Sudanesisches Gurassa – Weiches Fladenbrot mit Joghurt
Originalname Gurassa
Gurassa ist ein weiches, luftiges sudanesisches Fladenbrot mit mild-säuerlichem, leicht süßlichem Geschmack. Hefe und Joghurt sorgen für eine besonders fluffige Krume und zarte Kruste. Es wird in einer Pfanne oder schweren Platte gebacken und passt perfekt zu Eintöpfen, Linsengerichten und Currys oder einfach mit etwas Butter und Honig.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 20 min
- Koch/Backzeit
- 1 h 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
260 kcal
- 8 g
- Eiweiß
- 43 g
- Kohlenhydrate
- 3 g
- davon Zucker
- 5 g
- Fett
- 2 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 420 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Mehl in eine große Schüssel geben. Zucker, Trockenhefe und Salz auf der Mehloberfläche verteilen und kurz mit einem Löffel vermischen, damit sich die trockenen Zutaten gut verteilen.
10 g Zucker 7 g Trockenhefe 8 g Salz 400 g Weizenmehl Type 550 -
Naturjoghurt in die Schüssel geben. Lauwarmes Wasser nach und nach zugießen und mit einem Löffel oder den Händen einarbeiten, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht.
220 ml Wasser (lauwarm) 200 g Naturjoghurt (3,5 % Fett) (zimmerwarm) -
Pflanzenöl zum Teig geben und 5–7 Minuten von Hand oder mit der Maschine kneten, bis der Teig glatt, elastisch und leicht glänzend ist. Bei Bedarf ganz wenig Mehl zufügen, aber der Teig soll weich bleiben.
20 g Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) -
Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und die Oberfläche leicht mit etwas Öl bestreichen. Schüssel mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Den aufgegangenen Teig vorsichtig auf eine leicht geölte Arbeitsfläche geben, nicht mehr stark kneten. In 6 möglichst gleich große Stücke teilen und zu runden Kugeln formen. Kugeln mit einem Tuch abdecken und weitere 30 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 30 min
-
Eine schwere Pfanne (am besten Gusseisen oder beschichtete Pfanne) bei mittlerer Hitze vorheizen. Pfanne ganz dünn mit etwas Öl auspinseln.
10 g Pflanzenöl zum Einfetten der Pfanne -
Eine Teigkugel auf der leicht geölten Arbeitsfläche mit den Fingern oder einem Teigroller zu einem runden Fladen von etwa 18–20 cm Durchmesser flachdrücken. Der Teig soll etwa 5–7 mm dick bleiben, nicht zu dünn.
-
Den Fladen in die heiße Pfanne legen. 2–3 Minuten backen, bis sich auf der Oberfläche Blasen bilden und die Unterseite goldbraune Flecken bekommt.
-
Fladen wenden und weitere 2–3 Minuten backen, bis auch die zweite Seite goldbraun ist und das Brot durchgebacken, aber noch weich und elastisch ist. Bei Bedarf die Hitze etwas anpassen, damit das Gurassa nicht verbrennt.
-
Den fertigen Fladen nach Wunsch sofort mit etwas Butter oder Ghee bestreichen, damit er besonders weich und aromatisch bleibt. Zwischen zwei saubere Küchentücher legen, damit er warm und weich bleibt.
15 g Butter oder Ghee zum Bestreichen (optional) (optional) -
Mit den restlichen Teigkugeln genauso verfahren: jeweils einen Fladen formen und in der leicht geölten Pfanne von beiden Seiten goldbraun backen. Gurassa warm als Beilage zu Eintöpfen, Currys oder mit Honig und Tee servieren.
Utensilien
- Küchenwaage
- Löffel oder Teigkarte
- Backpinsel
- Teigroller (optional)
- Messbecher
- Schwere Pfanne (idealerweise Gusseisen)
- Küchentuch oder Frischhaltefolie
- Große Rührschüssel
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.