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Rezepte aus Australien
Australiens Küche: multikulturelle Aromen, einheimische Bushfood-Zutaten, frische Meeresfrüchte und moderne Fusionsküche.
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Inhaltsverzeichnis
Australische Küche: Geschichte und Einflüsse
Australische Küche ist jung, aber enorm vielfältig. Klassische „Aussie Food“ wie Meat Pie, Fish and Chips oder „Sausage Sizzle“ stammen aus Großbritannien. Gleichzeitig brachten Einwanderer aus Italien, Griechenland, dem Libanon, China, Vietnam und Indien Gerichte wie Lasagne, Souvlaki, Falafel, Dim Sum und Curry auf den Tisch. Wichtiger wird heute auch Bushfood bzw. Bush Tucker – traditionelle Zutaten der Aborigines wie Kängurufleisch, Fingerlimette, Quandong oder Wattleseed. In Städten wie Sydney und Melbourne verschmelzen all diese Einflüsse zu einer modernen „Mod Oz“-Küche: saisonal, leicht, viel Meeresfrüchte und Gemüse, oft mit asiatischen Aromen wie Sojasauce, Ingwer und Limette kombiniert.
Typische Zutaten der australischen Küche
Australien ist reich an regionalen Produkten. An den Küsten dominieren Garnelen, Barramundi, Austern und andere Meeresfrüchte. Auf dem Grill landen Rind, Lamm, Schwein, aber auch Känguru und Emu. Gemüse wie Süßkartoffel, Kürbis, Spargel und Zucchini wird gern geröstet oder gegrillt. Aus dem Outback stammen Macadamianüsse, Buschtomaten, Zitronenmyrte und Fingerlimetten, deren Kaviar-ähnliche Kügelchen Fischgerichten Frische verleihen. In der Bäckerei tauchen überall Pies, Scones, Lamingtons (Biskuitwürfel mit Schokolade und Kokos) und Pavlova mit frischen Beeren auf. Olivenöl, Avocado und frische Kräuter prägen den modernen Alltagsteller.
Australische Kochtechniken: Grill, BBQ und Bushfood
Kochen in Australien heißt oft: Grillen. Ob im eigenen Garten oder an öffentlichen Gasgrills im Park – Würste, Lammkoteletts, Garnelen („Prawns on the barbie“) und Maiskolben kommen direkt vom Rost auf den Teller. Längeres Barbecue mit langsam gegartem Rind und Schwein orientiert sich stark an US-Stilen. In der Bäckerkultur sind Meat Pies, Pasteten und „Sausage Rolls“ wichtig, gebacken in buttrigem Blätterteig. Traditionelles Bushfood nutzt Techniken der Aborigines: Garen im Erdofen, Rösten von Samen wie Wattleseed, Sammeln und Rohverzehr von Beeren und Wildkräutern. In der modernen Gastronomie werden diese Methoden raffiniert mit Sous-vide, Fermentation und asiatischen Wok-Techniken kombiniert.
Was man in Australien essen sollte: ikonische Gerichte
Beim Essen in Australien führt kein Weg an Fish and Chips am Strand und einem Meat Pie mit cremiger Füllung vorbei. Beliebt sind Chicken Parmigiana im Pub, Burger mit Rote-Bete-Scheibe sowie Barramundi vom Grill. Zum Frühstück gibt es Avocado-Toast, Smashed Peas, „Big Breakfast“ mit Speck und Eier oder Müsli mit Joghurt und Obst. Süßschnäbel greifen zu Pavlova, Lamingtons, Anzac Biscuits aus Hafer und Kokos oder Tim Tams. Typisch australisch ist auch der herzhafte Brotaufstrich Vegemite, eine würzige Hefecreme, die hauchdünn auf Toast gestrichen wird. In Küstenstädten lohnt sich frische Seafood-Platte mit Garnelen, Austern und Calamari.
Rezepte aus Australien
Pavlova
Fleischpastete
Shrimp on the Barbie
ANZAC Biscuits
Lamington
Vegemite Toast
Gebratener Barramundi mit Zitronen-Kräuterbutter
Kängurusteak
Damper
Fairy Bread