Geymar – dicke Büffelmilch-Clotted-Cream zum Frühstück
Originalname Geymar
Geymar ist eine traditionelle, samtig-dicke Clotted Cream aus Büffelmilch, die langsam erhitzt und über Nacht ruhen gelassen wird. Der Rahm steigt an die Oberfläche, verdickt sich und bildet eine zarte Haut. Am Morgen wird die Creme vorsichtig abgehoben: reich, leicht nussig und perfekt zu frischem Fladenbrot, Honig oder Dattelsirup. Ideal als üppiger Frühstücksaufstrich oder Dessertbegleiter.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 2 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 12 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
420 kcal
- 10 g
- Eiweiß
- 28 g
- Kohlenhydrate
- 25 g
- davon Zucker
- 30 g
- Fett
- 18 g
- davon gesättigt
- 1 g
- Ballaststoffe
- 220 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Einen breiten, möglichst schweren Topf mit großem Durchmesser wählen, damit die Milch eine flache Schicht bildet. Topf und Deckel sauber ausspülen und gut abtrocknen.
-
Büffelmilch in den Topf gießen. Falls verwendet, die Sahne hinzufügen. Kurz mit einem Löffel verrühren, damit sich alles gleichmäßig verteilt.
2 l Büffelmilch (mindestens 6–8 % Fett, möglichst frisch) 200 ml Sahne (mindestens 32 % Fett, von Kuh oder Büffel, optional zur Fettanreicherung) -
Die Milch bei mittlerer Hitze langsam erhitzen, bis sie kurz vor dem Kochen steht: Es bilden sich kleine Bläschen am Rand und Dampf steigt auf, die Oberfläche hebt sich leicht. Nicht sprudelnd kochen lassen, damit nichts überläuft und die Haut nicht zerreißt.
Wartezeit 20 min
-
Hitze nun deutlich reduzieren und die Milch 1,5–2 Stunden ganz sanft ziehen lassen. Es soll nur ein leichtes Zittern der Oberfläche sichtbar sein, keine starken Blasen. Dadurch sammelt sich der Rahm oben und bildet eine dicke Schicht.
Wartezeit 2 h 0 min
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Nach etwa 30–40 Minuten eine dünne Haut an der Oberfläche prüfen. Topf während des Garens nicht umrühren und die Haut nicht zerstören. Gelegentlich nur an der Seite schauen, ob nichts ansetzt; falls nötig, Hitze minimal anpassen.
Wartezeit 1 h 0 min
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Nach der Garzeit den Topf vom Herd nehmen. Das Salz vorsichtig an einer Topfseite in die Flüssigkeit geben, ohne die Haut zu zerreißen. Den Topf leicht schwenken, damit sich das Salz in der Milch darunter verteilt.
Wartezeit 30 s
¼ TL Salz -
Den Topf vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Danach mit einem sauberen Tuch oder Deckel abdecken und mindestens 8–12 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen, damit die Rahmschicht fest wird.
Wartezeit 12 h 0 min
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Am nächsten Morgen hat sich oben eine dicke, feste Rahm- und Hautschicht gebildet: das Geymar. Ein wenig kaltes Wasser an den Rand der Haut träufeln, damit sie sich leichter löst (optional). Mit einem flachen Löffel oder einer Palette die Rahmschicht vorsichtig vom Topfrand lösen und in Stücken abheben.
Wartezeit 5 min
1 EL Wasser (kalt, zum Ausspülen der Haut, optional) -
Die abgehobene Geymar-Schicht in eine flache Schüssel legen. Nach Wunsch etwas von der darunterliegenden dicken Milch mitnehmen, um die Konsistenz cremiger zu machen. Bis zum Servieren kalt stellen.
Wartezeit 30 min
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Zum Servieren Fladenbrot in Stücke reißen oder schneiden. Geymar großzügig darauf geben. Nach Belieben mit Honig oder Dattelsirup beträufeln und mit gehackten Nüssen bestreuen. Wer es süßer mag, kann zusätzlich etwas Zucker darüberstreuen.
Zucker (nach Geschmack) 6 EL Dattelsirup (optional, als Alternative zu Honig) 4 EL Nüsse (z.B. Pistazien oder Walnüsse, grob gehackt) 6 Stück Fladenbrot (oder anderes frisches Weißbrot) 6 EL Honig
Utensilien
- Großer breiter Topf mit schwerem Boden
- Großer Schöpflöffel oder Palette zum Abheben der Rahmschicht
- Kühlschrank
- Deckel oder sauberes Küchentuch
- Flacher Holz- oder Metalllöffel
- Flache Servierschale
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