Sri-Lankische Hoppers (fermentierte Reis-Kokos-Pfannkuchen)
Originalname Hoppers / Appa
Knusprig-zarte, schälchenförmige Pfannkuchen aus fermentiertem Reisteig und Kokosmilch, typisch aus Sri Lanka. Der Rand wird dünn und knusprig, die Mitte weich und leicht säuerlich – perfekt zum Füllen mit Ei, Curry oder Chutneys. Ideal als besonderes Frühstück, Brunch oder leichtes Abendessen.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 35 min
- Koch/Backzeit
- 12 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
150 kcal
- 3 g
- Eiweiß
- 18 g
- Kohlenhydrate
- 1 g
- davon Zucker
- 7 g
- Fett
- 5 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 200 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Reis in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich spülen, bis das Wasser klar abläuft. Dann in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken und 4–6 Stunden (oder über Nacht) einweichen.
Wartezeit 4 h 0 min
300 g Reis (weißer Langkornreis oder Parboiled Reis) -
Nach dem Einweichen Reis abgießen und gut abtropfen lassen. In einen Mixer geben, 150 ml des lauwarmen Wassers hinzufügen und zu einer möglichst feinen Reispaste mixen. Bei Bedarf portionsweise arbeiten.
250 ml Wasser (lauwarm) -
Zucker und Trockenhefe mit den übrigen 100 ml lauwarmem Wasser verrühren und 5–10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung leicht schäumt.
Wartezeit 10 min
4 g Trockenhefe 10 g Zucker -
Reispaste in eine große Schüssel füllen. Kokosmilch, Hefemischung, Salz, Pflanzenöl und optional Backpulver zugeben und alles gründlich mit einem Schneebesen verrühren, bis ein glatter, flüssiger Teig entsteht. Konsistenz: ähnlich dünnem Pfannkuchenteig; bei Bedarf noch etwas Wasser ergänzen.
400 ml Kokosmilch (aus der Dose, gut geschüttelt) 2 EL Pflanzenöl (z.B. neutraler Sonnenblumen- oder Rapsöl; zusätzlich etwas mehr zum Auspinseln der Pfanne) ¾ TL Salz ½ TL Backpulver (optional, für extra Luftigkeit) -
Frühlingszwiebeln und grüne Chili, falls verwendet, fein schneiden und unter den Teig rühren. Nach Belieben etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer zufügen.
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 2 Stück Frühlingszwiebeln (optional, für herzhafte Variante) 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf, optional) -
Schüssel abdecken (Tuch oder Deckel, nicht luftdicht) und den Teig 6–8 Stunden bei Raumtemperatur fermentieren lassen, bis sich Bläschen bilden und das Volumen sichtbar zugenommen hat. Bei kühler Umgebung ggf. über Nacht stehen lassen.
Wartezeit 8 h 0 min
-
Nach der Gehzeit den Teig kurz umrühren und bei Bedarf mit wenig Wasser verdünnen: Er sollte gießfähig, aber nicht zu dünn sein. Abschmecken und ggf. noch etwas Salz hinzufügen.
-
Eine kleine, gut beschichtete Pfanne oder besser eine kleine Wokpfanne auf mittlerer bis mittelhoher Hitze vorheizen. Mit wenig Öl ausstreichen (Pinsel oder Küchenpapier).
1 EL Pflanzenöl (zum Auspinseln der Pfanne, bei Bedarf mehr) -
Eine kleine Kelle Teig in die heiße Pfanne geben (ca. 60–80 ml) und die Pfanne sofort kreisend schwenken, sodass der Teig die Ränder hochläuft und eine schalenartige Form bildet. Überschüssigen Teig ggf. wieder zurück in die Schüssel gießen.
-
Für klassische Hoppers die Pfanne mit Deckel abdecken und 4–5 Minuten bei mittlerer Hitze backen, bis der Rand knusprig goldbraun und die Mitte gerade eben gestockt ist.
Wartezeit 5 min
-
Für Egg Hoppers nach dem Schwenken des Teigs sofort ein aufgeschlagenes Ei mittig hineingleiten lassen, vorsichtig salzen und pfeffern. Abdecken und 5–6 Minuten garen, bis Eiweiß gestockt und Eigelb nach Wunsch cremig oder durch ist.
Wartezeit 6 min
4 Stück Eier (optional, für Egg Hoppers) Salz (nach Geschmack) -
Fertige Hoppers mit einem Spatel vorsichtig aus der Pfanne lösen und auf einem Teller warmhalten. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren, bei Bedarf die Pfanne zwischendurch leicht einölen.
-
Zum Servieren Hoppers mit frischem Koriander bestreuen und nach Wunsch mit Limettenspalten, Chutney und Gemüsecurry reichen. Sofort genießen, solange Rand und Mitte noch schön kontrastreich sind.
1 Stück Limette (in Spalten, optional) Chutney (nach Geschmack; z.B. Kokos-Sambal oder Tomaten-Chutney) Gemüsecurry (nach Geschmack; als Beilage/ Füllung) 1 Handvoll Koriandergrün (optional, für die Deko)
Utensilien
- Schüssel klein
- Schneidebrett
- Schneebesen
- Kleine beschichtete Pfanne oder Mini-Wok
- Schüssel groß
- Mixer oder leistungsstarker Pürierstab
- Sieb
- Pfannenwender
- Deckel passend zur Pfanne
- Messer
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