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Juneći gulaš (Rindergulasch) mit Njoki

Originalname Juneći gulaš

Kräftiger kroatischer Rindfleischgulasch mit langsam geschmorter Schulter, Zwiebeln, Paprika und Rotwein, serviert mit weichen Kartoffel-Njoki. Perfekt als wärmendes Familienessen oder für Gäste, lässt sich sehr gut vorbereiten und aufwärmen – dann schmeckt er sogar noch besser.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Juneći gulaš (Rindergulasch) mit Njoki
Schwierigkeit
40 min
Vorbereitung
2 h 0 min
Koch/Backzeit
15 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

780 kcal

48 g
Eiweiß
60 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
33 g
Fett
14 g
davon gesättigt
6 g
Ballaststoffe
1500 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in mundgerechte Würfel (ca. 3 cm) schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Paprikaschote entkernen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.

    400 g Zwiebeln 150 g Paprikaschoten (rot) 800 g Rinderschulter (oder Rinderwade, gut marmoriert) 3 Stück Knoblauchzehen
  2. Fleischwürfel leicht salzen und pfeffern, dann mit dem Mehl bestäuben und überschüssiges Mehl abklopfen.

    Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 1 EL Mehl (zum Bestäuben des Fleisches)
  3. In einem großen schweren Topf das Öl erhitzen. Fleisch portionsweise bei hoher Hitze kräftig anbraten, bis es rundum braun ist. Nicht zu viel auf einmal in den Topf geben, damit es brät und nicht kocht. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.

    800 g Rinderschulter (oder Rinderwade, gut marmoriert) 2 EL Sonnenblumenöl (oder Rapsöl)
  4. Hitze auf mittel reduzieren, Butter in den Topf geben. Zwiebeln darin langsam 8–10 Minuten glasig bis leicht goldbraun schmoren, dabei gelegentlich rühren. Knoblauch und Paprikawürfel zufügen und weitere 2–3 Minuten mitdünsten.

    Wartezeit 10 min

    400 g Zwiebeln 3 Stück Knoblauchzehen 1 EL Butter (für extra Aroma, optional) 150 g Paprikaschoten (rot)
  5. Tomatenmark und Zucker zugeben, 1–2 Minuten mitrösten, bis es deutlich duftet. Dann Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf) einrühren und sofort mit Rotwein ablöschen, damit das Paprikapulver nicht bitter wird.

    2 EL Paprikapulver edelsüß 200 ml Rotwein (trocken, optional aber empfohlen) 2 EL Tomatenmark 1 TL Paprikapulver rosenscharf (oder mehr nach Geschmack) ½ TL Zucker (zum Abrunden der Säure, optional)
  6. Angebratenes Fleisch mit ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Rinderbrühe angießen, sodass das Fleisch gerade bedeckt ist. Lorbeerblätter, Majoran, Thymian, etwas Salz und Pfeffer hinzufügen, alles gut verrühren.

    600 ml Rinderbrühe (oder kräftige Gemüsebrühe) Salz (nach Geschmack) 1 TL Majoran (getrocknet) 2 Stück Lorbeerblätter 800 g Rinderschulter (oder Rinderwade, gut marmoriert) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) ½ TL Thymian (getrocknet)
  7. Gulasch aufkochen, dann bei sehr niedriger Hitze mit Deckel 1,5–2 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe nachgießen.

    Wartezeit 1 h 30 min

  8. Zum Ende der Garzeit Sauce abschmecken: mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas zusätzlichem Paprikapulver oder Zucker abrunden. Falls die Sauce zu dünn ist, ohne Deckel weitere 10–15 Minuten offen einkochen lassen.

    Wartezeit 15 min

    2 EL Paprikapulver edelsüß Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 1 TL Paprikapulver rosenscharf (oder mehr nach Geschmack) ½ TL Zucker (zum Abrunden der Säure, optional)
  9. Für die Njoki die Kartoffeln in der Schale in Salzwasser weich kochen (je nach Größe 20–30 Minuten). Abgießen, kurz ausdampfen lassen, noch heiß schälen und durch eine Presse drücken oder sehr fein stampfen. Etwas abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm sind.

    Wartezeit 30 min

    1 TL Salz 600 g Kartoffeln (mehligkochend)
  10. Kartoffelmasse mit Mehl, Eigelb, Butter, 1 TL Salz und etwas frisch geriebener Muskatnuss zu einem weichen, aber formbaren Teig verkneten. Nur so viel kneten, bis alles gerade verbunden ist, sonst werden die Njoki zäh.

    200 g Weizenmehl (Type 405 oder 550) 20 g Butter (zimmerwarm) 1 TL Salz 1 Stück Eigelb Muskatnuss (nach Geschmack, frisch gerieben)
  11. Arbeitsfläche großzügig mit einem Teil des zusätzlichen Mehls bestäuben. Teig in 3–4 Portionen teilen, nacheinander zu etwa 1,5–2 cm dicken Rollen formen. Mit einem Messer kleine Stücke (ca. 2 cm lang) abschneiden. Nach Belieben mit einer Gabel leicht eindrücken, um Rillen zu formen.

    30 g Weizenmehl (zusätzlich zum Arbeiten und Formen)
  12. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Njoki portionsweise hineingeben, Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch leicht siedet. Njoki sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen (nach 2–3 Minuten). Mit einer Schaumkelle herausheben und in einer Schüssel warm halten, nach Belieben mit etwas Butter vermengen.

    Wartezeit 10 min

    Salz (nach Geschmack, für das Kochwasser)
  13. Gulasch vor dem Servieren noch einmal kurz aufkochen, Lorbeerblätter entfernen. Auf tiefe Teller verteilen und mit den frisch gekochten Njoki servieren.

    2 Stück Lorbeerblätter
II

Utensilien

  • Großer Kochtopf für Njoki
  • Schneidebrett
  • Kartoffelpresse oder Stampfer
  • Schüssel
  • Schwerer Schmortopf mit Deckel
  • Großer Kochtopf für Kartoffeln
  • Schaumkelle
  • scharfes Messer
  • Holzlöffel
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