Tahiti Poʼe mit Banane, Taro und Kokosmilch
Originalname Poʻe
Traditioneller tahitianischer Poʼe: ein cremiger, leicht schnittfester Pudding aus reifen Bananen, Taro-Wurzel, Kokosmilch und etwas Stärke. Süß, exotisch und duftend wie eine Mischung aus Bananenbrot und Pudding – perfekt lauwarm oder gekühlt, pur oder mit extra Kokossauce serviert.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 35 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
360 kcal
- 4 g
- Eiweiß
- 52 g
- Kohlenhydrate
- 24 g
- davon Zucker
- 14 g
- Fett
- 11 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 120 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflauf- oder Backform (ca. 20×20 cm) mit dem Öl gründlich einfetten, damit der Poʼe später nicht klebt.
1 TL Öl (neutral, zum Einfetten der Form) -
Taro-Wurzel schälen und in grobe Würfel schneiden. Dabei alle holzigen oder verfärbten Stellen entfernen. Bananen schälen und in Stücke teilen.
400 g Taro-Wurzel 350 g Bananen (sehr reif) -
Taro-Würfel in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten kochen, bis sie weich sind und sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen. Anschließend abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Wartezeit 20 min
400 g Taro-Wurzel -
Gekochte Taro-Würfel zusammen mit den Bananen in eine große Schüssel oder den Mixer geben. Kokosmilch, Zucker, Wasser, Vanilleextrakt und eine kleine Prise Salz hinzufügen.
400 ml Kokosmilch (aus der Dose, ungesüßt) 150 ml Wasser 60 g Zucker (weiß oder Rohrzucker) Salz (nach Geschmack) 400 g Taro-Wurzel 1 TL Vanilleextrakt 350 g Bananen (sehr reif) -
Alles mit einem Stabmixer oder im Standmixer zu einer glatten, dickflüssigen Creme pürieren. Nach Wunsch etwas frisch geriebene Muskatnuss einrühren.
Muskatnuss (nach Geschmack) -
Speisestärke nach und nach zur Creme geben und gründlich einrühren oder nochmals kurz mixen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Masse sollte in etwa die Konsistenz eines dickeren Pfannkuchenteigs haben. Gegebenenfalls 1–2 EL Wasser ergänzen, falls sie zu dick ist.
60 g Speisestärke (z.B. Mais- oder Tapiokastärke) -
Die Poʼe-Masse in die gefettete Form gießen und glatt streichen. Form mehrmals leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftblasen entweichen.
-
Im vorgeheizten Ofen 30–35 Minuten backen, bis die Oberfläche matt wirkt, sich die Masse am Rand leicht von der Form löst und in der Mitte gerade eben gestockt ist. Ein hineingestecktes Messer sollte weitgehend sauber herauskommen.
Wartezeit 35 min
-
Poʼe aus dem Ofen nehmen und mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Für festere Würfel vollständig auskühlen lassen oder 1–2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Wartezeit 30 min
-
Für die Kokossauce die Kokosmilch mit Zucker und einer kleinen Prise Salz in einem kleinen Topf kurz aufkochen, dann bei niedriger Hitze 2–3 Minuten köcheln lassen, bis der Zucker gelöst ist. Warm halten oder abkühlen lassen, je nach gewünschter Serviertemperatur.
Wartezeit 3 min
Salz (nach Geschmack) 200 ml Kokosmilch (zum Servieren) 1 EL Zucker -
Den abgekühlten Poʼe in Würfel oder Rauten schneiden. Auf Teller legen und nach Belieben mit etwas Kokossauce übergießen. Lauwarm oder gekühlt servieren.
Utensilien
- Schneidebrett
- Pinsel oder Küchenpapier zum Einfetten
- Backofen
- Auflaufform oder Backform
- Topf
- Rührschüssel
- Sieb
- Stabmixer oder Standmixer
- kleiner Topf
- Messer
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