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Vaca Atolada – geschmorte Rinderrippe mit Maniok

Originalname Vaca atolada

Vaca atolada ist ein brasilianischer Eintopf aus saftig geschmorten Rinderrippen und cremig zerfallendem Maniok (Yuca). Langsam in Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und Kräutern geschmort, entsteht ein sämiger, aromatischer Eintopf mit zartem Fleisch und stückigem Maniok. Perfekt für kühle Tage, zum Teilen mit Familie und Freunden – dazu passen Reis, Farofa oder ein frischer Salat.

Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
2 h 30 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

780 kcal

45 g
Eiweiß
55 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
42 g
Fett
16 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schritt 1 Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten und Paprika waschen, Stielansatz entfernen und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie und ggf. Koriander grob hacken. Chili entkernen (für weniger Schärfe) und fein hacken.

    Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten und Paprika waschen, Stielansatz entfernen und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie und ggf. Koriander grob hacken. Chili entkernen (für weniger Schärfe) und fein hacken.

    200 g Zwiebel 5 Stück Knoblauchzehe 30 g Frühlingszwiebel (für die Garnitur) 20 g Blattpetersilie (glatt) 150 g Paprika (rot oder gelb) 10 g Koriandergrün (optional, typisch brasilianisch) 200 g Tomate (reif) 1 Stück Chilischote (optional, z.B. rote Chili oder Peperoni)
  2. Schritt 2 Rinderrippen ggf. von überflüssigem Fett befreien und in grobe Stücke (Rippensegmente) teilen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kreuzkümmel großzügig würzen und von allen Seiten einreiben. 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.

    Rinderrippen ggf. von überflüssigem Fett befreien und in grobe Stücke (Rippensegmente) teilen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kreuzkümmel großzügig würzen und von allen Seiten einreiben. 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.

    Wartezeit 10 min

    1500 g Rinderrippe (am Knochen, am Stück oder in Rippensegmente geteilt) 2 TL Paprikapulver (edelsüß) ½ TL Kreuzkümmel Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) Salz (nach Geschmack)
  3. Schritt 3 Einen großen schweren Topf (am besten Gusseisen) erhitzen und das Pflanzenöl hineingeben. Rinderrippen portionsweise bei mittelhoher Hitze von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie gut gebräunt sind. Angebratene Stücke herausnehmen und beiseitestellen.

    Einen großen schweren Topf (am besten Gusseisen) erhitzen und das Pflanzenöl hineingeben. Rinderrippen portionsweise bei mittelhoher Hitze von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie gut gebräunt sind. Angebratene Stücke herausnehmen und beiseitestellen.

    3 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl)
  4. Schritt 4 Im gleichen Topf die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig braten. Knoblauch und gehackte Chili dazugeben und 1 Minute mitbraten, bis es duftet, aber nicht bräunt.

    Im gleichen Topf die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig braten. Knoblauch und gehackte Chili dazugeben und 1 Minute mitbraten, bis es duftet, aber nicht bräunt.

    Wartezeit 4 min

    1 Stück Chilischote (optional, z.B. rote Chili oder Peperoni) 200 g Zwiebel 5 Stück Knoblauchzehe
  5. Schritt 5 Tomatenwürfel, Paprikawürfel und Tomatenmark in den Topf geben und 3–4 Minuten mitrösten. Dabei gelegentlich umrühren und den Bratensatz vom Topfboden lösen.

    Tomatenwürfel, Paprikawürfel und Tomatenmark in den Topf geben und 3–4 Minuten mitrösten. Dabei gelegentlich umrühren und den Bratensatz vom Topfboden lösen.

    Wartezeit 4 min

    1 ½ EL Tomatenmark 150 g Paprika (rot oder gelb) 200 g Tomate (reif)
  6. Schritt 6 Die angebratenen Rinderrippen samt ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Lorbeerblätter hinzufügen. Mit Wasser (oder Brühe) auffüllen, bis das Fleisch gerade bedeckt ist. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze auf niedrig stellen, Deckel auflegen und das Fleisch ca. 1,5–2 Stunden sanft schmoren, bis es fast zart ist. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

    Die angebratenen Rinderrippen samt ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Lorbeerblätter hinzufügen. Mit Wasser (oder Brühe) auffüllen, bis das Fleisch gerade bedeckt ist. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze auf niedrig stellen, Deckel auflegen und das Fleisch ca. 1,5–2 Stunden sanft schmoren, bis es fast zart ist. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

    Wartezeit 2 h 0 min

    2 Stück Lorbeerblatt 1500 ml Wasser (oder Rinderbrühe für kräftigeren Geschmack) 1500 g Rinderrippe (am Knochen, am Stück oder in Rippensegmente geteilt)
  7. Schritt 7 Während das Fleisch schmort, Maniok vorbereiten: Falls tiefgekühlt, direkt in mundgerechte Stücke schneiden. Frischen Maniok vollständig schälen (die braune und die darunterliegende rosige Schale entfernen), in etwa 5 cm lange Stücke schneiden und den holzigen Kern längs herauslösen. Stücke in kaltes Wasser legen, bis sie in den Topf kommen.

    Während das Fleisch schmort, Maniok vorbereiten: Falls tiefgekühlt, direkt in mundgerechte Stücke schneiden. Frischen Maniok vollständig schälen (die braune und die darunterliegende rosige Schale entfernen), in etwa 5 cm lange Stücke schneiden und den holzigen Kern längs herauslösen. Stücke in kaltes Wasser legen, bis sie in den Topf kommen.

    1200 g Maniok (auch Yuca oder Cassava, geschält, tiefgekühlt oder frisch)
  8. Schritt 8 Nach der ersten Schmorzeit den Deckel öffnen und das Fleisch prüfen – es sollte sich schon leicht vom Knochen lösen. Maniokstücke in den Topf geben, ggf. etwas Wasser nachgießen, damit alles knapp bedeckt ist. Wieder zum Kochen bringen, Hitze reduzieren und weitere 30–40 Minuten sanft köcheln, bis der Maniok weich und teilweise zerfallen ist und das Fleisch sehr zart ist.

    Nach der ersten Schmorzeit den Deckel öffnen und das Fleisch prüfen – es sollte sich schon leicht vom Knochen lösen. Maniokstücke in den Topf geben, ggf. etwas Wasser nachgießen, damit alles knapp bedeckt ist. Wieder zum Kochen bringen, Hitze reduzieren und weitere 30–40 Minuten sanft köcheln, bis der Maniok weich und teilweise zerfallen ist und das Fleisch sehr zart ist.

    Wartezeit 40 min

  9. Schritt 9 Wenn der Maniok weich ist, kräftig umrühren, damit einige Stücke zerfallen und die Flüssigkeit binden. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Sollte der Eintopf zu flüssig sein, ohne Deckel noch 5–10 Minuten einkochen lassen, bis er schön sämig ist.

    Wenn der Maniok weich ist, kräftig umrühren, damit einige Stücke zerfallen und die Flüssigkeit binden. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Sollte der Eintopf zu flüssig sein, ohne Deckel noch 5–10 Minuten einkochen lassen, bis er schön sämig ist.

    Wartezeit 10 min

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) Salz (nach Geschmack)
  10. Schritt 10 Topf vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Vor dem Servieren Frühlingszwiebelringe, gehackte Petersilie und ggf. Koriander unterrühren oder darüberstreuen.

    Topf vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Vor dem Servieren Frühlingszwiebelringe, gehackte Petersilie und ggf. Koriander unterrühren oder darüberstreuen.

    Wartezeit 10 min

    10 g Koriandergrün (optional, typisch brasilianisch) 30 g Frühlingszwiebel (für die Garnitur) 20 g Blattpetersilie (glatt)
  11. Schritt 11 Vaca atolada in tiefen Tellern anrichten, darauf achten, dass jede Portion Fleischstücke und Maniok erhält. Mit Limettenspalten servieren, die sich jeder nach Belieben über den Eintopf pressen kann. Dazu passen weißer Reis, Farofa oder ein einfacher grüner Salat.

    Vaca atolada in tiefen Tellern anrichten, darauf achten, dass jede Portion Fleischstücke und Maniok erhält. Mit Limettenspalten servieren, die sich jeder nach Belieben über den Eintopf pressen kann. Dazu passen weißer Reis, Farofa oder ein einfacher grüner Salat.

    1 Stück Limette (zum Servieren, in Spalten)
Ausstattung

Utensilien

  • Schüssel für den Maniok
  • Kochlöffel aus Holz oder hitzebeständigem Material
  • Messbecher
  • scharfes Kochmesser
  • großes Schneidebrett
  • Schwerer Schmortopf mit Deckel (ca. 4–5 Liter)
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