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Chongqing Huoguo – Scharfer Mala-Feuertopf

Originalname 重庆火锅 (Chongqing Huoguo)

Klassischer, extra scharfer Mala-Feuertopf aus Chongqing mit intensivem Rinderknochen-Fond, viel Chili und Sichuanpfeffer. In der brodelnden Brühe garen dünne Fleischscheiben, Tofu, Pilze und Gemüse direkt am Tisch – perfekt für eine gesellige Runde mit reichlich Reis und Dips.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Chongqing Huoguo – Scharfer Mala-Feuertopf
Schwierigkeit
45 min
Vorbereitung
2 h 0 min
Koch/Backzeit
0 s
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

950 kcal

55 g
Eiweiß
80 g
Kohlenhydrate
8 g
davon Zucker
45 g
Fett
14 g
davon gesättigt
8 g
Ballaststoffe
2600 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rinderknochen gründlich unter kaltem Wasser abspülen. In einen großen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken, aufkochen lassen und 3–5 Minuten sprudelnd kochen, bis sich grauer Schaum bildet. Knochen in ein Sieb geben, abspülen und den Topf reinigen.

    Wartezeit 5 min

    1000 g Rinderknochen (gemischt, mit etwas Fleischanteil)
  2. Rinderknochen wieder in den Topf geben. Wasser, grob zerdrückten Ingwer, in Stücke geschnittenen Lauch und Shaoxing-Reiswein hinzufügen. Zum Kochen bringen, Hitze reduzieren und bei leicht geöffnetem Deckel 1,5–2 Stunden sanft köcheln lassen. Zwischendurch Schaum abschöpfen.

    Wartezeit 2 h 0 min

    40 g Ingwer 60 g Lauch 2500 ml Wasser 30 ml Shaoxing Reiswein
  3. Nach dem Köcheln die Brühe durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf gießen. Mit heller Sojasauce und etwas Salz abschmecken. Warm halten.

    Salz (nach Geschmack) 1 EL Helle Sojasauce
  4. Für die Mala-Basis Rapsöl und Rinderfett in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis das Fett geschmolzen ist.

    Wartezeit 3 min

    80 g Rinderfett (oder Rindertalg, traditionelle Variante) 200 ml Rapsöl (oder anderes hocherhitzbares Öl)
  5. Getrocknete Chilischoten grob zerteilen. Sichuanpfeffer in einer Pfanne kurz trocken rösten, bis er duftet, dann leicht zerstoßen. Beiseite stellen.

    Wartezeit 5 min

    40 g Getrocknete Chilischoten (mittelscharf bis sehr scharf, entkernt für weniger Schärfe) 15 g Sichuanpfeffer (geröstet für intensiveres Aroma)
  6. Knoblauch und Ingwer in Scheiben schneiden. In das heiße Fett geben und bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten anschwitzen, ohne bräunen zu lassen.

    Wartezeit 2 min

    30 g Knoblauchzehen 20 g Ingwer
  7. Doubanjiang in den Topf geben und 2–3 Minuten unter Rühren anrösten, bis das Öl deutlich rot gefärbt ist und aromatisch duftet.

    Wartezeit 3 min

    80 g Doubanjiang (scharfe fermentierte Bohnenpaste aus Pixian, falls möglich)
  8. Vorbereitete Chilischoten, Chilipulver, Sichuanpfeffer, Sternanis, Zimtrinde, Lorbeerblätter und getrocknete Orangenschale hinzufügen. Bei niedriger bis mittlerer Hitze 5–8 Minuten sanft frittieren, bis alles stark duftet, aber nicht verbrennt. Zucker zugeben, kurz karamellisieren lassen, dann mit etwas Salz abschmecken.

    Wartezeit 8 min

    1 TL Zucker 2 Stück Sternanis 2 Stück Lorbeerblatt Salz (nach Geschmack) 3 g getrocknete Orangenschale (optional) 1 Stück Zimtrinde (kleines Stück Cassia) 20 g getrocknete Chilipulver-Mischung (fein bis grob, je nach gewünschter Schärfe)
  9. Die heiße Mala-Gewürzbasis vorsichtig in die vorbereitete Rinderbrühe geben (oder umgekehrt Brühe zur Mala-Basis gießen). Gut umrühren. Die fertige Hotpot-Brühe in einen Tisch-Hotpot oder einen tragbaren Gas-/Induktionstopf umfüllen und leicht köcheln lassen.

    Wartezeit 2 min

  10. Rindfleisch, Lammfleisch und Schweinebauch quer zur Faser in sehr dünne Scheiben schneiden (oder bereits fertig geschnitten für Hotpot kaufen). Kühl stellen, bis zum Servieren.

    200 g Lammfleisch (aus der Keule oder Schulter, für Hotpot vorgeschnitten falls möglich) 150 g Schweinebauch (alternativ mehr Rind oder Lamm) 250 g Rindfleisch (zartes Teilstück wie Hüfte oder Ribeye, für Hotpot geeignet)
  11. Fischfilet in mundgerechte, nicht zu dünne Stücke schneiden. Garnelen bei Bedarf schälen und entdarmen. Beides getrennt auf Platten anrichten.

    150 g Garnelen (ohne Schale, entdarmt) 200 g Fischfilet (weißfleischig, z.B. Kabeljau oder Seelachs)
  12. Tofu in Würfel schneiden. Tofuhaut in Streifen schneiden und, falls getrocknet, in warmem Wasser einweichen. Shiitake putzen und halbieren, Enoki vom Wurzelende befreien. Alles getrennt auf Tellern anrichten.

    Wartezeit 10 min

    200 g Fester Tofu 80 g Enoki-Pilze (optional) 80 g Tofuhaut (getrocknet oder frisch, optional) 120 g Shiitake-Pilze (frisch oder eingeweicht getrocknet)
  13. Chinakohl in Stücke, Spinat in grobe Büschel teilen. Lotuswurzel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Bambussprossen abspülen. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Glasnudeln nach Packungsangabe einweichen. Alles separat anrichten.

    Wartezeit 10 min

    200 g Kartoffeln 150 g Spinat (oder anderer Blattspinat) 150 g breite Glasnudeln (aus Süßkartoffel- oder Mungbohnenstärke) 200 g Chinakohl 120 g Lotuswurzel (optional) 100 g Bambussprossen (aus dem Glas oder frisch)
  14. Fisch- oder Quarkbällchen sowie Blutkuchen in mundgerechte Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und teils für Dips, teils für Garnitur zurücklegen.

    Wartezeit 5 min

    150 g Blutkuchen vom Schwein (optional, nur wenn verfügbar und gewünscht) 150 g Quark- oder Fischbällchen (asiatische Hotpot-Bällchen) 40 g Frühlingszwiebeln
  15. Für die Dips Knoblauch fein hacken. Koriander grob hacken, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. In Schälchen Sojasauce, Sesamöl, Sesampaste, etwas Reisessig und Zucker verrühren. Knoblauch, Koriander, Frühlingszwiebeln und nach Wunsch Chiliflocken und Sichuanpfefferöl hinzufügen. Mit Salz abschmecken. Jeder Gast mischt sich nach Geschmack seinen eigenen Dip.

    Salz (nach Geschmack) 1 EL Reisessig (optional) 1 TL Zucker 4 EL Helle Sojasauce 3 El Sesamöl 2 TL Chiliflocken 2 EL Sichuanpfefferöl (optional für extra Mala) 15 g Knoblauchzehen 15 g frischer Koriander 3 EL Sesampaste (chinesische oder Tahin) 20 g Frühlingszwiebeln
  16. Reis nach Packungsangabe in reichlich Wasser oder im Reiskocher garen und warm halten.

    Wartezeit 20 min

    300 g Weißer Reis (als Beilage, roh gewogen)
  17. Zum Essen die Mala-Brühe am Tisch leicht sprudelnd köcheln lassen. Gäste geben nach und nach Fleisch, Fisch, Garnelen, Tofu, Gemüse, Nudeln und Bällchen in die Brühe, garen sie kurz und tauchen die fertigen Stücke in ihre Dips. Mit Reis und etwas von der Brühe servieren.

    Wartezeit 1 h 0 min

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Tisch-Hotpot oder tragbarer Herd mit Topf
  • Kleine Schälchen für Dips
  • Reiskocher oder kleiner Topf
  • schwerer Topf für Mala-Basis
  • feines Sieb
  • großer Suppentopf
  • Servierplatten
  • scharfes Messer
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