San Bei Ji – Drei-Becher-Huhn aus dem Wok
Originalname San Bei Ji
San Bei Ji, das taiwanische „Drei-Becher-Huhn“, wird traditionell mit je einem Becher Sesamöl, Sojasoße und Reiswein zubereitet. Zusammen mit viel Knoblauch, Ingwer und frischem Basilikum entsteht ein intensiv duftendes, leicht karamellisiertes Wokgericht mit glänzender Sauce – perfekt zu gedämpftem Reis.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
780 kcal
- 45 g
- Eiweiß
- 62 g
- Kohlenhydrate
- 11 g
- davon Zucker
- 35 g
- Fett
- 9 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 1800 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Hähnchenschenkel mit einem scharfen Messer entlang der Knochen in mundgerechte Stücke schneiden. Wenn möglich mit Knochenstücken arbeiten, das gibt mehr Geschmack. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und 10 Minuten stehen lassen.
Wartezeit 10 min
800 g Hähnchenschenkel mit Knochen und Haut Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Knoblauch schälen und die Zehen nur grob andrücken. Ingwer in etwa 2–3 mm dicke Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in 3–4 cm lange Stücke schneiden. Chilischoten längs halbieren und entkernen. Basilikumblätter von den Stielen zupfen, grob beiseitelegen.
15 g Thai-Basilikum (alternativ normales Basilikum) 8 Stück Knoblauchzehen 30 g Ingwer 2 Stück Chilischoten (mild bis mittelscharf, optional) 3 Stück Frühlingszwiebeln -
Jasminreis in einem Sieb so lange mit kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar ist. Dann nach Packungsanweisung garen (meist 1 Teil Reis zu 1,5–2 Teilen Wasser, ca. 12–15 Minuten leise köcheln), anschließend 5–10 Minuten bei geschlossenem Deckel ruhen lassen.
Wartezeit 20 min
280 g Jasminreis (als Beilage, optional) -
Wok oder große schwere Pfanne stark erhitzen. Sesamöl hineingeben, eventuell zusätzlich 1 EL neutralen Öls zufügen, falls der Wok sehr groß ist. Knoblauch, Ingwer und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln hineingeben und bei mittlerer bis hoher Hitze 1–2 Minuten rühren, bis alles kräftig duftet, aber noch nicht braun ist.
Wartezeit 2 min
80 ml Sesamöl (geröstet, klassisch wäre 1 Teil im Verhältnis 1:1:1 mit Sojasoße und Reiswein) 1 EL Neutralöl (z.B. Rapsöl, nur zum Anbraten falls nötig) 30 g Ingwer 3 Stück Frühlingszwiebeln 8 Stück Knoblauchzehen -
Die Hähnchenstücke in einer Lage in den Wok geben und bei hoher Hitze rundum 4–5 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Zwischendurch nur gelegentlich wenden, damit sie Farbe annehmen.
Wartezeit 5 min
800 g Hähnchenschenkel mit Knochen und Haut -
Zucker über das Fleisch streuen und unter Rühren 1–2 Minuten karamellisieren lassen, bis der Zucker zu schmelzen beginnt und das Fleisch glänzend überzieht. Chilischoten zufügen und kurz mitrösten.
Wartezeit 2 min
2 Stück Chilischoten (mild bis mittelscharf, optional) 20 g Zucker (am besten Rohrzucker oder Kandiszucker) -
Reiswein, Sojasoße und Wasser in den Wok gießen. Alles gut durchrühren, dann aufkochen lassen. Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und ohne Deckel 12–15 Minuten köcheln lassen, bis das Huhn gar ist und die Flüssigkeit deutlich sirupartig eingekocht ist. Zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt.
Wartezeit 15 min
80 ml Reiswein (z.B. Shaoxing; zur Not trockener Sherry) 70 ml Sojasoße (hell, salzig) 60 ml Wasser (oder Geflügelfond für mehr Aroma) -
Zum Schluss die grünen Teile der Frühlingszwiebeln und das Basilikum einstreuen, alles 1–2 Minuten unterheben, bis das Basilikum zusammenfällt und der Duft intensiv ist. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Wartezeit 2 min
Salz (nach Geschmack) 3 Stück Frühlingszwiebeln Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 15 g Thai-Basilikum (alternativ normales Basilikum) -
San Bei Ji sofort heiß mit dem gedämpften Jasminreis servieren. Darauf achten, etwas von der eingekochten Sauce über Reis und Huhn zu geben.
Utensilien
- Schneidebrett
- Schüssel zum Marinieren
- Wok oder große schwere Pfanne
- Messbecher
- Reiskocher oder Topf mit Deckel
- Sieb
- Holzspatel oder Wokwender
- scharfes Messer
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