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Rezepte aus Französisch-Polynesien
Französisch-Polynesien: Exotische Südsee-Küche mit Fisch, Kokos, Vanille, Taro und französischen Einflüssen – paradiesische Geschmackswelten.
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Inhaltsverzeichnis
Geschmack von Französisch-Polynesien: Geschichte & Einflüsse
Die Küche Französisch-Polynesiens wurzelt in der polynesischen Kanukultur: Fischfang im Riff, Wurzelknollen wie Taro, Yams und Maniok, dazu Brotfrucht und Kokosnuss. Mit den Europäern kamen Weizenmehl, Zucker, Konservenmilch und später französische Klassiker wie Baguette, Crêpes und Ratatouille. Aus China und Asien stammen gebratene Nudeln, Chop Suey und Sojasauce, die heute in vielen Familiengerichten landen. So entsteht ein Mix: rohe Lagunenfische im „poisson cru“, serviert neben Steak-Frites oder gebratenem Reis – immer begleitet von tropischen Früchten und Vanille.
Typische Zutaten und Produkte Polynesiens
Im Alltag dominieren Fisch, Meeresfrüchte und Wurzelgemüse. Riff- und Lagunenfisch, Thunfisch, Mahi-Mahi und Bonito werden roh, gegrillt oder im Erdofen gegart. Wichtige Sättigungsbeilagen sind Taro, Ufi (Yams), Maniok, Brotfrucht und Reis. Kokosnuss erscheint als Milch, Creme oder geraspelt fast in jedem Gericht. Dazu kommen Mango, Papaya, Ananas, Banane und Sternfrucht als Dessert oder Snack. Berühmt ist die Tahiti-Vanille, die cremige Puddings, Eis und Saucen aromatisiert. Importierte Produkte wie Baguette, Dosenthunfisch und Konfitüre prägen das Frühstück, während lokaler Rum und Hinano-Bier abends auf den Tisch kommen.
Gewürze, Marinaden und typische Aromen
Französisch-polynesische Küche ist nicht scharf, sondern aromatisch-frisch. Zentral sind Limette, Zitrone und Kokosmilch, etwa in der Marinade für „poisson cru“: roher Fisch in Limettensaft, leicht gesalzen, mit Kokosmilch, Gurke, Tomate und Karotte. Frische Kräuter wie Frühlingszwiebel, Koriander, Basilikum und Minze werden reichlich verwendet. Gewürze wie Tahiti-Vanille, Zimt und Muskat veredeln Desserts und süße Brötchen. Sojasauce, Knoblauch und Ingwer stammen aus chinesischem Einfluss und landen in „chao men“ (gebratenen Nudeln) oder Schweinefleisch aus dem Wok. Oft reicht schon grobes Meersalz, um gegrillten Fisch oder Brotfrucht abzurunden.
Traditionelle Kochtechniken und Alltagsgerichte
Besonders charakteristisch ist der Erdofen „Ahimaa“: In einem Erdloch werden erhitzte Steine mit Bananenblättern ausgelegt; darauf kommen marinierter Fisch, Schwein, Huhn, Brotfrucht, Taro und Bananen, alles stundenlang langsam gegart. Im Alltag wird jedoch viel gegrillt (Fischspieße, Hähnchenschenkel), im Wok gebraten oder einfach gekocht. Beliebte Gerichte sind „poisson cru à la tahitienne“, Fischcurry mit Kokosmilch, gebratener Reis mit Gemüse und Speck, sowie Baguette-Sandwiches mit Thunfischcreme oder Schinken. Zum Sonntagsessen gehören oft Buffets mit Salaten, gegrilltem Fleisch, rohem Fisch und Süßspeisen wie Vanille-Flan oder Obstsalat mit Kokosmilch.
Rezepte aus Französisch-Polynesien
Po’e
Poulet Vanille
Poisson Cru
Poulet Fafa
Po’at’
Roi de Navet
Chevrettes à la Vanille
Fafa
Ma’a Tahiti