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Ghugni – Würziges Erbsencurry aus getrockneten gelben Erbsen

Originalname Ghugni

Ghugni ist ein beliebtes Streetfood aus Ostindien: ein würziges, leicht säuerliches Curry aus getrockneten gelben Erbsen mit Tomaten, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und warmen Gewürzen. Es wird dicklich, aromatisch und sättigend und schmeckt pur, mit Reis, Fladenbrot oder als Snack mit frischen Toppings wie Zwiebeln, Koriander, Chili und einem Spritzer Zitrone.

Mittel
Schwierigkeit
20 min
Vorbereitung
40 min
Koch/Backzeit
8 h
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

320 kcal

15 g
Eiweiß
45 g
Kohlenhydrate
9 g
davon Zucker
8 g
Fett
4 g
davon gesättigt
13 g
Ballaststoffe
600 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schritt 1 Getrocknete gelbe Erbsen gründlich in einem Sieb waschen, bis das Wasser klar ist. In eine Schüssel geben, mit reichlich kaltem Wasser bedecken und mindestens 8 Stunden oder über Nacht einweichen.

    Getrocknete gelbe Erbsen gründlich in einem Sieb waschen, bis das Wasser klar ist. In eine Schüssel geben, mit reichlich kaltem Wasser bedecken und mindestens 8 Stunden oder über Nacht einweichen.

    Wartezeit 8 h

    250 g Gelbe Erbsen (getrocknet, geschält oder halbiert)
  2. Schritt 2 Eingeweichte Erbsen abgießen und nochmals kurz abspülen. In einen Topf geben, mit 800 ml frischem Wasser bedecken und ohne Salz aufkochen. Dann auf mittlere Hitze reduzieren und 25–35 Minuten köcheln, bis die Erbsen weich, aber noch nicht zerfallen sind. Falls nötig etwas Wasser nachgießen, am Ende soll nur wenig Flüssigkeit übrig sein.

    Eingeweichte Erbsen abgießen und nochmals kurz abspülen. In einen Topf geben, mit 800 ml frischem Wasser bedecken und ohne Salz aufkochen. Dann auf mittlere Hitze reduzieren und 25–35 Minuten köcheln, bis die Erbsen weich, aber noch nicht zerfallen sind. Falls nötig etwas Wasser nachgießen, am Ende soll nur wenig Flüssigkeit übrig sein.

    Wartezeit 30 min

    800 ml Wasser (für das Garen der Erbsen, plus etwas mehr bei Bedarf)
  3. Schritt 3 Während die Erbsen kochen, Zwiebeln und rote Zwiebel schälen. Zwiebeln fein würfeln, die rote Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden und für später beiseitestellen. Tomaten klein würfeln. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden, falls verwendet. Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Knoblauch fein hacken. Grüne Chilischote(n) entkernen, wenn weniger Schärfe gewünscht ist, und fein hacken.

    Während die Erbsen kochen, Zwiebeln und rote Zwiebel schälen. Zwiebeln fein würfeln, die rote Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden und für später beiseitestellen. Tomaten klein würfeln. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden, falls verwendet. Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Knoblauch fein hacken. Grüne Chilischote(n) entkernen, wenn weniger Schärfe gewünscht ist, und fein hacken.

    ½ Stück grüne Chilischote (für das Topping, optional) 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf) 30 g Rote Zwiebel (für das Topping, optional) 15 g Ingwer 150 g Kartoffeln (fest- oder vorwiegend festkochend, optional) 2 Stück Knoblauchzehen 150 g Zwiebeln 200 g Tomaten
  4. Schritt 4 In einem zweiten großen Topf oder einer tiefen Pfanne das Kokosöl auf mittlerer Hitze erhitzen. Kreuzkümmelsamen zufügen und 30–60 Sekunden rösten, bis sie duften und leicht knistern, aber nicht dunkel werden.

    In einem zweiten großen Topf oder einer tiefen Pfanne das Kokosöl auf mittlerer Hitze erhitzen. Kreuzkümmelsamen zufügen und 30–60 Sekunden rösten, bis sie duften und leicht knistern, aber nicht dunkel werden.

    Wartezeit 1 min

    1 TL Kreuzkümmelsamen 2 EL Kokosöl (oder anderes neutrales Pflanzenöl)
  5. Schritt 5 Zwiebelwürfel in den Topf geben und 5–7 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis sie weich und goldbraun sind. Dann Ingwer, Knoblauch und gehackte grüne Chili hinzufügen und 1–2 Minuten mitbraten, bis alles aromatisch duftet.

    Zwiebelwürfel in den Topf geben und 5–7 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis sie weich und goldbraun sind. Dann Ingwer, Knoblauch und gehackte grüne Chili hinzufügen und 1–2 Minuten mitbraten, bis alles aromatisch duftet.

    Wartezeit 7 min

    2 Stück Knoblauchzehen 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf) 150 g Zwiebeln 15 g Ingwer
  6. Schritt 6 Tomatenwürfel in den Topf geben, Kurkuma, gemahlenen Koriander, Chilipulver und eine Prise Salz hinzufügen. Alles gut verrühren und 5–8 Minuten köcheln, bis die Tomaten zerfallen sind und eine dicke, glänzende Gewürzpaste entstanden ist.

    Tomatenwürfel in den Topf geben, Kurkuma, gemahlenen Koriander, Chilipulver und eine Prise Salz hinzufügen. Alles gut verrühren und 5–8 Minuten köcheln, bis die Tomaten zerfallen sind und eine dicke, glänzende Gewürzpaste entstanden ist.

    Wartezeit 8 min

    ½ TL Chilipulver (oder nach Schärfewunsch) 200 g Tomaten Salz (nach Geschmack) ½ TL Kurkuma 1 TL Koriander (gemahlen)
  7. Schritt 7 Kartoffelwürfel (falls verwendet) in die Gewürzpaste geben, gut umrühren und 2–3 Minuten mitbraten. Dann nach Bedarf etwas Wasser zugießen (z.B. 50–100 ml), Deckel auflegen und die Kartoffeln 8–10 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis sie fast weich sind.

    Kartoffelwürfel (falls verwendet) in die Gewürzpaste geben, gut umrühren und 2–3 Minuten mitbraten. Dann nach Bedarf etwas Wasser zugießen (z.B. 50–100 ml), Deckel auflegen und die Kartoffeln 8–10 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis sie fast weich sind.

    Wartezeit 10 min

    150 g Kartoffeln (fest- oder vorwiegend festkochend, optional)
  8. Schritt 8 Die vorgegarten Erbsen mit ihrer restlichen Kochflüssigkeit zur Tomaten-Gewürz-Mischung in den Topf geben. Alles gut vermengen. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen, bis eine dickflüssige, aber nicht zu trockene Konsistenz entsteht. 10–15 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze offen köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden und das Curry leicht eindickt.

    Die vorgegarten Erbsen mit ihrer restlichen Kochflüssigkeit zur Tomaten-Gewürz-Mischung in den Topf geben. Alles gut vermengen. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen, bis eine dickflüssige, aber nicht zu trockene Konsistenz entsteht. 10–15 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze offen köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden und das Curry leicht eindickt.

    Wartezeit 15 min

    250 g Gelbe Erbsen (getrocknet, geschält oder halbiert)
  9. Schritt 9 Garam Masala, Zucker und Tamarindenpaste (falls verwendet) einrühren. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken. Noch 2–3 Minuten sanft köcheln lassen. Zum Schluss den Saft einer halben Zitrone unterrühren und den Topf vom Herd nehmen.

    Garam Masala, Zucker und Tamarindenpaste (falls verwendet) einrühren. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken. Noch 2–3 Minuten sanft köcheln lassen. Zum Schluss den Saft einer halben Zitrone unterrühren und den Topf vom Herd nehmen.

    Wartezeit 3 min

    ½ TL Zucker (oder Jaggery, optional für eine leichte Süße) ½ Stück Zitrone (oder Limette, für den Saft) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 1 TL Tamarindenpaste (optional, für säuerliche Note, alternativ etwas mehr Zitrone) 1 TL Garam Masala
  10. Schritt 10 Ghugni in Schalen füllen. Mit roten Zwiebelwürfeln oder -ringen, gehackter grüner Chili (falls gewünscht) und grob gehackten Korianderblättern bestreuen. Sofort heiß servieren, z.B. mit Reis, Fladenbrot oder als Snack pur.

    Ghugni in Schalen füllen. Mit roten Zwiebelwürfeln oder -ringen, gehackter grüner Chili (falls gewünscht) und grob gehackten Korianderblättern bestreuen. Sofort heiß servieren, z.B. mit Reis, Fladenbrot oder als Snack pur.

    10 g frischer Koriander (Blätter, für das Topping) ½ Stück grüne Chilischote (für das Topping, optional) 30 g Rote Zwiebel (für das Topping, optional)
Ausstattung

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Sieb
  • großer Topf oder tiefe Pfanne für das Curry
  • großer Topf zum Garen der Erbsen
  • scharfes Messer
  • Kochlöffel
  • Schüssel zum Einweichen
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