Rumänische Sarmale (Gefüllte Kohlrouladen)

Originalname Sarmale

Sarmale sind rumänische Kohlrouladen aus zarten Weiß- oder Sauerkohlblättern, gefüllt mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Reis, Kräutern und Zwiebeln. Die Rouladen schmoren langsam in einer aromatischen Tomaten-Speck-Sauce, werden butterzart und entwickeln einen tiefen, herzhaften Geschmack – perfekt für festliche Anlässe oder ein wärmendes Familienessen.

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Rezept von malsati-team
Rumänische Sarmale (Gefüllte Kohlrouladen)
Schwierigkeit
45 min
Vorbereitung
3 h 0 min
Koch/Backzeit
15 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

650 kcal
Kalorien
32 g
Eiweiß
32 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
42 g
Fett
14 g
davon gesättigt
6 g
Ballaststoffe
1600 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Falls Sie frischen Weißkohl verwenden: Einen großen Topf mit Wasser und 2 EL Salz zum Kochen bringen. Den Strunk des Kohls kegelförmig herausschneiden, Kohlkopf ins kochende Wasser legen und 5–10 Minuten blanchieren. Nach und nach die weichen äußeren Blätter ablösen, bis etwa 20–25 große, intakte Blätter vorhanden sind. Dicke Blattrippen flach abschneiden. Restlichen Kohl fein beiseite schneiden (für den Topfboden).

    Wartezeit 10 min

    1500 g Weißkohl, groß (alternativ 1–1,2 kg Sauerkrautkohl im Ganzen) Salz (nach Geschmack)
  2. Bei Verwendung von Sauerkrautkohl im Ganzen: Kohl von außen abspülen, um überschüssige Säure und Salz zu entfernen. Blätter vorsichtig lösen, dicke Blattrippen flach abschneiden. Sehr saure Blätter kurz in kaltem Wasser spülen und abtropfen lassen.

    Wartezeit 5 min

    1500 g Weißkohl, groß (alternativ 1–1,2 kg Sauerkrautkohl im Ganzen)
  3. Zwiebeln und Möhren schälen. Zwiebeln fein würfeln, Möhren fein raspeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig dünsten. Möhren zugeben und weitere 3 Minuten mitdünsten. Tomatenmark einrühren und kurz rösten, bis es leicht dunkler wird. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

    Wartezeit 5 min

    3 EL Sonnenblumenöl oder Rapsöl 200 g Zwiebeln 80 g Möhren 1 ½ EL Tomatenmark
  4. Reis unter fließendem Wasser spülen, bis das Wasser klar ist, gut abtropfen lassen. Petersilie fein hacken. In einer großen Schüssel Schweinehack, Rinderhack, Reis, das abgekühlte Zwiebel-Möhren-Gemisch, Paprikapulver, Thymian, Dill und Petersilie gründlich vermengen. Mit Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer kräftig würzen. Masse 5 Minuten ruhen lassen, damit sie Bindung bekommt.

    Wartezeit 5 min

    2 TL Paprikapulver, edelsüß Salz (nach Geschmack) 300 g Rinderhackfleisch 120 g Langkornreis, ungekocht ½ Bund frische Petersilie 700 g Schweinehackfleisch (halbfett) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 1 TL getrockneter Thymian 1 TL getrockneter Dill
  5. Kohlblätter auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Je nach Blattgröße 1–2 gehäufte Esslöffel Fleisch-Reis-Masse am Blattansatz platzieren. Seiten leicht einschlagen und das Blatt straff aufrollen, sodass eine feste Roulade entsteht. Die Enden leicht hineindrücken, damit die Füllung nicht herausfällt. Vorgang wiederholen, bis Füllung oder Blätter aufgebraucht sind.

    1500 g Weißkohl, groß (alternativ 1–1,2 kg Sauerkrautkohl im Ganzen) 300 g Rinderhackfleisch 120 g Langkornreis, ungekocht 700 g Schweinehackfleisch (halbfett)
  6. Speck in kleine Würfel schneiden. Sauerkraut bei Bedarf kurz abspülen und ausdrücken, wenn es sehr salzig oder sauer ist. Einen großen, breiten Topf (Schmortopf oder Gänsebräter) innen mit etwas Öl ausstreichen. Fein geschnittene Kohlreste und etwa die Hälfte des Sauerkrauts auf dem Topfboden verteilen. Speckwürfel, Lorbeerblätter, Pimentkörner, Dill und ganze Pfefferkörner darüber streuen.

    150 g durchwachsener Bauchspeck oder geräucherter Schinkenspeck 400 g Sauerkraut, fertig geschnitten 6 Stück Pimentkörner 1 EL Sonnenblumenöl oder Rapsöl (zum Topf einfetten, optional) 3 Stück Lorbeerblätter 1 TL getrockneter Dill oder 2–3 Zweige frischer Dill ½ TL Schwarzer Pfeffer, ganz
  7. Die Sarmale dicht nebeneinander in den Topf schichten, mit der Nahtseite nach unten. Gerne in zwei Lagen arbeiten, dazwischen etwas Sauerkraut verteilen. Mit restlichem Sauerkraut abdecken. Tomatenpassata mit Wasser oder Brühe verrühren, leicht salzen. Die Flüssigkeit über die Sarmale gießen, bis sie knapp bedeckt sind. Falls nötig etwas zusätzliches Wasser zugeben.

    400 g Sauerkraut, fertig geschnitten 500 ml Tomatenpassata oder stückige Tomaten aus der Dose 500 ml Wasser oder leichte Gemüse-/Fleischbrühe Salz (nach Geschmack)
  8. Topf mit einem passenden Deckel schließen. Zuerst auf mittlerer bis hoher Hitze zum Köcheln bringen, dann auf kleine Hitze reduzieren und 2,5–3 Stunden leise schmoren lassen. Die Sarmale sollen nur sanft blubbern. Bei Bedarf zwischendurch etwas Wasser nachgießen, damit nichts ansetzt.

    Wartezeit 3 h 0 min

  9. Nach der Garzeit probieren und die Sauce bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen und die Sarmale 10–15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Anschließend vorsichtig mit einer Kelle herausheben und mit etwas Sauce und Sauerkraut servieren, klassisch dazu passen Polenta oder Kartoffelpüree und ein Klecks Schmand oder Sauerrahm.

    Wartezeit 15 min

    Salz (nach Geschmack)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Schmortopf oder Gänsebräter mit Deckel
  • großer Topf zum Blanchieren
  • Schüssel zum Mischen
  • Sieb
  • Pfanne
  • Kochlöffel
  • Messer
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