Panta Bhat – fermentierter eingeweichter Reis
Originalname Panta bhat
Panta bhat ist ein traditionelles Gericht aus Bangladesch und Ostindien: vorgekochter Reis wird über Nacht in Wasser leicht fermentiert und am nächsten Tag kalt mit Zwiebel, Chili und Limette gegessen. Erfrischend, leicht säuerlich und ideal an heißen Tagen oder als einfaches, bekömmliches Frühstück.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 15 min
- Koch/Backzeit
- 8 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
260 kcal
- 5 g
- Eiweiß
- 46 g
- Kohlenhydrate
- 3 g
- davon Zucker
- 5 g
- Fett
- 0.5 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 500 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Reis in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser waschen, bis das Wasser fast klar abläuft. So wird überschüssige Stärke entfernt und der Reis klebrt später weniger.
Wartezeit 2 min
300 g Reis (am besten weißer Langkornreis oder Parboiled-Reis) -
300 g Reis mit 1 TL Salz und 1200 ml Wasser in einen Topf geben. Zum Kochen bringen, dann auf niedrige bis mittlere Hitze reduzieren und 10–12 Minuten offen garen, bis der Reis weich ist, aber noch Struktur hat. Je nach Reissorte leicht anpassen.
Wartezeit 12 min
1200 ml Wasser (für das Kochen des Reises) 1 TL Salz -
Reis in ein Sieb abgießen, kurz mit etwas heißem Wasser abspülen, damit er nicht zu stark zusammenklebt. Den Reis im Sieb 5 Minuten abdampfen lassen.
Wartezeit 5 min
-
Den noch warmen Reis in eine saubere Glas- oder Keramikschüssel geben. 800 ml kaltes Wasser zugießen, sodass der Reis vollständig bedeckt ist. Falls nötig, etwas mehr Wasser hinzufügen, bis etwa 1–2 cm Wasser über dem Reis stehen.
Wartezeit 1 min
800 ml Wasser (zum späteren Einweichen und Fermentieren, kalt) -
Schüssel locker abdecken (Teller oder sauberes Tuch, nicht luftdicht). Bei Zimmertemperatur 8–12 Stunden, ideal über Nacht, stehen lassen, damit der Reis leicht fermentiert. In sehr warmen Küchen eher kürzer, in kühleren Umgebungen eher länger ziehen lassen.
Wartezeit 8 h 0 min
-
Am nächsten Tag prüfen: Der Reis sollte leicht säuerlich-duftend, aber nicht unangenehm riechen. Eine dünne weiße Schicht feiner Bläschen ist normal, sichtbarer Schimmel (pelzige, farbige Flecken) bedeutet, dass der Reis entsorgt werden muss.
Wartezeit 1 min
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Zwiebel schälen und fein würfeln. Grüne Chilis längs aufschneiden und in feine Ringe schneiden. Korianderblätter grob hacken. Limette achteln. Gurke und Tomate, falls verwendet, in Scheiben schneiden und beiseitestellen.
Wartezeit 5 min
150 g Gurken (optional, als Beilage) 80 g Zwiebel 5 g Koriander (frisch) 1 Stück Limette 120 g Tomaten (optional, als Beilage) 2 Stück grüne Chili (mild bis mittelscharf) -
Senföl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze leicht erhitzen, bis es gerade zu duften beginnt. Optional die getrockneten roten Chilis kurz darin anrösten, bis sie dunkelrot werden. Pfanne vom Herd nehmen und das aromatisierte Öl abkühlen lassen.
Wartezeit 5 min
2 Stück Getrocknete rote Chili (optional, für die Aromatisierung des Öls) 2 EL Senföl (kaltgepresst, alternativ anderes Pflanzenöl) -
Zum Servieren den fermentierten Reis mit etwas von seinem Einweichwasser in Schalen geben (Menge je nach gewünschter Konsistenz – von breiig bis suppig). Mit Zwiebelwürfeln, grüner Chili und Koriander bestreuen.
Wartezeit 1 min
-
Etwas von dem abgekühlten Senföl über den Reis träufeln. Mit Salz und nach Wunsch schwarzem Salz abschmecken. Limette darüber auspressen. Mit Gurken- und Tomatenscheiben als frische Beilage servieren.
Wartezeit 1 min
Salz (nach Geschmack) Schwarzes Salz (nach Geschmack, optional)
Utensilien
- Schneidebrett
- feines Sieb
- Kleine Pfanne
- Topf mit Deckel
- Löffel
- Schüssel aus Glas oder Keramik
- Messer
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