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Kacchi Lamm-Biryani (roh geschichtetes Dum-Biryani)

Originalname Kacchi Biryani

Kacchi Biryani ist ein festliches Reisgericht aus dem indischen Subkontinent, bei dem rohes, mariniertes Lammfleisch mit halb gegartem Basmati-Reis und ganzen Gewürzen geschichtet und im eigenen Saft langsam gedämpft wird. Safran, Röstzwiebeln und frische Kräuter sorgen für ein intensiv duftendes, zartes und vielschichtig gewürztes Gericht, das sich ideal für besondere Anlässe und gesellige Runden eignet.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Kacchi Lamm-Biryani (roh geschichtetes Dum-Biryani)
Schwierigkeit
1 h 0 min
Vorbereitung
1 h 15 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

920 kcal

45 g
Eiweiß
80 g
Kohlenhydrate
8 g
davon Zucker
45 g
Fett
18 g
davon gesättigt
4 g
Ballaststoffe
1400 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Lammfleisch in mittelgroße Stücke schneiden, dickere Fettränder nach Wunsch etwas kürzen, aber nicht komplett entfernen. Fleisch unter kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen, dann in eine große Schüssel geben.

    1200 g Lammfleisch mit Knochen (z.B. Schulter oder Keule, in mittelgroßen Stücken)
  2. Zwiebeln für die Marinade schälen und fein schneiden. Ingwer schälen und grob würfeln, Knoblauch schälen, grüne Chilischoten vom Stiel befreien.

    30 g Knoblauch 250 g Zwiebeln 40 g Ingwer 20 g Grüne Chilischoten (mittelscharf)
  3. Ingwer, Knoblauch und grüne Chilischoten mit etwas Joghurt aus der Gesamtmenge zu einer glatten Paste pürieren (Mixer oder Mörser). Restlichen Joghurt, Zitronensaft, Garam Masala, gemahlenen Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Kurkuma, Chiliraspel, Salz und das Öl in die Schüssel zum Lamm geben und gut verrühren.

    14 g Salz 4 g rote Chiliraspel (oder Chilipulver) 20 g Grüne Chilischoten (mittelscharf) 250 g Joghurt (Vollmilch, natur) 30 g Knoblauch 6 g Kreuzkümmel (gemahlen) 10 g Garam Masala 4 g Kurkuma (gemahlen) 40 g Ingwer 30 ml Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) 6 g Koriandersamen (gemahlen) 20 ml Zitronensaft
  4. Die vorbereiteten Zwiebeln unter die Marinade mischen. Minz- und Korianderblätter grob zupfen, leicht zerdrücken und ebenfalls untermengen. Alles mit den Händen gründlich einmassieren, sodass jedes Stück Fleisch gut umhüllt ist.

    10 g Koriandergrün (frische Blätter und zarte Stängel) 250 g Zwiebeln 10 g Minze (frische Blätter)
  5. Die Schüssel fest abdecken und das Lamm mindestens 8 Stunden, ideal über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor der weiteren Verwendung 30–45 Minuten bei Raumtemperatur anwärmen lassen, damit das Fleisch nicht eiskalt in den Topf kommt.

    Wartezeit 8 h 0 min

  6. Basmati-Reis in einer Schüssel mit kaltem Wasser gründlich waschen, das Wasser mehrfach wechseln, bis es fast klar bleibt. Reis dann mit frischem Wasser bedecken und 30 Minuten einweichen lassen, anschließend in einem Sieb gut abtropfen.

    Wartezeit 30 min

    600 g Basmati-Reis (langkörnig, gut gereift falls möglich)
  7. Für die Safranmilch die Safranfäden in einem Mörser fein zerreiben oder zwischen den Fingern zerbröseln. Mit der lauwarmen Milch übergießen, kurz umrühren und mindestens 15 Minuten ziehen lassen.

    Wartezeit 15 min

    ¼ g Safranfäden 60 ml Milch (lauwarm)
  8. In einem großen Topf reichlich Wasser (ca. 3 Liter) mit Salz, Zimtstange, Kardamomkapseln, Nelken, Lorbeerblatt und optional etwas Öl zum Kochen bringen.

    2 g Gewürznelken 3 g Grüne Kardamomkapseln 10 ml Pflanzenöl (für das Reiswasser, optional) 18 g Salz 1 g Lorbeerblatt 4 g Zimtstange 3000 ml Wasser (für das Reiskochen, plus zusätzlich zum Waschen)
  9. Eingeweichten und abgetropften Reis in das kochende Wasser geben und ohne Deckel etwa 5–7 Minuten sprudelnd kochen, bis der Reis außen weich, innen aber noch deutlich fest ist (ca. 60–70 % gegart). Reis sofort in ein großes Sieb abgießen und kurz abtropfen lassen. Gewürze können größtenteils entfernt werden, ein paar dürfen im Reis bleiben.

    600 g Basmati-Reis (langkörnig, gut gereift falls möglich)
  10. Für die Röstzwiebeln Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. In einer weiten schweren Pfanne oder einem Topf das Öl zusammen mit etwa der Hälfte des Ghees erhitzen.

    70 ml Ghee (geklärte Butter; alternativ halb Ghee, halb Pflanzenöl) 300 g Zwiebeln 30 ml Pflanzenöl
  11. Zwiebelstreifen im heißen Fett bei mittlerer bis eher starker Hitze unter häufigem Rühren goldbraun und knusprig braten. Gegen Ende die Hitze etwas reduzieren, damit sie nicht verbrennen. Dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das aromatisierte Fett im Topf für das spätere Schichten aufbewahren.

    300 g Zwiebeln
  12. Minz- und Koriandergrün für die Fertigstellung waschen, trocken schütteln und grob hacken. Rosenwasser und Kewra-Wasser bereitstellen, falls verwendet.

    10 g Minze (frische Blätter) 15 g Koriandergrün (frische Blätter und zarte Stängel) 5 ml Kewra-Wasser (Schraubenbaumblütenwasser, optional) 5 ml Rosenwasser (optional)
  13. Einen großen, schweren Topf mit gut schließendem Deckel bereitstellen (Gusseisen oder dicker Schmortopf ideal). Den Boden mit einem Teil des zurückbehaltenen aromatisierten Fetts und einem Löffel Ghee ausfetten.

    70 ml Ghee (geklärte Butter; alternativ halb Ghee, halb Pflanzenöl)
  14. Die marinierte Lamm-Mischung gleichmäßig auf dem Topfboden verteilen. Fleischstücke möglichst in einer Lage ausbreiten, Marinade darüber glattstreichen und bei Bedarf mit etwas Salz und Chiliraspeln nachwürzen.

    Salz (nach Geschmack) rote Chiliraspel (nach Geschmack)
  15. Darüber eine erste Schicht des halb gegarten Reis geben (etwa die Hälfte). Einen Teil der Röstzwiebeln, etwas gehackte Minze und Koriandergrün sowie etwas von der Safranmilch und dem restlichen Ghee darüber verteilen.

    15 g Koriandergrün (frische Blätter und zarte Stängel) 70 ml Ghee (geklärte Butter; alternativ halb Ghee, halb Pflanzenöl) 10 g Minze (frische Blätter) 300 g Zwiebeln
  16. Die restliche Hälfte des Reises als zweite Schicht einfüllen. Mit den übrigen Röstzwiebeln, Kräutern, der restlichen Safranmilch, eventuellem Rosen- und Kewra-Wasser sowie dem verbliebenen Ghee und aromatisierten Fett beträufeln.

    15 g Koriandergrün (frische Blätter und zarte Stängel) 300 g Zwiebeln 10 g Minze (frische Blätter) 5 ml Rosenwasser (optional) 70 ml Ghee (geklärte Butter; alternativ halb Ghee, halb Pflanzenöl) 5 ml Kewra-Wasser (Schraubenbaumblütenwasser, optional)
  17. Den Topfrand nach Wunsch mit einem einfachen Teig aus Mehl und Wasser abdichten oder den Rand mit Alufolie belegen. Deckel fest aufsetzen, damit der Dampf im Topf bleibt (Dum-Garen).

    1 Alufolie (zum Abdichten des Topfes, falls kein Teig verwendet wird)
  18. Den Topf zunächst auf mittlerer bis starker Hitze 5–7 Minuten erhitzen, bis sich innen kräftig Dampf aufgebaut hat (man hört ein sanftes Blubbern). Danach die Hitze auf sehr niedrig stellen und das Biryani 45–55 Minuten sanft garen lassen, ohne den Deckel zu öffnen.

    Wartezeit 1 h 0 min

  19. Nach Ende der Garzeit den Herd ausschalten und das Biryani weitere 15–20 Minuten ruhen lassen, weiterhin abgedeckt. Erst danach den Deckel öffnen, damit sich die Aromen setzen können.

    Wartezeit 20 min

  20. Beim Servieren den Reis vorsichtig mit einem großen Löffel oder einer Gabel von unten nach oben heben, damit sich Fleisch und Reis leicht vermischen, ohne die Körner zu zerbrechen. Mit zusätzlicher Minze und Koriandergrün garnieren und nach Geschmack am Tisch mit etwas Salz und Chili nachwürzen.

    15 g Koriandergrün (frische Blätter und zarte Stängel) rote Chiliraspel (nach Geschmack) 10 g Minze (frische Blätter) Salz (nach Geschmack)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Schmortopf mit gut schließendem Deckel
  • Küchenpapier
  • Mixer oder Mörser
  • Messbecher
  • Sieb
  • große schwere Pfanne oder Topf
  • Schaumlöffel
  • große Schüssel
  • großer Topf zum Reiskochen
  • Messer
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