Moyo – Westafrikanischer Rindfleischeintopf mit Erdnuss-Tomaten-Sauce
Originalname Moyo
Herzhafter westafrikanischer Eintopf aus zart geschmortem Rindfleisch in einer würzigen Erdnuss-Tomaten-Sauce mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und frischen Kräutern. Chili sorgt für angenehme Schärfe, während cremige Erdnussbutter und Tomatenmark dem Gericht Tiefe und Fülle geben. Serviert mit Reis oder Fufu wird Moyo zu einem aromatischen Festmahl, das die typischen Aromen der afrikanischen Küche vereint: leicht rauchig, nussig, tomatig und intensiv gewürzt.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 15 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
650 kcal
- 42 g
- Eiweiß
- 18 g
- Kohlenhydrate
- 8 g
- davon Zucker
- 44 g
- Fett
- 12 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Sehnen und überschüssiges Fett nach Wunsch entfernen.
800 g Rindfleisch (aus der Keule oder Schulter) -
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten grob würfeln. Chilischote nach gewünschter Schärfe mit oder ohne Kerne fein hacken.
150 g Paprika (rot) 1 Stück Chilischote (frisch, je nach gewünschter Schärfe) 15 g Ingwer 400 g Tomaten (frisch, reif) 300 g Zwiebeln 4 Stück Knoblauchzehen -
Einen großen schweren Topf (oder Schmortopf) erhitzen und das Öl hineingeben. Rindfleischwürfel portionsweise bei mittelhoher Hitze rundherum kräftig anbraten, bis sie gut gebräunt sind. Angebratenes Fleisch kurz aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
40 ml Speiseöl (z.B. Erdnussöl oder neutrales Pflanzenöl) 800 g Rindfleisch (aus der Keule oder Schulter) -
Hitze etwas reduzieren. Zwiebeln im verbliebenen Fett 5–7 Minuten glasig bis leicht goldbraun anbraten. Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen und 1–2 Minuten mitrösten, bis es aromatisch duftet, aber nicht dunkel wird.
Wartezeit 7 min
1 Stück Chilischote (frisch, je nach gewünschter Schärfe) 300 g Zwiebeln 15 g Ingwer 4 Stück Knoblauchzehen -
Paprikawürfel zugeben und 3–4 Minuten mitdünsten. Dann Tomatenmark einrühren und 1–2 Minuten anrösten, damit die Säure etwas verkocht und Röstaromen entstehen.
Wartezeit 4 min
70 g Tomatenmark 150 g Paprika (rot) -
Tomatenwürfel in den Topf geben, Paprikapulver, Currypulver, Thymian, Lorbeerblätter sowie Zucker hinzugeben. Alles gut vermischen und 3–4 Minuten einköcheln lassen, bis die Tomaten etwas zerfallen.
Wartezeit 4 min
400 g Tomaten (frisch, reif) 2 Stück Lorbeerblatt 1 TL Thymian (getrocknet oder frisch) 2 TL Paprikapulver (edelsüß) ½ TL Zucker (optional, zum Abrunden der Säure) 1 ½ TL Currypulver -
Rindfleisch samt ausgetretenem Fleischsaft zurück in den Topf geben. Mit Rinderbrühe aufgießen, sodass das Fleisch gut bedeckt ist. Falls nötig etwas Wasser zufügen. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, Deckel auflegen und 45–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist.
Wartezeit 1 h 0 min
600 ml Rinderbrühe (oder Gemüsebrühe) 800 g Rindfleisch (aus der Keule oder Schulter) 200 ml Wasser (bei Bedarf zum Verlängern der Sauce) -
Erdnussbutter in einer Schüssel mit einer Kelle heißer Flüssigkeit aus dem Topf glatt rühren, bis eine cremige, klümpchenfreie Sauce entsteht. Diese Mischung zurück in den Eintopf geben und gut unterrühren.
120 g Erdnussbutter (ungesüßt, ohne Stücke bevorzugt) -
Den Eintopf weitere 10–15 Minuten ohne Deckel leise köcheln lassen, bis die Sauce schön sämig ist. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und ggf. etwas zusätzlichem Paprikapulver oder Chili abschmecken. Zum Schluss den Saft der Limette einrühren und Lorbeerblätter entfernen.
Wartezeit 15 min
1 Stück Limette (für den Saft zum Abrunden) 2 TL Paprikapulver (edelsüß) Salz (nach Geschmack) 2 Stück Lorbeerblatt Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Koriandergrün grob hacken. Den Moyo-Eintopf kurz 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Vor dem Servieren mit Koriander bestreuen. Dazu passen Reis, Hirse, Couscous, Kochbananen oder Fufu.
Wartezeit 10 min
10 g Koriandergrün (frisch, zum Bestreuen)
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- großer Schmortopf oder schwerer Topf mit Deckel
- Holzlöffel oder Pfannenwender
- Messbecher
- Kochlöffel
- Schüssel zum Anrühren der Erdnussbutter
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