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Gouna – Sonnengetrocknete, gegrillte Makrele von Kreta

Originalname Gouna

Gouna ist eine traditionelle kretische Spezialität: Makrele wird gesalzen, in der Sonne getrocknet und anschließend kräftig gegrillt. Das Ergebnis ist intensiv aromatischer, leicht rauchiger Fisch mit saftigem Fleisch und knuspriger Haut – perfekt als Meze mit Brot, Salat und einem Glas Wein oder Raki.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Gouna – Sonnengetrocknete, gegrillte Makrele von Kreta
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
15 min
Koch/Backzeit
8 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

420 kcal

35 g
Eiweiß
1 g
Kohlenhydrate
0 g
davon Zucker
30 g
Fett
6 g
davon gesättigt
0 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Makrelen unter kaltem Wasser kurz abspülen und mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen. Seitlich entlang der Mittelgräte einschneiden, sodass die Fische wie ein Buch aufgeklappt werden können (Schmetterlingsschnitt), aber nicht durchschneiden.

    1200 g Makrele (ganze Fische, ausgenommen, mit Kopf, ideal 250–350 g pro Stück)
  2. Fische mit der Haut nach unten auf ein Brett legen, Innenseiten großzügig und gleichmäßig mit dem groben Meersalz einreiben. Auch etwas Salz auf die Hautseiten geben. Anschließend die Makrelen in eine flache Form legen.

    40 g Meersalz (grobes)
  3. Makrelen 1,5–2 Stunden im Kühlschrank oder an einem sehr kühlen Ort trocken salzen lassen. Dabei einmal wenden, damit das Salz gleichmäßig einzieht.

    Wartezeit 2 h 0 min

  4. Nach der Salzzeit Makrelen unter fließendem, kaltem Wasser kurz abspülen, um überschüssiges Salz zu entfernen, dann wieder sehr gut trocken tupfen.

  5. Zum Trocknen einen gut belüfteten, sonnigen Platz im Freien wählen, geschützt vor Staub und Insekten (z.B. Balkon mit Fliegennetz). Makrelen mit der Haut nach unten auf ein Gitter oder mit Küchenschnur an Haken aufhängen. Darauf achten, dass sich die Fische nicht berühren.

  6. Makrelen 6–8 Stunden in der direkten Sonne trocknen lassen, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Oberfläche soll trocken, aber das Fleisch im Inneren noch leicht elastisch sein. Bei Nacht oder hoher Luftfeuchtigkeit ins Haus holen, um Verderb zu vermeiden.

    Wartezeit 8 h 0 min

  7. Für die Marinade Olivenöl, Zitronensaft, Weißweinessig und Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren. Knoblauch fein hacken oder pressen und zusammen mit Oregano zugeben. Mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 1 EL Weißweinessig (mild) 2 EL Zitronensaft 1 TL Oregano (getrocknet, am besten griechisch) 2 Stück Knoblauchzehen 2 EL Wasser (für die Marinade, optional) 3 EL Olivenöl (extra nativ)
  8. Die sonnengetrockneten Makrelen in eine große flache Form legen, Innenseiten nach oben. Mit der Marinade beträufeln, Lorbeerblätter dazwischen legen und alles 20–30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

    Wartezeit 30 min

    2 Stück Lorbeerblätter
  9. Grill für direkte starke Hitze vorbereiten (Holzkohle oder Gas, Rost gut vorheizen). Grillrost mit etwas Olivenöl einpinseln, damit der Fisch nicht anhaftet.

    1 EL Olivenöl (zum Einpinseln des Grillrosts)
  10. Makrelen aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen lassen und mit der Hautseite nach unten auf den heißen Grill legen. Je nach Größe zuerst 4–5 Minuten grillen, bis die Haut gut gebräunt und leicht knusprig ist.

  11. Fische vorsichtig mit einem breiten Wender drehen und weitere 3–4 Minuten grillen, bis das Fleisch überall durchgegart, aber noch saftig ist. Nach Wunsch beim Grillen mehrmals mit etwas Marinade bepinseln.

  12. Gouna sofort heiß servieren: Makrelen auf Platten anrichten, mit etwas frischem Zitronensaft beträufeln und nach Belieben mit zusätzlichem Oregano bestreuen. Zitronenspalten und etwas gutes Brot dazu reichen – klassisch als Meze oder als Hauptgericht mit Salat.

    1 Stück Zitrone (zum Servieren, in Spalten)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Küchenpapier
  • Küchenschnur
  • Grill (Holzkohle oder Gas)
  • Pinsel zum Einölen
  • Gitter oder Haken zum Trocknen
  • flache Auflaufform oder Schale
  • Grillzange oder breiter Wender
  • scharfes Messer
  • Schüssel für Marinade
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