Pitaroudia – Kichererbsen-Gemüse-Puffer aus Rhodos
Originalname Pitaroudia
Knusprige Pitaroudia aus Rhodos: herzhafte Puffer aus Kichererbsen, Tomaten, Zwiebeln und Kräutern, außen goldbraun, innen saftig und aromatisch. Perfekt als Meze, vegetarisches Hauptgericht mit Salat oder als Snack zu Joghurt-Dip.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
430 kcal
- 13 g
- Eiweiß
- 35 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 25 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 9 g
- Ballaststoffe
- 450 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Getrocknete Kichererbsen in eine große Schüssel geben, mit reichlich kaltem Wasser bedecken und mindestens 12 Stunden, besser über Nacht, einweichen. Danach abgießen und gründlich abspülen.
Wartezeit 12 h 0 min
250 g Kichererbsen (getrocknet) -
Eingeweichte Kichererbsen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Falls noch Schalen lose sind, grob abspülen und entfernen, damit die Masse feiner wird.
Wartezeit 5 min
250 g Kichererbsen (getrocknet) -
Tomaten entkernen (überschüssige Flüssigkeit und Kerne entfernen), Fruchtfleisch grob würfeln. Zwiebeln schälen und grob zerteilen. Knoblauch schälen. Petersilie und Minze von groben Stielen befreien und grob hacken.
150 g Zwiebeln 15 g Petersilie (glatt) 2 Stück Knoblauchzehen 5 g Minze (frisch oder 1 TL getrocknet) 200 g Tomaten -
Kichererbsen mit Zwiebeln und Knoblauch in einer Küchenmaschine oder mit einem starken Mixer zu einer groben, aber zusammenhaltenden Paste verarbeiten. Bei Bedarf portionsweise arbeiten und zwischendurch die Ränder herunterstreichen.
150 g Zwiebeln 2 Stück Knoblauchzehen 250 g Kichererbsen (getrocknet) -
Tomaten, Kräuter, Olivenöl, Kreuzkümmel, Oregano sowie etwas Salz und Pfeffer zur Kichererbsenmasse geben und alles kurz mitmixen oder von Hand gründlich unterrühren, sodass die Tomaten leicht zerkleinert, aber noch sichtbar sind.
5 g Minze (frisch oder 1 TL getrocknet) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 30 ml Olivenöl Salz (nach Geschmack) 1 TL Oregano (getrocknet) 200 g Tomaten 15 g Petersilie (glatt) 1 TL Kreuzkümmel -
Mehl und Backpulver über die Masse streuen und mit einem Löffel oder den Händen einarbeiten, bis ein dickflüssiger, formbarer Teig entsteht. Falls er zu fest ist, esslöffelweise etwas Wasser zugeben; ist er zu weich, noch etwas Mehl ergänzen. Die Konsistenz soll ähnlich wie fester Pfannkuchenteig sein.
50 ml Wasser (bei Bedarf, für die Konsistenz) 80 g Weizenmehl (Type 405 oder ähnlich) ½ TL Backpulver -
Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann und die Masse fester wird.
Wartezeit 30 min
-
Pflanzenöl in einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne auf etwa 170–180 °C erhitzen. Es ist heiß genug, wenn an einem hineingetauchten Holzlöffel kleine Bläschen aufsteigen.
Wartezeit 5 min
500 ml Pflanzenöl (zum Frittieren oder hohen Braten, z.B. Sonnenblumenöl) -
Aus dem Teig mit zwei Esslöffeln kleine Nocken abstechen oder mit leicht angefeuchteten Händen flache, walnussgroße Puffer formen. Nicht zu groß machen, damit sie innen gut durchgaren.
-
Die geformten Pitaroudia vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen und portionsweise 3–4 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig ausbacken. Nicht zu viele auf einmal ins Öl geben, damit die Temperatur stabil bleibt.
Wartezeit 8 min
-
Fertige Puffer mit einer Schaumkelle herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und bei Bedarf im 80 °C warmen Ofen bis zum Servieren warmhalten. Restlichen Teig ebenso ausbacken.
Wartezeit 5 min
-
Pitaroudia heiß oder lauwarm servieren, z.B. mit einem Zitronenschnitz, einem einfachen Tomaten-Gurkensalat und – falls nicht vegan – mit griechischem Joghurt oder Tzatziki als Dip.
Utensilien
- Schneidebrett
- Küchenpapier
- Sieb
- Löffel
- große Pfanne oder Topf zum Frittieren
- Kühlschrank
- große Schüssel
- Schaumkelle
- Küchenmaschine oder Mixer
- Messer
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