Funje mit würziger Tomaten-Fleisch-Sauce (Angola)
Originalname Funje
Funje ist ein klassisches angolanisches Hauptgericht aus cremigem Maniokbrei, der in kräftiger Brühe gegart wird, und einer aromatischen Tomatensauce mit zart geschmorten Fleischstücken. Zwiebeln, Knoblauch und ausgewählte Gewürze geben der Sauce Tiefe und Schärfe, während der weiche, elastische Funje die würzigen Aromen perfekt aufnimmt. Ideal als wärmendes Familienessen oder festliches Sonntagsgericht.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
620 kcal
- 33 g
- Eiweiß
- 63 g
- Kohlenhydrate
- 8 g
- davon Zucker
- 24 g
- Fett
- 7 g
- davon gesättigt
- 5 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten waschen und klein würfeln (oder Dosentomaten grob zerkleinern). Rindfleisch von grobem Fett und Sehnen befreien und in mundgerechte Würfel schneiden.
3 Stück Knoblauchzehen 500 g Rindfleisch (aus der Schulter oder Wade, zum Schmoren geeignet) 300 g Tomaten (reif, oder ersatzweise Dosentomaten) 200 g Zwiebeln -
In einem größeren Topf das Pflanzenöl erhitzen. Die Fleischwürfel portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze rundum anbraten, bis sie kräftig gebräunt sind. Angebratenes Fleisch kurz herausnehmen und beiseitestellen.
2 EL Pflanzenöl (neutral, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) -
Hitze leicht reduzieren. Im gleichen Topf die Zwiebeln 5–7 Minuten glasig und leicht goldbraun anschwitzen, dabei eventuell etwas mehr Öl zufügen. Knoblauch einrühren und 1 Minute mitdünsten, bis er duftet, aber nicht bräunt.
Wartezeit 7 min
-
Tomatenwürfel, Tomatenmark, Paprikapulver und Chiliflocken zugeben und gut verrühren. 3–4 Minuten schmoren lassen, bis die Tomaten weich werden und eine dicke, duftende Basis entsteht.
Wartezeit 4 min
½ TL Chiliflocken (oder frische Chili, je nach gewünschter Schärfe) 2 EL Tomatenmark 2 TL Paprikapulver (edelsüß oder gemischt edelsüß/rosenscharf nach gewünschter Schärfe) 300 g Tomaten (reif, oder ersatzweise Dosentomaten) -
Das angebratene Fleisch wieder in den Topf geben, alles gut vermischen. Wasser oder Brühe angießen, bis das Fleisch gut bedeckt ist. Lorbeerblätter hinzufügen, einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren.
500 g Rindfleisch (aus der Schulter oder Wade, zum Schmoren geeignet) 2 Stück Lorbeerblätter 400 ml Wasser (oder milde Gemüse- oder Rinderbrühe) -
Die Sauce mit leicht geöffnetem Deckel 35–45 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist und die Sauce leicht eingedickt hat. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit nichts anbrennt.
Wartezeit 40 min
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Zum Ende der Garzeit die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie oder Koriander kurz vor dem Servieren einrühren oder darüberstreuen und Lorbeerblätter entfernen.
2 EL frische Petersilie (oder Koriander, grob gehackt, optional) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack, frisch gemahlen) -
Während die Sauce köchelt, für den Funje das Wasser in einem zweiten großen Topf zum Kochen bringen und leicht salzen.
1200 ml Wasser Salz (nach Geschmack) -
Sobald das Wasser kocht, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Maniokmehl nach und nach unter kräftigem Rühren mit einem stabilen Holzlöffel einstreuen, damit sich keine Klümpchen bilden.
300 g Maniokmehl (fein, vorzugsweise Funge- oder Gari-Mehl ohne Zusätze) -
Den Brei 10–15 Minuten unter ständigem Rühren kräftig schlagen und bewegen, bis er dick, glatt und leicht elastisch wird. Falls der Funje zu fest erscheint, schluckweise heißes Wasser einarbeiten; ist er zu dünn, wenig Maniokmehl ergänzen und gut einrühren.
Wartezeit 15 min
-
Zum Schluss 1 EL Öl unter den Funje rühren, damit er schön geschmeidig wird und nicht am Topf klebt. Nochmals mit Salz abschmecken, dann den Topf vom Herd nehmen und den Funje 5 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 5 min
1 EL Pflanzenöl (neutral, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) -
Mit angefeuchteten Händen oder einem nassen Löffel portionweise Kugeln oder Nocken aus dem warmen Funje formen und auf Teller geben.
-
Die heiße Tomaten-Fleisch-Sauce neben oder über den Funje geben und sofort servieren. Traditionell wird Funje oft mit den Händen gegessen: ein Stück Funje abnehmen, leicht formen und in die Sauce tauchen.
Utensilien
- Schneidebrett
- Holzlöffel oder stabiler Kochlöffel
- großer Topf für Funje
- Messbecher
- Schmortopf oder großer Topf mit Deckel
- Schöpfkelle
- scharfes Messer
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