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Isländisches Roggenbrot aus dem Topf (Rúgbrauð)

Originalname Isländisches Roggenbrot

Kräftiges, leicht süßliches isländisches Roggenbrot mit dichter, saftiger Krume und fein nussigem Aroma. Ein Teil Sauerteig sorgt für charakteristische Säure und Tiefe, Roggen- und Weizenmehl ergeben eine robuste, aber elastische Textur. Perfekt zu herzhaften Suppen, Fisch, Smørrebrød-ähnlichen Broten oder einfach mit Butter. Das Brot wird im geschlossenen Topf gebacken, was eine besonders zarte Kruste ergibt.

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KI generiert Vegan Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Isländisches Roggenbrot aus dem Topf (Rúgbrauð)
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
3 h 0 min
Koch/Backzeit
9 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

210 kcal

5.5 g
Eiweiß
40 g
Kohlenhydrate
4 g
davon Zucker
4 g
Fett
0.8 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
420 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Sauerteig rechtzeitig auffrischen, damit er zum Backen aktiv ist (er sollte sich nach dem Füttern deutlich vergrößert haben und viele Bläschen zeigen).

    Wartezeit 4 h 0 min

    150 g Sauerteig (aktiv, aus Roggen, 100 % Hydration)
  2. Eine große Schüssel bereitstellen. Roggenmehl und Weizenmehl hineingeben und gut mischen. Kümmel und Sonnenblumenkerne, falls verwendet, ebenfalls untermischen.

    1 TL Kümmel (ganz, optional) 350 g Roggenmehl 2 EL Sonnenblumenkerne (optional, für nussige Note) 200 g Weizenmehl (Typ 550 oder ähnlich)
  3. Lauwarmes Wasser in einen Messbecher geben. Zucker darin auflösen. Trockenhefe hinzufügen und 5–10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung leicht schäumt.

    Wartezeit 10 min

    430 ml Wasser (lauwarm) 60 g Zucker (alternativ brauner Zucker oder Honig, nicht mehr vegan) 4 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
  4. Aktiven Sauerteig zur Mehlmischung geben. Hefewasser hinzufügen und mit einem Löffel oder der Hand grob verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.

    430 ml Wasser (lauwarm) 150 g Sauerteig (aktiv, aus Roggen, 100 % Hydration) 4 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
  5. Salz und Rapsöl zum Teig geben. Den Teig 5–8 Minuten kräftig mit der Hand oder der Küchenmaschine (Knethaken) kneten. Der Teig bleibt durch den Roggen klebrig und eher zäh, sollte aber zusammenhängend und formbar sein.

    1 EL Rapsöl 12 g Salz
  6. Schüssel leicht mit etwas Öl ausreiben (zusätzlich zum abgemessenen Öl bei Bedarf) und den Teig hineinlegen. Oberfläche glattstreichen. Schüssel abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur 1,5–2 Stunden gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

    Wartezeit 2 h 0 min

  7. Einen gusseisernen Topf (ca. 22–24 cm Durchmesser) oder eine Kastenform dünn mit Butter einfetten und mit Haferflocken ausstreuen, damit sich das Brot später besser löst und eine rustikale Kruste bekommt.

    5 g Butter (oder Öl, zum Fetten der Form) 2 EL Haferflocken (für die Form, optional)
  8. Den aufgegangenen Teig mit einem nassen Teigschaber aus der Schüssel lösen. Kurz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zusammenfalten, um Spannung aufzubauen, dann zu einer Kugel oder Rolle formen (je nach Form) und in den vorbereiteten Topf oder die Kastenform legen.

  9. Die Oberfläche des Teiges mit etwas Wasser bestreichen und nach Wunsch mit einer Prise Salz bestreuen. Teig erneut abdecken und weitere 45–60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.

    Wartezeit 1 h 0 min

    Salz (nach Geschmack, zum Bestreuen, optional)
  10. Gegen Ende der Gehzeit den Ofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn ein gusseiserner Topf verwendet wird, diesen mit Deckel im Ofen mit vorheizen.

    Wartezeit 20 min

  11. Wenn der Topf vorgeheizt ist, vorsichtig herausnehmen, Deckel abheben und den Teig (falls noch nicht darin) in den heißen Topf setzen. Deckel auflegen und in den Ofen stellen. 30 Minuten mit Deckel backen.

    Wartezeit 30 min

  12. Nach 30 Minuten den Deckel abnehmen, die Hitze auf 190 °C reduzieren und das Brot weitere 45–60 Minuten backen, bis die Kruste dunkelbraun ist und das Brot beim Klopfen auf den Boden hohl klingt.

    Wartezeit 1 h 0 min

  13. Brot aus dem Ofen nehmen, vorsichtig aus Topf oder Form lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Vor dem Anschneiden mindestens 8 Stunden, besser über Nacht, ruhen lassen, damit die Krume sich stabilisiert und die Aromen sich voll entwickeln.

    Wartezeit 8 h 0 min

  14. Zum Servieren das Brot in eher dünne Scheiben schneiden. Passt hervorragend zu Butter, Räucherfisch, Käse oder als Basis für reich belegte Smørrebrød-ähnliche Brote.

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Backofen
  • Löffel oder Teigschaber
  • Gusseiserner Topf mit Deckel oder Kastenform
  • Messbecher
  • Pinsel
  • Küchenmaschine mit Knethaken (optional)
  • Kuchengitter
  • Große Rührschüssel
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