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Goraasa be Dama (Sudanesisches Fladenbrot mit Rindfleischsoße)

Originalname Goraasa be Dama

Goraasa be Dama ist ein klassisches sudanesisches Wohlfühlgericht: weiche, dicke Fladen (Goraasa), ähnlich Pfannkuchen, werden mit einer aromatischen Rindfleischsoße (Dama) serviert. Zart geschmortes Fleisch, Zwiebeln, Tomaten und warme Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander und Kardamom verbinden sich zu einer herzhaften, leicht würzigen Soße, die in die weichen Fladen einzieht. Ideal als Familienessen oder für Gäste, bei dem man gemeinsam aus einer großen Platte isst.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Goraasa be Dama (Sudanesisches Fladenbrot mit Rindfleischsoße)
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
1 h 10 min
Koch/Backzeit
20 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

780 kcal

48 g
Eiweiß
70 g
Kohlenhydrate
8 g
davon Zucker
32 g
Fett
10 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Mehl, Salz und Backpulver in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen gründlich vermischen, damit sich alles gleichmäßig verteilt.

    300 g Weizenmehl 1 TL Salz ½ TL Backpulver (für etwas Luftigkeit)
  2. Lauwarmes Wasser, Milch und das Ei in einem Messbecher kurz verquirlen. Diese Mischung nach und nach zum Mehl gießen und mit einem Schneebesen oder Handrührgerät zu einem glatten, dickflüssigen Teig ohne Klümpchen rühren. Öl untermischen. Die Konsistenz sollte etwas dickflüssiger als Pfannkuchenteig sein; bei Bedarf etwas Wasser oder Mehl ergänzen.

    1 Stück Ei (optional, für weichere, elastische Fladen) 1 EL Pflanzenöl (neutral, z.B. Sonnenblumenöl, für den Teig) 100 ml Milch (optional, für mehr Aroma und Farbe; bei Bedarf durch Wasser ersetzen) 450 ml Wasser (lauwarm)
  3. Teig mit einem Tuch oder Teller abdecken und bei Raumtemperatur etwa 20 Minuten ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann.

    Wartezeit 20 min

  4. Eine große beschichtete Pfanne auf mittlerer Hitze vorheizen und leicht mit Öl einpinseln. Eine Schöpfkelle Teig in die Mitte geben und durch Schwenken der Pfanne zu einem etwa tellergroßen, dicken Fladen verteilen (ca. 0,5–1 cm).

    2 EL Pflanzenöl (neutral, zum Ausbacken)
  5. Goraasa 2–3 Minuten backen, bis die Oberfläche trocken wird und kleine Bläschen zeigt, die Unterseite aber nur leicht Farbe bekommt. Wenden und weitere 1–2 Minuten backen. Die Fladen sollen weich und biegsam bleiben, nicht knusprig. Fertige Goraasa auf einem Teller stapeln und mit einem Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen. Restlichen Teig ebenso ausbacken.

  6. Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten grob würfeln. Rindfleisch von groben Sehnen befreien und in mundgerechte Würfel schneiden.

    3 Stück Knoblauchzehen 600 g Rindfleisch (Schmor- oder Suppenfleisch, möglichst mit etwas Fett) 200 g Tomaten (reif) 250 g Zwiebel (gelb oder rot)
  7. Öl in einem schweren Topf oder Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Rindfleisch in 2 Portionen rundum kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Angebratenes Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.

    600 g Rindfleisch (Schmor- oder Suppenfleisch, möglichst mit etwas Fett) 3 EL Pflanzenöl (neutral, z.B. Erdnuss- oder Sonnenblumenöl)
  8. Hitze etwas reduzieren. Zwiebeln im gleichen Topf im verbliebenen Fett 5–8 Minuten goldgelb und weich anschwitzen. Knoblauch zugeben und 1 Minute mitbraten, bis er duftet, aber nicht dunkel wird.

    3 Stück Knoblauchzehen 250 g Zwiebel (gelb oder rot)
  9. Tomatenmark in den Topf geben und 1–2 Minuten mitrösten, damit es leicht karamellisiert. Tomatenwürfel hinzufügen und weitere 3–4 Minuten mitköcheln lassen, bis sie zerfallen.

    200 g Tomaten (reif) 2 EL Tomatenmark
  10. Gebratenes Rindfleisch samt ausgetretenem Saft zurück in den Topf geben. Kreuzkümmel, Koriander, Paprikapulver, Kardamom, Lorbeerblatt und gegebenenfalls Chilischote hinzufügen und kurz mitrühren, bis die Gewürze duften.

    1 TL Koriander (gemahlen) 1 TL Paprikapulver (edelsüß) 1 Prise Kardamom (gemahlen, optional aber typisch) 1 Stück Chilischote (frisch oder getrocknet, optional für Schärfe) 600 g Rindfleisch (Schmor- oder Suppenfleisch, möglichst mit etwas Fett) 1 Stück Lorbeerblatt (optional) 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  11. Mit Wasser oder Brühe aufgießen, sodass das Fleisch knapp bedeckt ist. Alles aufkochen, dann Hitze reduzieren, abdecken und 45–60 Minuten sanft schmoren lassen, bis das Fleisch weich ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.

    Wartezeit 1 h 0 min

    500 ml Wasser (oder Rinderbrühe für intensiveren Geschmack)
  12. Wenn das Fleisch zart ist, Deckel abnehmen und die Soße bei mittlerer Hitze nach Wunsch etwas einkochen lassen, bis sie sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeerblatt und Chilischote entfernen. Petersilie grob hacken und unter die Soße rühren oder beim Servieren darüberstreuen.

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 2 EL Petersilie (frisch, gehäuft; alternativ Koriandergrün)
  13. Zum Servieren die Goraasa-Fladen auf einer großen Platte ausbreiten oder stapeln, in Stücke reißen oder schneiden und die heiße Rindfleischsoße darübergeben oder separat reichen. Traditionell wird mit den Händen gegessen, wobei man mit Stücken der Goraasa die Dama aufnimmt.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Schmortopf oder schwerer Topf mit Deckel
  • Schöpfkelle
  • Beschichtete Pfanne (groß)
  • Pfannenwender
  • große Schüssel
  • Schneebesen oder Handrührgerät
  • Kochlöffel
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