzlichem schwarzem Salz abschmecken. Das Pani sollte gleichzeitig sauer, leicht scharf, frisch, salzig und aromatisch sein.
Salz (nach Geschmack) 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst) 1000 ml Wasser (sehr kalt oder später mit Eiswürfeln servieren) -
Das Pani mindestens 15–20 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren umrühren; bei Bedarf Eiswürfel hinzufügen, damit es richtig kalt ist.
Wartezeit 20 s
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Zum Anrichten jede Puri vorsichtig in die Hand nehmen und mit dem Daumen oben eine kleine Öffnung eindrücken, ohne die Kugel zu zerbrechen. Etwa 1–2 TL der Kartoffel-Kichererbsen-Füllung in jede Puri geben.
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Gefüllte Puris auf einer Platte anrichten. Das kalte Pani in eine Schüssel oder kleine Gläser füllen. Direkt vor dem Essen jede Puri kurz ins Pani tauchen oder mit einem Löffel Pani hineinfüllen und sofort in einem Bissen genießen, damit sie knusprig bleiben.
Utensilien
- Küchenpapier
- Große Rührschüsseln
- Mixer oder leistungsstarker Pürierstab
- Topf oder Fritteuse zum Frittieren
- Schaumlöffel
- Runder Ausstecher oder kleines Glas (ca. 4–4,5 cm)
- Kartoffelstampfer oder Gabel
- Schneidebrett und Messer
- Teigrolle
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