Aromatisches Ziegen-Curry
Originalname Ziegen-Curry
Zarte Stücke von Ziegenfleisch werden langsam in einer reichhaltigen Tomaten-Zwiebel-Sauce mit Knoblauch, Ingwer und einer warmen Mischung aus Curry, Garam Masala und Chili geschmort. Durch das langsame Garen wird das Fleisch butterzart, die Sauce wird dicht, würzig und tief aromatisch. Serviert mit Reis oder Naan ist dieses Ziegen-Curry ein wärmendes, herzhaftes Gericht für besondere Anlässe oder gemütliche Abende.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 45 g
- Eiweiß
- 16 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 30 g
- Fett
- 11 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 650 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Ziegenfleisch von überflüssigem Fett und Sehnen befreien und in etwa 3–4 cm große Würfel schneiden. Beiseitestellen.
800 g Ziegenfleisch (aus der Keule oder Schulter) -
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken oder reiben.
20 g Ingwer (frisch) 4 Stück Knoblauchzehen 250 g Zwiebeln -
In einer großen, schweren Pfanne oder einem Schmortopf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zimtstange, Kardamomkapseln und Lorbeerblätter hinzufügen und 30–60 Sekunden anrösten, bis es duftet.
Wartezeit 1 min
1 Stück Zimtstange 2 Stück Lorbeerblätter 3 Stück Kardamom (grüne Kapseln) 3 EL Speiseöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer bis mittelhoher Hitze 8–10 Minuten goldbraun anschwitzen. Dabei gelegentlich umrühren, damit sie nicht anbrennen.
Wartezeit 10 min
250 g Zwiebeln -
Knoblauch und Ingwer zu den Zwiebeln geben und 1–2 Minuten mitbraten, bis alles kräftig duftet.
Wartezeit 2 min
20 g Ingwer (frisch) 4 Stück Knoblauchzehen -
Tomatenmark einrühren und 1–2 Minuten anrösten, damit es leicht karamellisiert und seine Säure verliert.
Wartezeit 2 min
40 g Tomatenmark -
Gemahlene Gewürze zugeben: Currypulver, Garam Masala, Kreuzkümmel, Koriander, Paprikapulver und Chiliflocken. Unter Rühren 30–60 Sekunden mitrösten, bis die Gewürze duften, aber nicht anbrennen lassen.
Wartezeit 1 min
2 TL Paprikapulver (edelsüß) 2 TL Garam Masala 1 ½ TL Koriander (gemahlen) ½ TL Chiliflocken (oder mehr für extra Schärfe) 2 EL Currypulver 1 ½ TL Kreuzkümmel (gemahlen) -
Ziegenfleischwürfel in den Topf geben, gut mit der Gewürz-Zwiebel-Mischung vermengen und bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten rundherum anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.
Wartezeit 7 min
800 g Ziegenfleisch (aus der Keule oder Schulter) -
Stückige Tomaten und Wasser hinzufügen, alles gründlich verrühren und zum Kochen bringen. Hitze dann auf niedrig stellen, so dass das Curry nur sanft köchelt.
Wartezeit 3 min
250 ml Wasser 400 g Tomaten (aus der Dose, stückig) -
Topf mit Deckel verschließen und das Curry 60–75 Minuten leise schmoren lassen, bis das Ziegenfleisch sehr zart ist. Zwischendurch gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
Wartezeit 1 h 15 min
-
Joghurt in einer Schüssel glatt rühren. Etwas von der heißen Sauce (2–3 EL) unter Rühren zum Joghurt geben, dann den temperierten Joghurt in den Topf einrühren. Weitere 5–10 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen, nicht mehr sprudelnd kochen, damit der Joghurt nicht gerinnt.
Wartezeit 10 min
150 g Joghurt (natur, ca. 3,5 % Fett) -
Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Wer mag, träufelt etwas Zitronensaft hinein, um die Aromen aufzufrischen. Nach dem Abschmecken den Herd ausschalten und das Curry 5–10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Wartezeit 10 min
Salz (nach Geschmack) ½ Stück Zitrone (nur der Saft, optional) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Frischen Koriander grob hacken. Zimtstange, Lorbeerblätter und Kardamomkapseln nach Möglichkeit aus dem Curry entfernen. Ziegen-Curry in Schalen oder tiefe Teller füllen, mit Koriander bestreuen und heiß mit Basmatireis oder Naan servieren.
1 Stück Zimtstange 10 g frischer Koriander (für die Garnitur, optional) 3 Stück Kardamom (grüne Kapseln) 2 Stück Lorbeerblätter
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Holzlöffel oder Pfannenwender
- Messbecher
- Kleine Schüssel
- Messlöffel
- Schmortopf oder schwere große Pfanne mit Deckel
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