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Sarmi – Gefüllte Wein- oder Kohlblätter in Tomatensauce

Originalname Sarmi

Sarmi sind in vielen Balkanländern beliebte, herzhaft gefüllte Wein- oder Kohlblätter. Saftiges Hackfleisch-Reis-Gemisch, aromatisiert mit Zwiebeln, Kräutern und Paprika, wird in zarte Blätter gerollt und in einer leichten Tomatensauce sanft geschmort. Das Ergebnis sind zarte, würzige Röllchen mit angenehmer Säure, perfekt für gesellige Runden, Festtage oder ein gemütliches Familienessen.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Sarmi – Gefüllte Wein- oder Kohlblätter in Tomatensauce
Schwierigkeit
45 min
Vorbereitung
1 h 30 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

420 kcal

22 g
Eiweiß
32 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
20 g
Fett
6 g
davon gesättigt
4 g
Ballaststoffe
700 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar abläuft, dann gut abtropfen lassen. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Kräuter waschen, trocken schütteln und Blätter fein schneiden.

    ½ Bund Petersilie (frisch) ¼ Bund Dill (frisch, optional) 150 g Zwiebeln 2 Stück Knoblauchzehen 150 g Reis (Langkorn oder Rundkorn, nicht vorgegart)
  2. Weinblätter (oder Kohlblätter) aus dem Glas unter kaltem Wasser abspülen, um überschüssige Salzlake zu entfernen. Falls sie sehr salzig oder sauer sind, 10 Minuten in lauwarmem Wasser wässern und gut abtropfen lassen. Dicke Blattrippen bei Bedarf flachschneiden oder herausschneiden, ohne das Blatt zu zerstören.

    Wartezeit 10 min

    200 g Weinblätter (aus dem Glas oder frisch, alternativ milchsauer vergorene Kohlblätter)
  3. In einer großen Pfanne das Pflanzenöl erhitzen. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig dünsten, nicht bräunen. Knoblauch kurz mitdünsten. Tomatenmark zufügen und 1 Minute mitrösten. Mit Wasser ablöschen, Paprikapulver edelsüß und ggf. rosenscharf einrühren.

    Wartezeit 7 min

    2 Stück Knoblauchzehen 3 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) 150 g Zwiebeln 2 TL Paprikapulver edelsüß ½ TL Paprikapulver rosenscharf (optional, für leichte Schärfe) 1 EL Tomatenmark 100 ml Wasser
  4. Rinderhackfleisch und den rohen Reis in eine große Schüssel geben. Zwiebel-Tomaten-Mischung aus der Pfanne hinzufügen. Gehackte Petersilie und Dill einstreuen. Ei, Salz und Pfeffer dazugeben. Alles mit den Händen oder einem Löffel gründlich zu einer homogenen Masse vermengen, bis Reis und Gewürze gleichmäßig verteilt sind.

    Salz (nach Geschmack) 1 Stück Ei (Größe M, optional für eine kompaktere Füllung) ¼ Bund Dill (frisch, optional) 150 g Reis (Langkorn oder Rundkorn, nicht vorgegart) 500 g Rinderhackfleisch (oder gemischtes Hackfleisch) ½ Bund Petersilie (frisch) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  5. Jeweils ein Blatt mit der glatten Seite nach unten auf ein Brett legen, die Blattspitze zeigt von Ihnen weg. 1–2 Esslöffel Füllung nahe am Stielende auflegen. Die Seiten des Blattes über die Füllung schlagen und das Blatt straff zur Spitze hin aufrollen, sodass kleine Röllchen entstehen. Nicht zu fest pressen, da der Reis beim Garen noch quillt. Vorgang wiederholen, bis alle Füllung aufgebraucht ist.

    Wartezeit 20 min

    200 g Weinblätter (aus dem Glas oder frisch, alternativ milchsauer vergorene Kohlblätter)
  6. Einen breiten, hohen Topf leicht mit Öl ausstreichen. Optional den Boden mit Weißkohlblättern auslegen, damit die Sarmi nicht ansetzen. Die Sarmi dicht nebeneinander in den Topf legen, gerne auch in mehreren Schichten, dabei die Röllchen so platzieren, dass die Nahtstellen nach unten zeigen.

    150 g Weißkohlblätter (optional, zum Auslegen des Topfbodens oder zum Abdecken) 2 EL Pflanzenöl (oder etwas Butter/Butterschmalz)
  7. Tomaten aus der Dose mit Wasser in einer Schüssel verrühren. Pflanzenöl, Lorbeerblätter, eine Prise Zucker sowie Salz und Pfeffer zugeben und abschmecken. Die Sauce über die Sarmi gießen, sodass sie fast bedeckt sind. Falls nötig wenig zusätzliches Wasser zugeben.

    Salz (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblätter 400 ml Wasser 2 EL Pflanzenöl (oder etwas Butter/Butterschmalz) 400 g Tomaten aus der Dose (stückig oder passierte Tomaten) 1 Prise Zucker (zum Abrunden der Tomatensäure) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
  8. Die Sarmi mit einem umgedrehten hitzebeständigen Teller beschweren, damit sie beim Kochen nicht aufschwimmen und sich öffnen. Topf auf mittlere Hitze stellen, bis die Flüssigkeit zu sieden beginnt, dann auf kleine Hitze reduzieren, Deckel auflegen und 60–90 Minuten leise köcheln lassen, bis Reis und Kohl/Blätter weich sind.

    Wartezeit 1 h 15 min

  9. Nach dem Garen den Topf vom Herd nehmen und die Sarmi noch etwa 10 Minuten in der Sauce ruhen lassen. Lorbeerblätter entfernen. Sarmi vorsichtig mit einer Zange oder Schöpfkelle herausheben und mit etwas Tomatensauce servieren, optional mit Brot, Kartoffeln oder Joghurt.

    Wartezeit 10 min

    2 Stück Lorbeerblätter
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Großer Topf mit Deckel
  • Rührschüssel
  • Sieb
  • Pfanne
  • Teller zum Beschweren
  • Kochlöffel
  • Messer
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