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Kolkata Biryani mit Kartoffel und Ei

Originalname Kolkata Biryani

Duftende Reisbiryani nach Kolkata-Art: zarter, im Joghurt mariniertem Hähnchen, aromatischer Basmatireis, ganze Kartoffeln und hartgekochte Eier werden sanft im Dum gegart. Im Vordergrund stehen warme Gewürze wie Kardamom, Zimt und Muskat, abgerundet mit Rosen- und Kewra-Wasser. Ein festliches, aber mildes Biryani mit leicht süßlicher Note, perfekt für besondere Anlässe oder ein opulentes Sonntagsessen.

Schwer
Schwierigkeit
1 h
Vorbereitung
1 h
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

900 kcal

40 g
Eiweiß
85 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
40 g
Fett
12 g
davon gesättigt
4 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Schritt 1 Zwiebeln für die Marinade schälen und in feine Halbringe schneiden. In einer Pfanne 20 g Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam goldbraun braten. Danach vollständig abkühlen lassen.

    Zwiebeln für die Marinade schälen und in feine Halbringe schneiden. In einer Pfanne 20 g Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam goldbraun braten. Danach vollständig abkühlen lassen.

    Wartezeit 20 min

    200 g Zwiebeln 20 g Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
  2. Schritt 2 In einer großen Schüssel Joghurt, Ingwer-Knoblauch-Paste, Zitronensaft, Salz, Kashmiri Chilipulver, gemahlenen Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Garam Masala, frisch geriebene Muskatnuss und Muskatblüte gründlich verrühren.

    In einer großen Schüssel Joghurt, Ingwer-Knoblauch-Paste, Zitronensaft, Salz, Kashmiri Chilipulver, gemahlenen Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Garam Masala, frisch geriebene Muskatnuss und Muskatblüte gründlich verrühren.

    40 g Ingwer-Knoblauch-Paste (zu gleichen Teilen Ingwer und Knoblauch) 250 g Joghurt (Naturjoghurt, ca. 3,5 % Fett) 1 g Muskatnuss (frisch gerieben) 1 g Muskatblüte (gemahlen, optional) 5 g Kashmiri-Chilipulver (mildes Chilipulver) 4 g Kreuzkümmel (gemahlen) 4 g Garam Masala (möglichst Kolkata- oder nordindische Mischung) 20 g Zitronensaft Salz (nach Geschmack) 4 g Koriander (gemahlen)
  3. Schritt 3 Die gebräunten Zwiebeln grob zerbröckeln und zusammen mit den Hähnchenteilen in die Marinade geben. Minze- und Korianderblätter grob zupfen und ebenfalls zufügen. Alles gut mit den Händen einmassieren, bis das Fleisch gleichmäßig umhüllt ist. Zugedeckt mindestens 1 Stunde, besser 4–8 Stunden, im Kühlschrank marinieren lassen.

    Die gebräunten Zwiebeln grob zerbröckeln und zusammen mit den Hähnchenteilen in die Marinade geben. Minze- und Korianderblätter grob zupfen und ebenfalls zufügen. Alles gut mit den Händen einmassieren, bis das Fleisch gleichmäßig umhüllt ist. Zugedeckt mindestens 1 Stunde, besser 4–8 Stunden, im Kühlschrank marinieren lassen.

    Wartezeit 4 h

    10 g Minze (frische Blätter) 10 g Koriandergrün (frische Blätter und zarte Stiele) 200 g Zwiebeln 1200 g Hähnchenschenkel (mit Knochen, ohne Haut, in große Stücke geteilt)
  4. Schritt 4 Basmatireis mehrmals in kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar bleibt. Dann den Reis in reichlich kaltem Wasser 30 Minuten einweichen, anschließend abgießen.

    Basmatireis mehrmals in kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar bleibt. Dann den Reis in reichlich kaltem Wasser 30 Minuten einweichen, anschließend abgießen.

    Wartezeit 30 min

    500 g Basmatireis (gut gereift, langkörnig)
  5. Schritt 5 In einem großen Topf 2 Liter Wasser mit Salz, Lorbeerblättern, grünen Kardamomkapseln, Nelken, Zimtstangen, schwarzem Kardamom und etwas Öl zum Kochen bringen.

    In einem großen Topf 2 Liter Wasser mit Salz, Lorbeerblättern, grünen Kardamomkapseln, Nelken, Zimtstangen, schwarzem Kardamom und etwas Öl zum Kochen bringen.

    Wartezeit 10 min

    Salz (nach Geschmack) 1 g Nelken 2 g Lorbeerblätter (indische Lorbeerblätter, Tejpat, oder normale) 1 g Schwarzer Kardamom (optional) 5 g Pflanzenöl (oder Ghee, verhindert Ankleben) 2000 g Wasser (für das Parboilen, plus zusätzlich zum Waschen) 2 g Zimtstange (Ceylonzimt, je Stück ca. 3–4 cm) 2 g Grüne Kardamomkapseln
  6. Schritt 6 Den eingeweichten Reis in das kochende Wasser geben und bei starker Hitze 4–6 Minuten kochen, bis die Körner außen weich, innen noch leicht fest sind (ca. 70 % gar). Den Reis in ein Sieb abgießen, Gewürze entfernen und Reis leicht auflockern. Beiseitestellen.

    Den eingeweichten Reis in das kochende Wasser geben und bei starker Hitze 4–6 Minuten kochen, bis die Körner außen weich, innen noch leicht fest sind (ca. 70 % gar). Den Reis in ein Sieb abgießen, Gewürze entfernen und Reis leicht auflockern. Beiseitestellen.

    Wartezeit 6 min

  7. Schritt 7 Für die Birista die Zwiebeln schälen, halbieren und in sehr feine Scheiben schneiden. Frittieröl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen. Die Zwiebelscheiben in Portionen frittieren, dabei häufig umrühren, bis sie gleichmäßig goldbraun sind. Kurz vor Ende Zucker zugeben, umrühren und die Zwiebeln auf Küchenpapier abtropfen und knusprig werden lassen.

    Für die Birista die Zwiebeln schälen, halbieren und in sehr feine Scheiben schneiden. Frittieröl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen. Die Zwiebelscheiben in Portionen frittieren, dabei häufig umrühren, bis sie gleichmäßig goldbraun sind. Kurz vor Ende Zucker zugeben, umrühren und die Zwiebeln auf Küchenpapier abtropfen und knusprig werden lassen.

    Wartezeit 25 min

    5 g Zucker (für die Birista) 300 g Pflanzenöl (zum Frittieren, hoch erhitzbar) 300 g Zwiebeln (für Birista (Röstzwiebeln))
  8. Schritt 8 Eier in einem Topf mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 9–10 Minuten hart kochen. Unter kaltem Wasser abschrecken, schälen und beiseitestellen.

    Eier in einem Topf mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 9–10 Minuten hart kochen. Unter kaltem Wasser abschrecken, schälen und beiseitestellen.

    Wartezeit 12 min

    6 Stück Eier (Größe M)
  9. Schritt 9 Kartoffeln möglichst ganz lassen oder große Exemplare halbieren. In leicht gesalzenem Wasser 10–12 Minuten vorkochen, bis sie knapp gar, aber noch fest sind. Abgießen und gut abtropfen lassen.

    Kartoffeln möglichst ganz lassen oder große Exemplare halbieren. In leicht gesalzenem Wasser 10–12 Minuten vorkochen, bis sie knapp gar, aber noch fest sind. Abgießen und gut abtropfen lassen.

    Wartezeit 12 min

    Salz (nach Geschmack, für Kartoffeln und Eier) 500 g Kartoffeln (festkochend, mittelgroß, geschält)
  10. Schritt 10 In einer großen Pfanne 30 g Öl erhitzen. Vorkochte Kartoffeln mit etwas Salz und 1 g Kurkuma bestreuen und rundum goldbraun anbraten. Herausnehmen. Im gleichen oder frischen Öl die hartgekochten Eier mit etwas Salz und einem Hauch Kurkuma kurz anbraten, bis sie leicht gebräunte Stellen bekommen. Beiseitestellen.

    In einer großen Pfanne 30 g Öl erhitzen. Vorkochte Kartoffeln mit etwas Salz und 1 g Kurkuma bestreuen und rundum goldbraun anbraten. Herausnehmen. Im gleichen oder frischen Öl die hartgekochten Eier mit etwas Salz und einem Hauch Kurkuma kurz anbraten, bis sie leicht gebräunte Stellen bekommen. Beiseitestellen.

    Wartezeit 12 min

    20 g Pflanzenöl (zum Braten der Eier) Salz (nach Geschmack, für Kartoffeln und Eier) 6 Stück Eier (Größe M) 500 g Kartoffeln (festkochend, mittelgroß, geschält) 3 g Kurkuma (gemahlen) 30 g Pflanzenöl (zum Braten der Kartoffeln)
  11. Schritt 11 Safranfäden in der lauwarmen Milch einweichen und 5–10 Minuten ziehen lassen. Rosenwasser und Kewra-Wasser bereitstellen. Minze- und Korianderblätter für die Garnierung grob zupfen.

    Safranfäden in der lauwarmen Milch einweichen und 5–10 Minuten ziehen lassen. Rosenwasser und Kewra-Wasser bereitstellen. Minze- und Korianderblätter für die Garnierung grob zupfen.

    Wartezeit 10 min

    10 g Koriandergrün (frische Blätter, für die Schichtung) 10 g Minze (frische Blätter, für die Schichtung) 3 g Kewra-Wasser (Pandanus-Extrakt, optional aber typisch) 5 g Rosenwasser (Lebensmittelqualität) 40 g Milch (lauwarm) ⅕ g Safranfäden (optional, für Farbe und Aroma)
  12. Schritt 12 Einen großen, schweren Topf oder Bräter (möglichst mit dicht schließendem Deckel) nehmen. Den Boden mit etwas Ghee ausstreichen, dann einen Teil der marinierten Hähnchenteile samt Marinade gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Ein paar angebratene Kartoffeln und Eier dazwischen legen.

    Einen großen, schweren Topf oder Bräter (möglichst mit dicht schließendem Deckel) nehmen. Den Boden mit etwas Ghee ausstreichen, dann einen Teil der marinierten Hähnchenteile samt Marinade gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Ein paar angebratene Kartoffeln und Eier dazwischen legen.

    Salz (nach Geschmack, für Kartoffeln und Eier) 40 g Ghee (geklärte Butter, für das Dum-Garen)
  13. Schritt 13 Eine Schicht des parboiled Reises darüber geben. Mit etwas Birista, einigen Minze- und Korianderblättern sowie einer Prise Garam Masala und etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen. In dieser Weise Hähnchen, Kartoffeln, Eier und Reis abwechselnd einschichten, bis alles verbraucht ist. Die oberste Schicht sollte Reis sein, darauf großzügig Birista und Kräuter geben.

    Eine Schicht des parboiled Reises darüber geben. Mit etwas Birista, einigen Minze- und Korianderblättern sowie einer Prise Garam Masala und etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen. In dieser Weise Hähnchen, Kartoffeln, Eier und Reis abwechselnd einschichten, bis alles verbraucht ist. Die oberste Schicht sollte Reis sein, darauf großzügig Birista und Kräuter geben.

    Wartezeit 10 min

    6 Stück Eier (Größe M) 300 g Zwiebeln (für Birista (Röstzwiebeln)) 3 g Garam Masala (zum Bestreuen über die Schichten) 10 g Koriandergrün (frische Blätter, für die Schichtung) 2 g Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen, optional zum Abrunden) 10 g Minze (frische Blätter, für die Schichtung) 40 g Ghee (geklärte Butter, für das Dum-Garen) 500 g Kartoffeln (festkochend, mittelgroß, geschält)
  14. Schritt 14 Die Safran-Milch sowie Rosen- und Kewra-Wasser gleichmäßig über die obere Reisschicht träufeln. Restliches Ghee in kleinen Flöckchen darüber verteilen.

    Die Safran-Milch sowie Rosen- und Kewra-Wasser gleichmäßig über die obere Reisschicht träufeln. Restliches Ghee in kleinen Flöckchen darüber verteilen.

    Wartezeit 3 min

    40 g Ghee (geklärte Butter, für das Dum-Garen) 5 g Rosenwasser (Lebensmittelqualität) 3 g Kewra-Wasser (Pandanus-Extrakt, optional aber typisch) 40 g Milch (lauwarm) ⅕ g Safranfäden (optional, für Farbe und Aroma)
  15. Schritt 15 Den Topf mit einem gut schließenden Deckel verschließen. Optional den Rand mit Teig (aus Mehl und Wasser) abdichten oder den Deckel mit Alufolie unterlegen, damit der Dampf im Topf bleibt. Bei sehr kleiner Hitze 35–40 Minuten im Dum garen lassen. Danach die Hitze abstellen und das Biryani weitere 10–15 Minuten ruhen lassen, ohne den Deckel zu öffnen.

    Den Topf mit einem gut schließenden Deckel verschließen. Optional den Rand mit Teig (aus Mehl und Wasser) abdichten oder den Deckel mit Alufolie unterlegen, damit der Dampf im Topf bleibt. Bei sehr kleiner Hitze 35–40 Minuten im Dum garen lassen. Danach die Hitze abstellen und das Biryani weitere 10–15 Minuten ruhen lassen, ohne den Deckel zu öffnen.

    Wartezeit 50 min

  16. Schritt 16 Vor dem Servieren den Reis sehr vorsichtig mit einer Gabel oder einem großen Löffel von unten nach oben heben, damit sich Fleisch, Kartoffeln und Eier etwas verteilen, ohne die Reiskörner zu zerbrechen. Auf Teller oder eine große Platte geben und nach Wunsch mit zusätzlicher Birista und frischen Kräutern garnieren.

    Vor dem Servieren den Reis sehr vorsichtig mit einer Gabel oder einem großen Löffel von unten nach oben heben, damit sich Fleisch, Kartoffeln und Eier etwas verteilen, ohne die Reiskörner zu zerbrechen. Auf Teller oder eine große Platte geben und nach Wunsch mit zusätzlicher Birista und frischen Kräutern garnieren.

    Wartezeit 5 min

Ausstattung

Utensilien

  • Schneidebrett
  • große Pfanne
  • Küchenpapier
  • Sieb
  • große Schüssel
  • großer Topf zum Reiskochen
  • Kochlöffel
  • Schwerer Bräter oder großer Topf mit Deckel
  • Messer
  • tiefe Pfanne oder Topf zum Frittieren
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