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Koreanische Mandu (gefüllte Teigtaschen)

Originalname Mandu

Herzhafte koreanische Teigtaschen mit einer saftigen Füllung aus Hackfleisch, Gemüse, Tofu und aromatischen Gewürzen. Der dünne Teigmantel umschließt eine würzige Mischung mit einem leichten Hauch Süße durch Sojasauce und Sesamöl. Mandu lassen sich dämpfen oder in der Pfanne knusprig braten und passen perfekt als Vorspeise, Hauptgericht oder Bestandteil eines koreanischen Festmahls – ideal an kalten Winterabenden mit Dip-Sauce serviert.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Koreanische Mandu (gefüllte Teigtaschen)
Schwierigkeit
1 h 0 min
Vorbereitung
25 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

430 kcal

22 g
Eiweiß
49 g
Kohlenhydrate
4 g
davon Zucker
15 g
Fett
4 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
1200 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Teig Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Lauwarmes Wasser nach und nach zugießen und mit Stäbchen, Gabel oder den Händen zu einem groben Teig verrühren.

    400 g Weizenmehl 200 ml Wasser (lauwarm) ½ TL Salz
  2. Teig auf die leicht mit Speisestärke bestäubte Arbeitsfläche geben und 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Bei Bedarf minimal Wasser oder Mehl ergänzen, der Teig soll fest, aber nicht trocken sein.

    1 EL Speisestärke (für die Arbeitsfläche, optional)
  3. Teig zu einer Kugel formen, abdecken (mit Folie oder feuchtem Tuch) und bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen, damit er geschmeidig wird.

    Wartezeit 30 min

  4. In der Zwischenzeit für die Füllung Weißkohl sehr fein schneiden. Mit 1 kräftigen Prise Salz bestreuen, gut durchkneten und 10 Minuten stehen lassen, damit Wasser austritt. Anschließend gründlich ausdrücken.

    Wartezeit 10 min

    120 g Weißkohl Salz (nach Geschmack)
  5. Kimchi fein schneiden und ebenfalls gut ausdrücken, damit die Füllung nicht zu feucht wird. Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden, Zwiebel sehr fein würfeln.

    120 g Kimchi (gut ausgedrückt, optional aber empfehlenswert) 40 g Lauchzwiebeln 60 g Zwiebel
  6. Knoblauch und Ingwer sehr fein hacken oder reiben. Tofu mit den Händen zerkrümeln und überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.

    10 g Ingwer (frisch) 3 Stück Knoblauchzehen 150 g Tofu (fest, gut abgetropft)
  7. Schweinehack zusammen mit Tofu, ausgedrücktem Weißkohl, Kimchi, Lauchzwiebeln und Zwiebel in eine große Schüssel geben und alles gut vermengen.

    40 g Lauchzwiebeln 120 g Kimchi (gut ausgedrückt, optional aber empfehlenswert) 60 g Zwiebel 300 g Schweinehackfleisch (oder gemischtes Hackfleisch) 150 g Tofu (fest, gut abgetropft) 120 g Weißkohl
  8. Sojasauce, Sesamöl, Zucker, Knoblauch, Ingwer, Sesamsamen und ggf. das Ei zur Masse geben. Mit Pfeffer und bei Bedarf noch etwas Salz würzen. Alles gründlich mit der Hand verkneten, bis eine leicht klebrige, gut verbundene Füllung entsteht. Wer möchte, kann vorher kurz etwas Öl in die Masse tropfen.

    10 g Ingwer (frisch) 1 TL Zucker Salz (nach Geschmack) 3 EL Sojasauce 1 TL Speiseöl (neutral, nur für die Füllung, optional) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 1 Stück Ei (zum Binden, optional) 1 EL Sesamsamen (geröstet, optional) 1 ½ El Sesamöl (geröstet) 3 Stück Knoblauchzehen
  9. Den ausgeruhten Teig in 3–4 Portionen teilen. Jeweils zu einer langen Rolle (ca. 2–3 cm Durchmesser) formen und in 18–20 Stücke schneiden. Jedes Stück kurz zu einer Kugel formen.

  10. Die Teigkugeln nacheinander auf einer leicht bemehlten Fläche zu dünnen Kreisen (ca. 8–9 cm Durchmesser) ausrollen. Den Rand etwas dünner ausrollen als die Mitte. Teiglinge abdecken, damit sie nicht austrocknen.

    1 EL Speisestärke (für die Arbeitsfläche, optional)
  11. Zum Füllen jeweils einen Teigkreis in die Hand nehmen, etwa 1 gehäuften TL Füllung in die Mitte geben. Den Rand mit etwas Wasser bepinseln.

    3 EL Wasser (zum Befeuchten der Ränder)
  12. Teig halbmondförmig zusammenklappen und die Ränder von der Mitte aus gut zusammendrücken. Nach Belieben Falten in die Kante legen, damit sie gut verschlossen ist. Fertige Mandu auf ein leicht bemehltes Brett legen.

    3 EL Wasser (zum Befeuchten der Ränder)
  13. Zum Braten etwas Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Mandu nebeneinander in die Pfanne setzen und bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun ist.

    3 EL Speiseöl (neutral, zum Braten)
  14. Wasser in die Pfanne gießen (Vorsicht, spritzt!) und die Pfanne sofort mit einem Deckel verschließen. Mandu 6–8 Minuten bei mittlerer Hitze dämpfen, bis der Teig vollständig gar und die Füllung durchgegart ist. Deckel abnehmen und restliche Flüssigkeit verdampfen lassen, ggf. Boden nochmals kurz knusprig braten.

    Wartezeit 8 min

    120 ml Wasser (für das Dämpfen in der Pfanne)
  15. Für den Dip Sojasauce, Reisessig und Sesamöl in einer kleinen Schüssel verrühren. Nach Belieben Chiliflocken und Frühlingszwiebelringe hinzufügen.

    1 Prise Chiliflocken (z.B. Gochugaru, optional) 1 EL Reisessig (oder milder Essig) 1 EL Frühlingszwiebel (feine Ringe, für den Dip, optional) 2 EL Sojasauce (für den Dip) ½ TL Sesamöl (für den Dip, optional)
  16. Mandu sofort heiß mit der Dip-Sauce servieren. Dazu passen Reis und leichte Beilagen wie Gurkensalat oder Kimchi.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Esslöffel und Teelöffel
  • Große Rührschüsseln
  • Dämpfeinsatz oder Pfanne
  • Küchenwaage oder Messbecher
  • Silikonpinsel oder kleiner Löffel
  • Teigroller
  • Pfanne mit Deckel
  • Küchentuch oder Frischhaltefolie
  • scharfes Messer
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