Corundas – Dreieckige Tamales aus Michoacán
Originalname Corundas
Corundas sind kleine, dreieckige Tamales aus dem mexikanischen Bundesstaat Michoacán. Sie bestehen aus einem einfachen, aromatischen Maisteig mit etwas Fett und werden traditionell in Mais- oder Maiskolbenblättern gefaltet und gedämpft. Außen zart und weich, innen leicht krümelig, werden sie meist mit Salsa, Frischkäse oder Bohnen serviert und eignen sich perfekt als Beilage oder leichtes Hauptgericht.
- Schwierigkeit
- 40 s
- Vorbereitung
- 1 min
- Koch/Backzeit
- 20 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
140 kcal
- 3.5 g
- Eiweiß
- 17 g
- Kohlenhydrate
- 2 g
- davon Zucker
- 6 g
- Fett
- 2.5 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 260 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Falls du getrocknete Maisblätter verwendest, diese zunächst gründlich abspülen und dann in einer großen Schüssel mit heißem Wasser mindestens 30 Minuten einweichen, damit sie weich und flexibel werden. Mit einem Teller beschweren, damit sie unter Wasser bleiben.
Wartezeit 30 s
25 Stück Maisblätter (getrocknet oder die äußeren Blätter frischer Maiskolben) -
Masa Harina, Salz, Backpulver und Zucker in einer großen Schüssel sorgfältig mischen, sodass sich alles gleichmäßig verteilt.
500 g Masa Harina (für Tamales (Maismehl für Nixtamal) oder sehr fein gemahlenes Maismehl) 1 ½ TL Backpulver ½ TL Zucker (optional, zur Abrundung) 1 ½ TL Salz -
Schweineschmalz und Frischkäse in einer zweiten Schüssel mit einem Handmixer oder Holzlöffel 3–4 Minuten kräftig aufschlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Das sorgt später für luftige Corundas.
80 g Frischkäse (Doppelrahmstufe oder mexikanischer Queso fresco, Zimmertemperatur) 120 g Schweineschmalz (weich, nicht flüssig; alternativ neutrales Pflanzenfett) -
Die Mehlmischung nach und nach zur Fett-Käse-Masse geben und abwechselnd das lauwarme Wasser zugießen. Mit den Händen oder einem Löffel zu einem weichen, formbaren Teig kneten. Der Teig sollte nicht flüssig und nicht bröselig sein, eher wie weiche Knetmasse. Falls nötig löffelweise etwas Wasser oder Masa Harina zugeben, bis die Konsistenz stimmt.
500 ml Wasser (lauwarm) -
Teig 15–20 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit Masa Harina vollständig quellen kann. In dieser Zeit die eingeweichten Maisblätter abgießen, abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Dicke Mittelrippen nach Bedarf flachschneiden oder herausschneiden, damit sich die Blätter leichter falten lassen.
Wartezeit 20 s
-
Einen großen Dämpfeinsatz oder ein hohes Sieb, das in einen Topf passt, leicht mit etwas Pflanzenöl einpinseln, damit die Corundas später nicht ankleben. Wasser in den Topf füllen (es darf den Dämpfeinsatz nicht berühren) und zum Kochen bringen, dann auf mittlere Hitze reduzieren, so dass es sanft siedet.
Wartezeit 10 s
1 EL Pflanzenöl (für das Einfetten des Dämpfeinsatzes, neutral) -
Zum Formen der Corundas ein Maisblatt mit der glatten Seite nach oben auf die Arbeitsfläche legen. Etwa 2–3 EL Teig in die Mitte geben und zu einem kompakten, länglichen Häufchen von ca. 7–8 cm formen.
-
Das Blatt zunächst von einer Längsseite über den Teig schlagen, dann von der anderen, so dass ein längliches Päckchen entsteht. Nun die Enden so falten, dass ein kompaktes Dreieck entsteht (ähnlich wie ein kleines, dreieckiges Paket). Falls das Blatt zu groß ist, überstehende Enden einfach umschlagen. Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen, bis alles aufgebraucht ist (ergibt ca. 18 Corundas).
-
Die geformten Corundas hochkant oder leicht schräg in den Dämpfeinsatz stellen, möglichst dicht aneinander, damit sie sich stützen. Den Topf mit einem sauberen Küchentuch abdecken und darauf den Deckel setzen, damit der Dampf nicht entweicht.
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Corundas bei sanfter Hitze 60–75 Minuten dämpfen. Zwischendurch kontrollieren, ob noch genug Wasser im Topf ist, und bei Bedarf heißes Wasser nachgießen, ohne die Corundas direkt zu benetzen. Sie sind fertig, wenn der Teig fest ist und sich beim Öffnen eines Blattes leicht und ohne Kleben vom Blatt löst.
Wartezeit 1 min
-
Für die Salsa Tomaten vierteln, Zwiebel grob zerteilen, Knoblauch und Jalapeño vorbereiten. Alles mit wenig Wasser in einem kleinen Topf 8–10 Minuten weich köcheln lassen oder alternativ im Ofen bei hoher Hitze rösten, bis die Tomaten leicht Farbe nehmen.
Wartezeit 10 s
1 Stück Jalapeño (oder andere milde bis mittlere Chilischote) 60 g Zwiebel 300 g Tomaten (reif) 1 Stück Knoblauchzehe -
Gekochtes Gemüse, Koriandergrün, Limettensaft und etwas Salz in einen Mixer geben oder mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und ggf. etwas mehr Limettensaft abschmecken. Bis zum Servieren beiseitestellen.
1 EL Limettensaft Salz (nach Geschmack) 10 g Koriandergrün -
Die fertig gedämpften Corundas 5 Minuten im geschlossenen Topf ruhen lassen, dann heiß servieren. Dazu die Blätter direkt am Tisch öffnen und die Corundas mit Salsa und nach Wunsch etwas zusätzlichem Frischkäse oder Bohnen genießen.
Wartezeit 5 s
Utensilien
- Messer und Schneidebrett
- Großer Topf mit Deckel
- große Schüsseln
- Pinsel zum Einfetten
- Handmixer oder Holzlöffel
- Küchentuch
- Dämpfeinsatz oder hitzefestes Sieb
- Mixer oder Pürierstab
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