Mote sucio – Ecuadorianischer Hominy mit Schweinefett und Blut
Originalname Mote sucio
Mote sucio ist ein herzhaftes Gericht aus den Anden Ecuadors: zart gekochter Hominy (Mote) wird in ausgelassenem Schweinefett mit Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen gebraten und mit frischem Schweineblut verfeinert. Das Blut karamellisiert leicht, umhüllt die Maiskörner und sorgt für eine dunkle Farbe und kräftigen, rustikalen Geschmack. Traditionell wird das Gericht mit frischem Koriander und scharfer Aji-Sauce serviert und ist besonders als kräftigendes Bauernessen oder deftiges Mittagessen beliebt.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 1 h 30 min
- Koch/Backzeit
- 0 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 21 g
- Eiweiß
- 52 g
- Kohlenhydrate
- 3 g
- davon Zucker
- 24 g
- Fett
- 9 g
- davon gesättigt
- 6 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebel schälen und fein würfeln. Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln und Koriander waschen und fein schneiden, beiseitestellen.
120 g weiße Zwiebel 15 g Frühlingszwiebeln (für die Garnitur) 12 g Knoblauchzehen 80 g Rote Paprika 10 g frischer Koriander (für die Garnitur) -
Falls der Hominy aus der Packung kommt, in einem Sieb kurz unter fließendem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Größere Maiskörner nach Wunsch leicht mit den Fingern zerdrücken, damit später mehr Würze haften bleibt.
800 g gekochter weißer Hominy (Mote, bereits gegart) -
Schweineblut in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder einem Schneebesen gründlich verquirlen, damit keine Klümpchen bleiben. Bei Bedarf 2–3 Prisen Salz unterrühren.
Salz (nach Geschmack) 200 ml frisches Schweineblut (oder gut aufgetaut, ungewürzt) -
Eine große, schwere Pfanne (möglichst Gusseisen) auf mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Schweineschmalz hineingeben und schmelzen lassen, bis es heiß ist, aber nicht raucht.
80 g Schweineschmalz (oder anderes Schweinefett) -
Zwiebelwürfel in das heiße Schmalz geben und bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten glasig und leicht goldgelb anschwitzen. Dann Paprikawürfel hinzufügen und weitere 3–4 Minuten mitbraten.
Wartezeit 8 min
80 g Rote Paprika 120 g weiße Zwiebel -
Gehackten Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Oregano zur Zwiebel-Paprika-Mischung geben. 1–2 Minuten unter Rühren rösten, bis es kräftig duftet, aber der Knoblauch nicht bräunt.
Wartezeit 2 min
1 ½ TL gemahlener Kreuzkümmel ½ TL Oregano, getrocknet 1 TL edelsüßes Paprikapulver 12 g Knoblauchzehen -
Den gut abgetropften Hominy in die Pfanne geben. Alles gründlich vermengen, sodass die Maiskörner von Fett und Gewürzen umhüllt sind. 5–7 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze braten, dabei regelmäßig wenden, bis der Hominy leicht anröstet.
Wartezeit 7 min
800 g gekochter weißer Hominy (Mote, bereits gegart) -
Mit Wasser ablöschen, kurz aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Flüssigkeit 2–3 Minuten einkochen, bis der Hominy wieder relativ trocken ist.
Wartezeit 3 min
Salz (nach Geschmack) 50 ml Wasser schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) -
Hitze auf mittel reduzieren. Das verquirlte Schweineblut gleichmäßig über den Hominy gießen und sofort beginnen, kräftig zu rühren. 5–8 Minuten weitergaren, bis das Blut vollständig gestockt ist und die Maiskörner dunkel überzogen sind. Die Masse sollte nicht mehr flüssig wirken, sondern eher wie eine würzige Kruste am Hominy haften.
Wartezeit 8 min
200 ml frisches Schweineblut (oder gut aufgetaut, ungewürzt) -
Den Mote sucio abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz, Pfeffer oder Kreuzkümmel nachwürzen. Vom Herd nehmen und 2–3 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen.
Wartezeit 3 min
1 ½ TL gemahlener Kreuzkümmel Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) -
Mote sucio auf Teller verteilen. Mit Frühlingszwiebeln und frischem Koriander bestreuen und nach Wunsch mit Aji- oder anderer Chilisauce servieren.
15 g Frühlingszwiebeln (für die Garnitur) 10 g frischer Koriander (für die Garnitur) 2 EL Aji-Sauce oder andere scharfe Chilisauce (zum Servieren, optional)
Utensilien
- Schneidebrett
- Schüssel zum Verquirlen des Bluts
- Kochlöffel oder Pfannenwender
- Sieb
- große Pfanne oder Gusseisenpfanne
- scharfes Messer
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