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Karibische Curry-Ziege

Originalname Curry Goat

Zarte Stücke von Ziegenfleisch werden langsam in einer tief aromatischen karibischen Currysauce mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, frischen Kräutern und Scotch-Bonnet-Chili geschmort. Die Gewürze werden zuerst angeröstet, um ihren Duft zu entfalten, dann schmort das Fleisch butterweich in einer leicht scharfen, warm-würzigen Sauce mit einem Hauch Süße. Serviert mit Reis oder Roti ist dieses Gericht ein intensiver, herzhaft-pikant duftender Eintopf, perfekt für gesellige Abende und alle Liebhaber der karibischen Küche.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Karibische Curry-Ziege
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
3 h 0 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

650 kcal

45 g
Eiweiß
24 g
Kohlenhydrate
5 g
davon Zucker
38 g
Fett
16 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Ziegenfleisch unter kaltem Wasser kurz abspülen, mit Küchenpapier gut trocken tupfen und in etwa 4–5 cm große Stücke schneiden, falls nicht bereits vorbereitet. Sichtbares überschüssiges Fett nach Wunsch entfernen, Knochen aber dranlassen – sie geben viel Geschmack.

    1500 g Ziegenfleisch mit Knochen (Schulter oder Keule, in grobe Würfel geschnitten)
  2. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Tomaten grob würfeln. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, in kaltes Wasser legen, damit sie nicht braun werden. Scotch-Bonnet-Chili waschen; je nach gewünschter Schärfe mit oder ohne Kerne später verwenden (Hände danach gründlich waschen).

    200 g Tomaten, reif 300 g Zwiebeln 15 g frischer Ingwer 40 g Frühlingszwiebeln (Scallions) 1 Stück Scotch-Bonnet-Chili oder Habanero 400 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend 15 g Knoblauchzehen
  3. Das Ziegenfleisch in einer großen Schüssel mit Limettensaft, etwa der Hälfte des Currypulvers, Pfeffer, etwas Salz und optional Kreuzkümmel und Kurkuma mischen. Knoblauch, Ingwer, die Hälfte der Zwiebeln, die Hälfte der Frühlingszwiebeln und die Pimentkörner zufügen und alles gründlich einmassieren. Abgedeckt mindestens 30 Minuten, besser 2–8 Stunden im Kühlschrank marinieren.

    Wartezeit 2 h 0 min

    1 TL Gemahlener schwarzer Pfeffer ½ TL Gemahlener Kurkuma (optional, für kräftigere Farbe) (optional) 2 EL Frischer Limettensaft 300 g Zwiebeln 4 g Pimentkörner (ganz) 15 g frischer Ingwer 40 g Frühlingszwiebeln (Scallions) ½ TL gemahlener Kreuzkümmel (optional) (optional) Salz (nach Geschmack) 30 g Jamaikanisches Currypulver 15 g Knoblauchzehen
  4. Einen großen, schweren Topf (Gusseisen oder Schmortopf) erhitzen. Öl hineingeben und auf mittelhohe Hitze bringen. Das restliche Currypulver in das heiße Öl geben und 30–60 Sekunden unter Rühren anrösten, bis es dunkelgelb wird und intensiv duftet, aber nicht verbrennt – das gibt dem Gericht das typische karibische Curryaroma.

    Wartezeit 1 min

    40 ml Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) 30 g Jamaikanisches Currypulver
  5. Die marinierten Ziegenfleischstücke mitsamt der Marinade in den Topf geben. Auf hoher bis mittlerer Hitze rundum anbraten, bis sie Farbe annehmen und der austretende Saft etwas reduziert ist. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt. Das dauert etwa 8–10 Minuten.

    Wartezeit 10 min

    1500 g Ziegenfleisch mit Knochen (Schulter oder Keule, in grobe Würfel geschnitten)
  6. Die restlichen Zwiebeln und Frühlingszwiebeln zum Fleisch geben und 3–4 Minuten mitbraten, bis sie glasig werden. Dann die Tomatenwürfel und den Zucker hinzufügen und weitere 3–4 Minuten schmoren, bis die Tomaten leicht zerfallen und eine sämige Basis bilden.

    Wartezeit 8 min

    200 g Tomaten, reif 300 g Zwiebeln 40 g Frühlingszwiebeln (Scallions) 10 g Zucker (braun oder Rohrzucker)
  7. Mit Wasser oder Brühe aufgießen, bis das Fleisch fast bedeckt ist. Thymianzweige und die ganze Scotch-Bonnet-Chili (für milde bis mittlere Schärfe im Ganzen, für mehr Schärfe halbiert) zugeben. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, so dass es nur leise köchelt. Zugedeckt 1,5–2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch deutlich weicher wird. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

    Wartezeit 2 h 0 min

    5 g Frische Thymianzweige 800 ml Wasser oder leichte Rinder- bzw. Gemüsebrühe 1 Stück Scotch-Bonnet-Chili oder Habanero
  8. Nach etwa 1,5–2 Stunden die Kartoffelstücke in den Topf geben und gut unterrühren. Wenn Kokosmilch verwendet wird, diese jetzt ebenfalls zugießen. Weitere 30–40 Minuten bei sanfter Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar und das Ziegenfleisch sehr zart ist und sich leicht vom Knochen löst.

    Wartezeit 40 min

    200 ml Kokosmilch (optional, für mildere, cremigere Sauce) (optional) 400 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  9. Scotch-Bonnet-Chili und Thymianzweige aus dem Topf entfernen. Die Sauce sollte jetzt sämig und aromatisch sein; falls sie zu dünn ist, den Deckel abnehmen und bei mittlerer Hitze ohne Deckel noch einige Minuten einkochen lassen, dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

    Wartezeit 10 min

  10. Die Curry-Ziege mit Salz und bei Bedarf zusätzlichem Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Die Konsistenz sollte einem dicken Eintopf ähneln. Topf vom Herd nehmen und das Gericht 10–15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen.

    Wartezeit 15 min

    Salz (nach Geschmack) 1 TL Gemahlener schwarzer Pfeffer 2 EL Frischer Limettensaft
  11. Zum Servieren die Curry-Ziege auf Schalen oder Teller verteilen, mit gehackter Petersilie oder Koriander bestreuen und heiß mit Reis (z.B. Reis mit Erbsen), Roti oder Fladenbrot servieren. Knochen beim Essen beachten – sie geben Geschmack, bleiben aber im Gericht.

    10 g frische Petersilie oder Koriander zum Bestreuen (optional)
II

Utensilien

  • große Schüssel zum Marinieren
  • Schneidebrett
  • Messbecher
  • Waage oder Messlöffel
  • scharfes Küchenmesser
  • Holzlöffel oder hitzebeständiger Pfannenwender
  • Großer schwerer Schmortopf oder Gusseisentopf mit Deckel
  • Schüssel für Kartoffeln mit Wasser
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