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Lozovi sarmi (gefüllte Weinblätter mit Reis und Hackfleisch)

Originalname Lozovi sarmi

Lozovi sarmi sind klassische gefüllte Weinblätter aus dem Balkan: zart-säuerliche Weinblätter werden mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Reis, Zwiebeln und Kräutern gefüllt und langsam in einem aromatischen Sud geschmort. Sie schmecken heiß als Hauptgericht mit Joghurt oder lauwarm auf einer Mezze-Platte. Das Gericht ist perfekt für gesellige Runden, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Lozovi sarmi (gefüllte Weinblätter mit Reis und Hackfleisch)
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
1 h 15 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

340 kcal

17 g
Eiweiß
25 g
Kohlenhydrate
4 g
davon Zucker
18 g
Fett
6 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
600 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Reis in ein feines Sieb geben und unter kaltem Wasser so lange spülen, bis das Wasser klar abläuft. Gut abtropfen lassen.

    Wartezeit 5 min

    150 g Reis (rundkorn oder mittelkorn)
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch fein hacken. Petersilie und Minze waschen, trocken schütteln und fein hacken.

    150 g Zwiebeln ½ Bund Petersilie 1 EL Minze (frisch oder 1 TL getrocknet) 2 Stück Knoblauchzehen
  3. Weinblätter vorsichtig aus dem Glas oder der Lake lösen. Überschüssiges Salz abspülen und die Blätter in einer Schüssel mit kaltem Wasser kurz wässern, dann in einem Sieb abtropfen lassen. Dicke Stiele am Blattansatz flach abschneiden.

    Wartezeit 5 min

    350 g Weinblätter (aus dem Glas oder Salzlake, abgetropft; entspricht etwa 45–55 Blättern)
  4. In einer großen Pfanne oder einem Topf Öl und ggf. Schmalz erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze in 5–7 Minuten glasig und leicht goldgelb dünsten, dann Knoblauch kurz mit anschwitzen.

    Wartezeit 7 min

    1 EL Schweineschmalz (optional, für mehr Aroma; alternativ Öl) 2 Stück Knoblauchzehen 150 g Zwiebeln 3 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl)
  5. Tomatenmark in die Pfanne geben und 1–2 Minuten mitrösten, bis es dunkler und aromatisch wird. Paprikapulver edelsüß und ggf. rosenscharf einrühren, kurz mitrösten und dann sofort mit Wasser ablöschen, damit die Gewürze nicht verbrennen.

    Wartezeit 3 min

    2 TL Paprikapulver edelsüß 200 ml Wasser ½ TL Paprikapulver rosenscharf (optional, für leichte Schärfe) 1 ½ EL Tomatenmark
  6. Reis in die Pfanne geben und 2–3 Minuten unter Rühren im Tomaten-Sud mitziehen lassen, bis die Flüssigkeit fast aufgenommen ist. Vom Herd nehmen und lauwarm abkühlen lassen.

    Wartezeit 10 min

    150 g Reis (rundkorn oder mittelkorn)
  7. Hackfleisch in eine große Schüssel geben. Reis-Zwiebel-Mischung, gehackte Kräuter, Salz und Pfeffer hinzufügen. Alles mit den Händen oder einem Löffel gründlich vermengen, bis eine homogene Füllung entsteht.

    500 g Hackfleisch (gemischt) 1 EL Minze (frisch oder 1 TL getrocknet) ½ Bund Petersilie Salz (nach Geschmack) Pfeffer (nach Geschmack)
  8. Einen großen, breiten Topf bereitstellen. Einige beschädigte Weinblätter oder 3–4 schöne Blätter auf den Topfboden legen, damit die Sarmi später nicht ansetzen. Ein Lorbeerblatt auf den Boden legen.

    2 Stück Lorbeerblätter 350 g Weinblätter (aus dem Glas oder Salzlake, abgetropft; entspricht etwa 45–55 Blättern)
  9. Zum Füllen ein Weinblatt mit der glatten Seite nach unten und dem Stiel zu Ihnen zeigend auf ein Brett legen. Je nach Blattgröße etwa 1–1,5 EL Füllung mittig nahe des unteren Blattdrittels platzieren.

    500 g Hackfleisch (gemischt) 350 g Weinblätter (aus dem Glas oder Salzlake, abgetropft; entspricht etwa 45–55 Blättern)
  10. Die Seiten des Weinblatts über die Füllung schlagen, dann das Blatt von unten her straff, aber nicht zu fest, nach oben aufrollen. Die Röllchen sollten kompakt sein, damit sie beim Garen nicht aufgehen. Mit den übrigen Blättern und der Füllung ebenso verfahren.

    350 g Weinblätter (aus dem Glas oder Salzlake, abgetropft; entspricht etwa 45–55 Blättern)
  11. Die gerollten Weinblätter dicht an dicht, mit der Naht nach unten, in konzentrischen Reihen in den vorbereiteten Topf legen. Jede Schicht möglichst lückenlos auslegen. Das zweite Lorbeerblatt zwischen die Röllchen stecken.

    2 Stück Lorbeerblätter
  12. Für den Sud Wasser, Tomatenmark, Öl, Salz, Pfeffer und den Saft der Zitrone in einer Schüssel verrühren, bis sich das Tomatenmark aufgelöst hat. Wer mag, gibt ein weiteres Lorbeerblatt dazu.

    Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 500 ml Wasser 1 Stück Lorbeerblätter (optional) 1 EL Tomatenmark ½ Stück Zitrone (Saft) 1 EL Pflanzenöl
  13. Den Sud gleichmäßig über die gefüllten Weinblätter im Topf gießen. Die Flüssigkeit sollte die oberste Schicht gerade eben erreichen oder knapp darunter liegen; ggf. etwas mehr Wasser zugeben.

    500 ml Wasser
  14. Einen hitzebeständigen Teller, der etwas kleiner als der Topfdurchmesser ist, verkehrt herum auf die Sarmi legen, damit sie beim Kochen nicht aufschwimmen. Topf mit Deckel schließen und bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen.

    Wartezeit 10 min

  15. Die Lozovi sarmi bei kleiner bis mittlerer Hitze 45–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis Reis und Weinblätter weich sind. Gelegentlich prüfen, ob noch genug Flüssigkeit im Topf ist, und bei Bedarf wenig Wasser nachgießen.

    Wartezeit 1 h 0 min

  16. Topf vom Herd nehmen und die Sarmi 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen, damit sich Aromen setzen und sie beim Herausnehmen nicht zerfallen.

    Wartezeit 10 min

  17. Lozovi sarmi vorsichtig mit einem Löffel oder einer Zange aus dem Topf heben und auf einer Platte anrichten. Etwas vom Sud darüberlöffeln. Mit Joghurt servieren.

    300 g Joghurt (zum Servieren, z.B. griechischer Joghurt oder stichfester Naturjoghurt)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Zitruspresse oder Gabel
  • Schüssel
  • Großer Topf mit Deckel
  • Rührlöffel
  • Sieb
  • Pfanne oder zweiter Topf
  • Messer
  • Hitzebeständiger Teller
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