Karibische Curry-Ziege mit Kokos, Karotten und Reis & Bohnen
Originalname Curry Goat
Aromatische Curry-Ziege nach karibischer Art: Zart geschmortes Ziegenfleisch in einer würzigen Currysauce mit Kokosmilch, Karotten, Zwiebeln und Kräutern. Langsam gegart, bis das Fleisch butterweich ist, entsteht ein vollmundiges Curry mit sanfter Schärfe und exotischem Duft. Serviert mit lockerem Reis und cremigen Bohnen wird dieses Gericht zu einem wahren Genuss für die Sinne – perfekt für gesellige Abende und zum Vorgeschmack auf karibisches Streetfood.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 2 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
900 kcal
- 55 g
- Eiweiß
- 70 g
- Kohlenhydrate
- 10 g
- davon Zucker
- 45 g
- Fett
- 25 g
- davon gesättigt
- 8 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Ziegenfleisch in etwa 3–4 cm große Stücke schneiden, falls nicht bereits gewürfelt. Eventuelle dicken Fettränder nach Belieben etwas zurückschneiden, aber etwas Fett für den Geschmack dranlassen.
1200 g Ziegenfleisch (aus der Schulter oder Keule, mit etwas Knochen für mehr Aroma, küchenfertig) -
Für die Marinade Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe, Karotten in Scheiben, Kartoffeln und Tomaten in grobe Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
15 g Knoblauchzehen 200 g Kartoffeln (festkochend, optional aber empfohlen) 200 g Karotten 15 g Ingwer (frisch) 250 g Zwiebeln 150 g Tomaten (reif oder aus der Dose in Stücken) 40 g Frühlingszwiebeln -
In einer großen Schüssel Ziegenfleisch mit der Hälfte des Currypulvers, der Hälfte von Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer sowie Thymian, Piment, etwas Salz und Pfeffer mischen. Limette auspressen und den Saft darübergeben. Alles gründlich vermengen, Schüssel abdecken und mindestens 30 Minuten, besser mehrere Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
Wartezeit 30 min
250 g Zwiebeln Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 15 g Knoblauchzehen 40 g Frühlingszwiebeln 25 g Karibisches Currypulver (z.B. jamaikanischer Stil, mild bis mittelscharf) ½ TL Piment (gemahlen) 1 Stück Limette (für Marinade und zum Abschmecken) 15 g Ingwer (frisch) 1 ½ TL Thymian (getrocknet oder 2–3 Zweige frisch) 1200 g Ziegenfleisch (aus der Schulter oder Keule, mit etwas Knochen für mehr Aroma, küchenfertig) Salz (nach Geschmack) -
Nach der Marinierzeit in einem großen Topf oder Schmortopf das Öl erhitzen. Restliche Zwiebeln und Frühlingszwiebeln bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig anschwitzen.
40 g Frühlingszwiebeln 3 EL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl) 250 g Zwiebeln -
Mariniertes Ziegenfleisch samt Marinade in den Topf geben und bei höherer Hitze rundherum anbraten, bis es leicht gebräunt ist. Dabei gelegentlich wenden, damit nichts ansetzt.
1200 g Ziegenfleisch (aus der Schulter oder Keule, mit etwas Knochen für mehr Aroma, küchenfertig) -
Restliches Currypulver über Fleisch und Zwiebeln streuen und 1–2 Minuten mitrösten, bis es intensiv duftet. Dabei gut umrühren, damit das Gewürz nicht verbrennt.
25 g Karibisches Currypulver (z.B. jamaikanischer Stil, mild bis mittelscharf) -
Tomatenwürfel, Karottenscheiben, Kartoffelwürfel, Lorbeerblätter, Zucker und nach Wunsch die ganze Scotch-Bonnet-Chili in den Topf geben. Kurz mitrühren.
200 g Karotten 1 TL Zucker (brauner Zucker, optional für abgerundeten Geschmack) 150 g Tomaten (reif oder aus der Dose in Stücken) 200 g Kartoffeln (festkochend, optional aber empfohlen) 1 Stück Scotch Bonnet Chili (optional, sehr scharf; alternativ andere scharfe Chili) 2 Stück Lorbeerblätter -
Mit Kokosmilch und Wasser aufgießen, alles gut umrühren und zum Kochen bringen. Hitze anschließend reduzieren, sodass das Curry nur noch leise köchelt. Topf halb abdecken und das Gericht ca. 90–120 Minuten sanft schmoren, bis das Ziegenfleisch sehr zart ist. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
Wartezeit 2 h 0 min
400 ml Kokosmilch (aus der Dose, ungesüßt) 400 ml Wasser -
Wenn das Fleisch zart ist, Scotch-Bonnet-Chili entfernen (oder klein schneiden und etwas davon für mehr Schärfe zurück ins Curry geben). Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas zusätzlichem Limettensaft abschmecken. Lorbeerblätter entfernen.
1 Stück Scotch Bonnet Chili (optional, sehr scharf; alternativ andere scharfe Chili) 1 Stück Limette (für Marinade und zum Abschmecken) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter -
Während die Curry-Ziege schmort, für die Beilage den Reis in einem Sieb mit kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar abläuft. Bohnen in einem Sieb abgießen und kurz abspülen.
240 g Bohnen (abgetropft, z.B. Kidneybohnen oder schwarze Bohnen aus der Dose) 250 g Langkornreis (z.B. Basmati) -
Zwiebel für den Reis fein würfeln, Knoblauch fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen, Zwiebel 2–3 Minuten anschwitzen, Knoblauch kurz mitdünsten.
1 EL Pflanzenöl 5 g Knoblauchzehen 40 g Zwiebeln -
Reis in den Topf geben und 1–2 Minuten mitrösten. Bohnen, Kokosmilch, Wasser und Thymian zugeben, gut umrühren und zum Kochen bringen.
200 ml Kokosmilch (aus der Dose, ungesüßt) 250 g Langkornreis (z.B. Basmati) 240 g Bohnen (abgetropft, z.B. Kidneybohnen oder schwarze Bohnen aus der Dose) ½ TL Thymian (getrocknet) 300 ml Wasser -
Hitze auf kleinste Stufe reduzieren, Topf mit Deckel schließen und den Reis 15–18 Minuten sanft garen, bis die Flüssigkeit aufgenommen und der Reis weich ist. Dann Herd ausschalten und den Reis noch 5 Minuten mit geschlossenem Deckel ruhen lassen. Mit Salz abschmecken und vor dem Servieren mit einer Gabel auflockern.
Wartezeit 23 min
Salz (nach Geschmack) -
Curry-Ziege zusammen mit einer großzügigen Portion Reis & Bohnen servieren. Nach Belieben mit frischen Frühlingszwiebelringen oder etwas Limettenspalte garnieren.
Utensilien
- Schneidebrett
- Schüssel zum Marinieren
- großer Schmortopf oder schwerer Topf mit Deckel
- Messbecher
- Sieb
- Reistopf mit Deckel
- scharfes Messer
- Kochlöffel
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