Meen Kuzhambu – würzig-saures südindisches Fischcurry
Originalname Meen Kuzhambu
Meen Kuzhambu ist ein klassisches, würzig-saures Fischcurry aus Südindien. Tamarinden-Säure, aromatische Gewürze, Zwiebeln, Tomaten und Kokosöl bilden eine kräftige, tiefrote Sauce, in der zarte Fischstücke sanft garziehen. Perfekt mit Reis oder Idli, intensiv im Geschmack und zugleich leicht.
- Mittel
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
320 kcal
- 28 g
- Eiweiß
- 10 g
- Kohlenhydrate
- 5 g
- davon Zucker
- 18 g
- Fett
- 10 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 700 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Schritt 1 Fischfilet in mundgerechte Stücke schneiden, trocken tupfen und kühl stellen. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Tomaten würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken oder im Mörser zerstoßen. Grüne Chili der Länge nach einschneiden.
Fischfilet in mundgerechte Stücke schneiden, trocken tupfen und kühl stellen. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Tomaten würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken oder im Mörser zerstoßen. Grüne Chili der Länge nach einschneiden.
15 g Knoblauchzehen 600 g Fischfilet (fest, z.B. Seelachs, Kabeljau, Wels, ohne Haut und Gräten) 10 g Ingwer 200 g Zwiebeln (gelb oder rot) 200 g Tomaten (reif) 1 Stück grüne Chili (mild bis mittel, optional für zusätzliche Schärfe) -
Schritt 2 Tamarindenpaste in einer Schüssel mit etwa 150 ml des abgemessenen Wassers verrühren, bis sie sich auflöst. Bei Verwendung von Tamarindenblock diesen 10 Minuten in warmem Wasser einweichen, mit den Fingern ausdrücken und die Fasern abseihen. Das gewonnene Tamarindenwasser abmessen.
Tamarindenpaste in einer Schüssel mit etwa 150 ml des abgemessenen Wassers verrühren, bis sie sich auflöst. Bei Verwendung von Tamarindenblock diesen 10 Minuten in warmem Wasser einweichen, mit den Fingern ausdrücken und die Fasern abseihen. Das gewonnene Tamarindenwasser abmessen.
Wartezeit 10 min
700 ml Wasser 40 g Tamarindenpaste (konzentriert; oder 60–70 g Tamarindenblock, entkernt) 150 ml Tamarindenwasser (aus der Pasta bzw. dem Block angerührt; Teilmenge des Wassers) -
Schritt 3 In einem schweren Topf oder einer tiefen Pfanne das Kokosöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Senfsamen zugeben und warten, bis sie beginnen zu springen. Bockshornkleesamen und Currykblätter hinzufügen und kurz rösten, bis es aromatisch duftet (ca. 20–30 Sekunden, nicht dunkel werden lassen).
In einem schweren Topf oder einer tiefen Pfanne das Kokosöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Senfsamen zugeben und warten, bis sie beginnen zu springen. Bockshornkleesamen und Currykblätter hinzufügen und kurz rösten, bis es aromatisch duftet (ca. 20–30 Sekunden, nicht dunkel werden lassen).
3 EL Kokosöl (oder anderes neutrales Öl) 1 TL Senfsamen 2 Zweig(e) Currykblätter (frisch, ersatzweise getrocknet) ½ TL Bockshornkleesamen -
Schritt 4 Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze 6–8 Minuten goldbraun anschwitzen. Dann Knoblauch, Ingwer und die eingeschnittene grüne Chili zufügen und 1–2 Minuten mitbraten, bis der rohe Geruch verschwunden ist.
Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze 6–8 Minuten goldbraun anschwitzen. Dann Knoblauch, Ingwer und die eingeschnittene grüne Chili zufügen und 1–2 Minuten mitbraten, bis der rohe Geruch verschwunden ist.
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Schritt 5 Tomatenwürfel hinzufügen und 5–7 Minuten mitdünsten, bis sie zerfallen und eine dicke Sauce bilden. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Tomatenwürfel hinzufügen und 5–7 Minuten mitdünsten, bis sie zerfallen und eine dicke Sauce bilden. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
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Schritt 6 Hitze leicht reduzieren. Currypulver, Chilipulver, Kurkuma, Korianderpulver und eine erste Prise Salz einstreuen. 1–2 Minuten unter Rühren rösten, bis die Gewürze duften. Falls es zu trocken wird, 1–2 EL Wasser zugeben, damit die Gewürze nicht verbrennen.
Hitze leicht reduzieren. Currypulver, Chilipulver, Kurkuma, Korianderpulver und eine erste Prise Salz einstreuen. 1–2 Minuten unter Rühren rösten, bis die Gewürze duften. Falls es zu trocken wird, 1–2 EL Wasser zugeben, damit die Gewürze nicht verbrennen.
2 TL Korianderpulver 1 ½ EL Currypulver (südindische Mischung oder Madras Curry) 1 ½ TL Chilipulver (scharf, nach gewünschter Schärfe anpassen) ½ TL Kurkuma Salz (nach Geschmack) -
Schritt 7 Kokosraspeln zugeben und kurz mitrösten. Dann Tamarindenwasser sowie das restliche Wasser in den Topf gießen, alles gut verrühren und aufkochen lassen. Zucker bzw. Jaggery einrühren. Die Sauce 8–10 Minuten bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen, bis sie etwas eindickt und sich das Öl leicht absetzt.
Kokosraspeln zugeben und kurz mitrösten. Dann Tamarindenwasser sowie das restliche Wasser in den Topf gießen, alles gut verrühren und aufkochen lassen. Zucker bzw. Jaggery einrühren. Die Sauce 8–10 Minuten bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen, bis sie etwas eindickt und sich das Öl leicht absetzt.
Wartezeit 10 min
2 EL Kokosraspeln (ungesüßt, getrocknet) ½ TL Zucker (oder Jaggery, optional für runde Säure) -
Schritt 8 Die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren. Fischstücke vorsichtig in die köchelnde Sauce legen, dabei darauf achten, dass sie von Sauce bedeckt sind. Ohne starkes Rühren 8–10 Minuten sanft ziehen lassen, bis der Fisch gerade eben durchgegart und zart ist. Zwischendurch nur leicht an der Pfanne rütteln oder behutsam umrühren, damit die Stücke nicht zerfallen.
Die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren. Fischstücke vorsichtig in die köchelnde Sauce legen, dabei darauf achten, dass sie von Sauce bedeckt sind. Ohne starkes Rühren 8–10 Minuten sanft ziehen lassen, bis der Fisch gerade eben durchgegart und zart ist. Zwischendurch nur leicht an der Pfanne rütteln oder behutsam umrühren, damit die Stücke nicht zerfallen.
Wartezeit 10 min
600 g Fischfilet (fest, z.B. Seelachs, Kabeljau, Wels, ohne Haut und Gräten) -
Schritt 9 Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Falls die Sauce zu säuerlich ist, noch etwas Zucker zugeben; bei Bedarf mit wenig Wasser verdünnen oder weiter einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Falls die Sauce zu säuerlich ist, noch etwas Zucker zugeben; bei Bedarf mit wenig Wasser verdünnen oder weiter einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen, nach Geschmack) -
Schritt 10 Topf vom Herd nehmen und das Curry 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren mit gehacktem Koriandergrün bestreuen. Heiß mit gedämpftem Reis, Idli oder Dosa servieren.
Topf vom Herd nehmen und das Curry 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren mit gehacktem Koriandergrün bestreuen. Heiß mit gedämpftem Reis, Idli oder Dosa servieren.
Wartezeit 10 min
2 EL Koriandergrün (gehackt, zum Garnieren)
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- Schneidebrett
- Kochmesser
- Schmor- oder Kochtopf mit Deckel
- Schüssel
- Mörser und Stößel oder Knoblauchpresse
- Messbecher
- Kochlöffel
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